SINGVEREIN 1870 LAUDENBACH
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Archiv, Highlights der Jahre 2007 bis 2016
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2016
23.7.2016
Jahresausflug
Mit einem vollbesetzten Bus machte sich die Chorfamilie am Samstag zunächst auf den Weg ins hessische Ried. Alle hatten sich mit Regenschirmen „bewaffnet“ und schauten besorgt in den bewölkten Himmel: der Wetterbericht hatte Schauer, Gewitter und Starkregen vorhergesagt.
Im Gutshof „Klostereck“
Das erste Ziel war der Gutshof „Klostereck“ in Klein-Rohrheim, wo alle bei schönstem Wetter im Freien unter riesigen Sonnenschirmen Platz nahmen.

Vom Eigentümer Udo Pfeil erhielten die Reiseteilnehmer einen kurzen Abriss über die Geschichte und den heutigen Betrieb des Hofes.
So war er bereits zur Blütezeit des Klosters Lorsch bewirtschaftet und gelangte 1664 in den Besitz der Familie Wamboldt. Von Anfang an war es seine Aufgabe, Lebensmittel zu erzeugen.
Zahlreiche Verpachtungen führten wiederholt dazu, dass die Bausubstanz der Anlage verkam, bis nach einem Großbrand 1842 der Gutshof in seinen heutigen Grundzügen neu erbaut wurde.
2011 kauften die jetzigen Eigentümer den Hof, der sich zum Teil in einem desolaten Zustand befand. Seitdem bauen sie um und sanieren die alten Bauwerke denkmalgerecht.
Sie kombinieren ehrliche Landwirtschaft mit familienfreundlicher Gastronomie und betreiben einen Hofladen.
Die Stadtführung in Worms beginnt.
Am frühen Nachmittag setzte sich der Bus wieder in Bewegung und fuhr auf die andere Rheinseite nach Worms.
Dort traf auch der zweite Bus mit den Fahrgästen ein, die nur Worms besuchen wollten.
Hier war eine eineinhalbstündige Stadtführung angesetzt.
Diese begann am und im Dom, führte unter anderem am jüdischen Friedhof vorbei, den Aasgraben entlang, setzte sich am Lutherdenkmal fort und war reich mit geschichtlichen Informationen und Anekdoten gefüllt.

Am späten Nachmittag sangen sich die beiden Chöre im Dom ein.

Nach dem Wunsch der Kirchengemeinde Dom St. Peter trugen sowohl der Frauen- wie auch der Männerchor zwei Stücke in der Sonntagvorabendmesse vor.
Jeder Chor durfte anschließend noch eine „Zugabe“ bringen. Die Gottesdienstbesucher hörten auch dieser gerne zu und bedachten die Chöre mit Applaus.

Nicht weit vom Dom entfernt steht am Rheinufer das Gasthaus „Hagenbräu“. Bei gutem Essen und selbstgebrautem Bier ließ die Sängerfamilie den Tag ausklingen.

Auf der Heimfahrt bedankten sich alle beim Organisationsteam um Erhardt Schmitt für den gelungenen Tag und bei Petrus dafür, dass er es den ganzen Tag nicht regnen ließ – schließlich sangen wir ja in „seinem“ Dom St. Peter.
12.06.2016
Tag der offenen Tür im Sängerheim
Das neue Sängerheim des Singvereins 1870 Laudenbach
Der Singverein möchte sein neues Zuhause der Bevölkerung vorstellen und lädt alle Mitbürgerinnen und Mitbürger ein, am Sonntag den 12. Juni, zur Einweihung und zum Tag der offenen Tür ins neue Sängerheim in die Weimarer Straße 5 zu kommen.

Wir beginnen um 10:00 Uhr mit einem bayerischen Frühschoppen, leiten über zu einem Grillfest mit Nachmittagskaffee und wollen den Tag mit einer gemütlichen „Hocketse“ ausklingen lassen.

Für ausreichende Sitzgelegenheiten im Haus und im überdachten Hof ist gesorgt.

Die Kinder können sich in einer Hüpfburg und beim Torwandschießen austoben. Auch Kinderschminken wird angeboten.

Die Erwachsenen sind eingeladen, sich das neue Erscheinungsbild des Hauses anzuschauen, etwas über die Sängerfamilie zu erfahren, den Vorträgen der beiden Chöre zu lauschen oder ganz einfach ein paar angenehme Stunden in der Gemeinschaft der Sängerinnen und Sänger zu verbringen.

Im Bereich des Sängerheimes gibt es nur wenige Parkgelegenheiten. Wir bitten unsere Gäste den Parkplatz am Bahnhof zu nutzen. Das Sängerheim ist über die Weimarer Straße schnell zu erreichen.

Trotz wolkenbruchartiger Regenschauer war der Tag ein voller Erfolg. Zahlreiche Mitglieder und Freunde des Singvereins kamen und feierten mit.

Dem Organisationsleiter Erhardt Schmitt und allen Helfern sei Dank für die Ausrichtung des sehr schönen Einweihungsfestes.
Sa.,
30.01.2016
19:11 Uhr
Singverein feierte fastnächtlichen Kappenabend
Fiedhelm Stiller eröffnet den Kappenabend
Im Sängerheim in der Weimarer Str. 5 hatten sich am Samstag dem 30. Januar ca. 70 Mitglieder und Freunde des Singvereins 1870 Laudenbach zum Kappenabend eingefunden. Der Probensaal war fastnächtlich dekoriert, gestaltet vom Organisationsteam unter Leitung von Erhard Schmitt. Am Klavier heizte mit Fastnachtsliedern der Chorleiter des Frauenchors, Friedemann Stihler, gleich zu Beginn die Stimmung an.
Nach der Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden, Friedhelm Stiller, führte Heinz Hannemann, der 2. Vorsitzende, wie im Vorjahr mit humorvoller Moderation und eigenen Beiträgen durch das Programm.

Die Büttenreden wurden eröffnet von Helga Jöst über Kommunikationsprobleme beim Arzt, Werner auf der Kampen beleuchtete aus närrischer Sicht eine Singstunde und Mathias Hertlein berichtete von den lustigen Erlebnissen bei einer Familienreise in die Schweiz. Daneben trat der Frauenchor auf, mit Liedern wie „Ich will keine Schokolade…“ und „ Schubidua“. Letzteres im Kanon mit allen Anwesenden.

Ansonsten wurde viel gemeinsam gesungen, geplaudert und geschunkelt. Zur Unterstützung der Textsicherheit hatte Yvonne Schmitt liebevoll gestaltete Texthefte ausgelegt. Dazu gab es Liedvorträge von Edmund Schmitt im Duett mit Yvonne Schmitt, von Werner auf der Kampen, Hans Neuthinger und Astrid Bauer.
Das die närrische Stimmung den ganzen Abend anhielt, war zum großen Teil Friedemann Stihler zu verdanken mit seinem unermüdlichen Einsatz am Klavier. Der Höhepunkt der Stimmung gipfelte dann in einer Polonaise durch den Saal.

Für die Bewirtung mit Speis und Trank sorgten Irmtraud Süß, Ilse Kornek, Ewa Borejdo, Katrin Fuchs und Günter Schmitt. Die Protagonisten wurden für ihre Beiträge mit einem Fastnachtsorden bedacht.

Am Ende bedankte sich der erste Vorsitzende bei allen, die zum Gelingen des Abends beigetragen hatten. Diesem Dank schlossen sich alle Anwesenden gerne an.

Auftritt vom Frauenchor CaraMia
Helga Jöst deklariert "Was es mit dem Stuhl auf sich hat"



Auch für das Leib und Magen ist gesorgt
Sa.,
23.04.2016
19:30 Uhr
Vorankündigung: Singverein 1870 Laudenbach präsentiert „Spitz und Stumpf“
Der Singverein möchte der Bevölkerung von Laudenbach im diesem Jahr etwas Besonderes bieten. Aus diesem Grund hat sich die Vorstandschaft entschlossen, das Kabarett „ Spitz & Stumpf“ zu verpflichten.
Die Presse schreibt über die beiden:
Programm „Die äänzich Artige!“
Regie: Bernhard Weller & Götz Valter
Foto: C. Endres
„Die äänzich Artige!“ feiern ihr Bühnenjubiläum mit neuem Programm!

Nach zwanzig Jahren haben die beiden Pfälzer Weingut-Humoristen keinerlei Firnis angesetzt – nein, sie sind von Programm zu Programm gereift und die neuen Abenteuer im Weingut sind auf „Auslese-Niveau“!

Wieder treffen wir den ewig halsstarrigen Produzenten Eugen Stumpf und seinen selbsternannten, immer besserwisserischen Weingut-Consultant Friedel Spitz und jeder wird sich fragen, warum das Weingut bei so viel Tollpatschigkeit und Dollbohrerei nicht längst insolvent ist.
Aber es wird auch ein paar Antworten geben: Endlich lüftet sich das Geheimnis um die andauernden Kur-Aufenthalte von Mathild, Eicheens Frau! Und Mathild wird auch richtig aktiv, hat sie doch beschlossen, Friedel unter die Haube und damit ein bisschen Ruhe ins Weingut zu bringen! Das kann ja nur daneben gehen.

„Äänzich artig“ ist wieder, wie sich die beiden in den Tücken des Alltags verstricken.
„Äänzich artig“ wie eh und je, die schauspielerische Brillanz und Interaktion des Duos.
„Äänzich artig“ wieder die Lachsalven des begeisterten Publikums!

Ob die beiden Humoristen dabei wirklich „artig“ bleiben, davon überzeugen Sie sich am besten selbst!

Seit 20 Jahren sind Bernhard Weller und Götz Valter als Kabarettduo „Spitz & Stumpf“ eine Marke in der Pfalz. Und darüber hinaus. Auch wenn das „Paar“ inzwischen volljährig ist, knistert es noch immer in ihrer Beziehung.

Freuen Sie sich auf neue und völlig absurde Geschichten vom Friedel unn vum Eicheen in gewohnt uffgetrullerter Manier.
Man sieht, es wird sicherlich ein vergnüglicher Abend, den man nicht versäumen sollte.

Termin ist der 23.04.2016 im Festsaal der Sonnberg-Schule. Der Eintritt beträgt 18 EUR.

Zu erwerben sind die Karten bei Brigitte Maier, Schreibwaren Einzelhandel, Bahnhofstraße 32, 69514 Laudenbach, im Karten-Shop der Diesbach Medien und bei jeder Sängerin oder jedem Sänger.

Der Singverein würde sich über Ihren Besuch sehr freuen.

Bevor die Kabarettisten die Bühne betreten werden, werden der Frauen- und der Männerchor noch einige Lieder zum Vortrag bringen.

Für Speisen und Getränke ist natürlich auch gesorgt.
Di.,
06.01.2016
Generalversammlung im neuen Sängerheim
Den Umbruch gut gemeistert. Bericht von Herrn Heid, Weinheimer Nachrichten.
Laudenbach
"Gloria, Gloria" schmettern die Sternsinger zum feierlichen Auftakt der Generalversammlung des Singvereins und sie hatten ebenso wie die 80 Besucher allen Grund: zum ersten mal trafen sich die Sänger zur Mitgliederversammlung im neuen Vereinsheim, das sie vom Tauberzüchterverein "Heimatliebe" übernommen und erst vor Kurzem runderneuert hatten.

Entsprechend aufgeräumter Stimmung begrüßte Friedhelm Stiller unter den vielen Sängern auch die Gemeinderäte Dieter Ehle und Bernd Hauptfleisch sowie den Beauftragten des Sängerkreises Weinheim , Werner Winkler. Gemeinsam mit ihm übernahm der Vorsitzende mit der Ehrung langjähriger Mitglieder den repräsentativen Teil der Tagesordnung. In seiner poetischen Laudatio betonte Winkler die Geborgenheit, die in der Chorgemeinschaft lebe, und das gemeinsame Ziel, die Partnerschaft unter den Chören zu stärken. Irmgard Eg, von Stiller für 40-jährige Mitgliedschaft mit der goldenen Ehrennadel dekoriert, versicherte dem Singverein mit einer besonderen Geste des Dankes, auch künftig bei allen Veranstaltungen ebenso präsent zu sein wie bisher.

Dazu hatten sie nach dem Rechenschaftsbericht des Vorsitzenden im vergangenen Jahr reichlich Gelegenheit. Das Vereinsjahr sei, ausgelöst von der Neubesetzung vieler Funktionen, von vielen Veränderungen geprägt gewesen, die der Verein jedoch gemeistert habe. Stiller erinnerte an den wiederbelebten Kappenabend, an Ausflug und Wanderung, aber auch an das Grillfest mit Frühschoppen und Volksliedersingen und natürlich an die Mammutaufgabe der Kerwe in der "Sängerscheuer". Einen großen personellen Umbruch habe der Verein mit dem Ende des Dirigats von Otto Lamadé und dem Neuanfang mit Thomas Wind erlebt, was den Vorbereitungen und den Durchführungen des Jahreskonzerts in gemeinsamer Sache mit dem Philharmonischen Chor Weimar als wichtigster Veranstaltung des Jahres eine besondere Spannung verliehen habe.

Hoffnung für Jungsänger
Widrige Umstände, ausgelöst durch Ortswechsel und berufliche Veränderungen, hätten dazu geführt, dass die Jungsänger nach dem Rückzug von Golo Faßbeck ihre Aktivitäten nahezu eingestellt hatten. Ein deutlicher Hoffnungsschimmer sei jedoch die Bereitschaft von Bernd Hauptfleisch, die junge Truppe erneut zu beleben. Einen gewaltigen Schreck bekamen die Sänger mit der Aufforderung, kurzfristig ihr bisheriges Probenlokal im ehemaligen Gasthaus "Krone" zu verlassen.
Dank der Unterstützung von Bürgermeister Hermann Lenz und dem Taubenzüchterverein gelang es jedoch, dessen verwaistes Vereinsheim in Erbpacht noch vor Jahresende zu übernehmen. Die Weihnachtsfeier im neuen Domizil markierte den Neuanfang.

CaraMia, der Frauenchor des Singvereins, ohnehin bei allen Veranstaltungen mit von der Partie, ergänzte den umfangreichen Terminkalender durch eigene Ideen. Sprecherin Isolde Stiller verwies vor allem auf die unvergessliche Reise zum internationalen Chorfestival in Amsterdam, aber auch auf zusätzliche Chorwettbewerbe und Orgelkonzerte unter Mitwirkung von CaraMia.

Gewohnt kurzweilig gestaltete Schriftführer Gerhard Marsching seine Jahresbericht der trockenen Zahlen aus der Sicht des Protokolls.
"26 Ereignisse - ein ganz normales Sängerjahr" war seine in aller Bescheidenheit notierte Bilanz, die immerhin auch manifestierte, dass die 42 Singstunden bei rund 80-prozentiger Beteiligung stets gut besucht waren.

Die Risiken und Nebenwirkungen, die im Hintergrund aller Veranstaltungen lauern, schilderte Organisationsleiter Erhard Schmitt: einen Kappenabend mit ungeahnten Überraschungen, ein Grillfest ohne Wasser für den Kaffee, eine verschwundene Grillpfanne und die bange Frage, wie denn das Podest in der Sängerscheuer aufzubauen sei.

Bemerkenswertes Plus
Das alles faste Kassier Norbert Luber in nüchternen Zahlen, die dem Singverein neben derzeit 209 Mitgliedern per Saldo ein bemerkenswertes "Plus" im Kassenbuch sichern. Die Kassenprüfer Bernd Hauptfleisch und Ursula Beck waren deshalb angesichts außerordentlich präziser und anstandsloser Kassen und Buchführung voll des Lobes - einstimmige Entlastung war dem Schatzmeister sicher.

"Hier wird mit Herzblut gearbeitet" schrieb Dr. Bernhard Wahl dem Vorstand ins Stammbuch. Großes habe die neue Vereinsführung im vergangenen Jahr stemmen müssen und habe es mit Kraft und Energie gemeistert. Das fordere den allergrößten Respekt: "Wir können mit Optimismus in die Zukunft blicken." So viel Lob aus berufenem Mund brachte einstimmige Entlastung des Gesamtvorstandes, der zur Vervollständigung der Tagesordnung mit Helga Jöst und Günter Landthaler nur noch die Neuwahl der beiden Revisoren fehlte.



Ehrungen des Badischen Chorverbandes und des Sängerkreises Weinheim
Die silberne Ehrennadel für 25-jährige Mitgliedschaft erhielten Norbert Dettmann, Karl Giegrich und Adolf Schümmer.
Die goldene Ehrennadel für 40-jährige Mitgliedschaft erhielten Klaus-Dieter Floer, Franz Piller und Karlheinz Stamm.
50 Jahre Mitgliedschaft brachten dem Ehrenvorsitzenden Karlheinz Bangert die goldene Ehrennadel mit Gravur.
Für 65 jährige Treue wurde Otto Felz ebenfalls mit Gold ausgezeichnet.

Ehrungen des Singvereins 1870 Laudenbach
Die silberne Ehrennadel für 25 Jahre Mitgliedschaft erhielt Adolf Schümmer,
Gold für 40 Jahre ging an Irmgard Eg, Dieter Ehle, Klaus-Dieter Floer, Manfred Griesheimer, Volker Hoppner, Robert König, Franz Piller, Karlheinz Stamm, Hans Stein und Manfred Weber.
Die Treuemedaille für 50 Jahre erhielt Karlheinz Bangert, Karl-Ernst Fink, Karl Giegrich, Roland Noe und Wilhelm Spengler,
eine Dankurkunde für 70-jährige Treue Ernst Gassmann. He

Veröffentlicht mit freunlicher Genehmigung der Weinheimer Nachrichten.
2015
Sa,
12.12.2015
Weihnachtsfeier im neuen Domizil
Am Sonnabend, den 12.12.2015, war es so weit. Beim Singverein 1870 stand die Weihnachtsfeier an. Diesmal aber zum ersten mal feierte der Singverein 1870 die Weihnachtsfeier im neuen Vereinsheim. Eine besinnliche Weihnachtsfeier mit viel Musik und einem bunten Programm wurde den zahlreichen Mitglieder und Freuden geboten. Im weihnachtlich geschmückten Vereinsheim im alten Taubenheim begrüßte der Vorsitzende des Singvereins Friedhelm Stiller auch viele passive Mitglieder des Vereins. Als erstes brachte der Männerchor unter der Leitung des Dirigenten Thomas Wind, ihr weihnachtliches Programm zu gehör. Für Leib und Seele wurde anschließend mit einem warmen Buffet gesorgt, dank den Organisatoren Erhard Schmitt und Imtraud Süß kam keiner zu kurz. Unter viel Gelächter bei vorgetragenen Geschichten und Gedichte ging der ausgelassene Abend weiter. Nach gemeinsamen gesungenen Weihnachtliedern war der Frauenchor CaraMia unter Leitung Friedemann Stihler an der Reihe seine Weihnachtslieder darzubieten. Ein besonderer Höhepunkt war wie jedes Mal, das Video mit dem Jahresrückblick 2015 von Dieter und Karin Hildenbeutel. Bei dem so manch schöner Augenblick wieder auflebte und auch so manche Szene zum schallendem Lachen animierte. Es waren schöne, gemeinsame Stunden, mit dem ein turbulentes Jahr abgerundet wurde.






Sa,
03.10.2015
Musik vereint
Unter dem Motto "Musik vereint" veranstaltete der Singverein 1870 Laudenbach e.V. ein Konzert zum 25. Jubiläum der Vereinigung beider deutscher Staaten. Gleichzeitig konnte auch das 145. Jubiläum des Singvereins und die 25jährige Freundschaft mit dem Philharmonischen Chor aus Weimar gefeiert werden. Mit der Eröffnungsansprache des Vorsitzenden Friedhelm Stiller begann das Konzert. Mit Liedern wie die "Hymne", "Kyrie" und "Das Heideröslein" begann der Männerchor. Noch vor der Pause brachte der Frauenchor CaraMia den ersten Teil einen englischen Gesangsblock. Zu Gehör kamm unteranderem "Shine your light" mit der Solistin Astrid Bauer und von den ABBAs "Thank you for the music". Nach der Pause zeigte der Frauenchor das er auch deutsch Lieder zu gehör bringen kann. Der Höhepunkt des Konzertes war der Auftritt des Philharmonischen Chores aus Weimar unter Leitung von Prof. Dr. Eckart Lange. Ein Reigen aus vertonten Liedern von Goethe und Opernmelodien hörten die andächtig zuhörenden Besucher. Der Abschluß des Konzertes bestand aus "Abschied vom Walde", indem alle Chöre gemeinsam auftratten. Ganz zum Schluß, gemeinsam mit den Zuhörern sangen alle Chöre die Nationalhymne. Gemeinsam mit dem Chor aus Weimar wurde das erfolgreiche Konzert bei einem guten Abendessen gefeiert. Alle Beteiligten gingen zufrieden und glücklich nach Hause.
Vorsitzender Friedhelm Stiller bei der Begrüßung
Der Männerchor eröffnete das Programm
Frauenchor CaraMia bei ihrer Darbietung
Astrid Bauer bei ihrem brillianten Solovortrag

Der Dirigent Prof. Dr. Eckart Lange des Philharmonischen Chores aus Weimar
Die Darbietung des Philharmonischen Chores war ein Genuss

Alle Chöre beschließen gemeinsam das Programm

Der Vorsitzende Friedhelm Stiller überreichte als Dankeschön ein Präsent mit Spezialitäten aus der Region


So,
07.06.2015
Grillfest mit Bayerischem Frühschoppen

Bei strahlendem Sonnenschein wurde am Sonntag den 07.06.15 das Grillfest des Singvereins auf dem Laudenbacher Grillplatz eröffnet. Weißbier, Brezel und Weißwürste standen für die Gäste bereit und fanden großen Zuspruch. Selbstverständlich wurden auch Steaks, Bratwürste und Kochkäse neben gekühlten Getränken in großer Auswahl angeboten.

Stündlich fuhr Hendrik Freyberg mit seinem Transportbus viele Aktive und Gäste vom Marktplatz hoch zum Grillplatz. Gegen 14.00 Uhr begrüßte der Vorsitzende Friedhelm Stiller alle anwesenden Gäste.

Im Anschluss trat der Frauenchor unter der Leitung seiner Vizedirigentin Katrin Fuchs auf. Mit den Liedvorträgen „Baila Negra“, “In schönen Maientagen“, „Banaha“ und „Nimm Dir Zeit zu leben“ begeisterten sie das Publikum.





Nach kurzer Pause kam dann der Männerchor zum Zuge, dirigiert vom Vizedirigenten Karl Leitwein. Vorgetragen wurden die Lieder „ Im Weinparadies“, „Aus der Traube in die Tonne“ und das „Badener Lied“. Bei letzterem war das Publikum aufgefordert kräftig mitzusingen, was großen Anklang fand.

Inzwischen wurde auch die von den Aktiven reichhaltig mit selbstgebackenen Kuchen und Torten ausgestattete Kuchentheke und der Kaffee in Anspruch genommen.
Zum Höhepunkt des Grillfestes hatten Erhard und Yvonne Schmitt ein Leierkastenteam engagiert, als Begleitung zum Volksliedersingen für alle Gäste. Vorbereitet hatten die beiden Aktiven auch eine umfangreiche Textsammlung von Volksliedern, die auf allen Tischen ausgelegt wurde.

Als Annerose und Werner Kochem aus Weiher mit ihren Leierkastenmelodien dann loslegten, sangen viele begeistert mit. Von dem vorgetragenen Repertoire seien beispielshaft genannt „Lustig ist das Zigeunerleben“ „ Hoch auf dem gelben Wagen“, „Jenseits des Tales standen ihre Zelte“. Das gemeinsame Volksliedersingen verbreitete eine fröhliche und entspannte Stimmung und schloss dann mit dem „Laudenbach Lied“ ab.

Das gelungene Grillfest war dem Organisationsteam unter der Leitung von Erhard Schmitt, sowie Irmtraud Süß, Günter Schmitt, Dieter Geiger, Thomas Gaßmann und dem engagierten und tatkräftigen Einsatz vieler weiterer Vereinsmitglieder zu verdanken.

Damit zeigt sich, dass eine große Lebendigkeit und Vitalität im Singverein 1870 Laudenbach vorhanden ist. Die Singstunde des Frauenchors ist mittwochs 20:00 Uhr, die des Männerchors donnerstags 18:30, jeweils im Krone-Saal. Vorbeischauen lohnt sich!
Fr,
06.03.bis
So. 08.03.
2015
Frauenchor Cara Mia Laudenbach glänzt beim Internationalen Chorfestival in Amsterdam
Gruppenfoto vor der Abfahrt
Ein erlebnisreiches und ebenso erfolgreiches Wochenende für den Laudenbacher Frauenchor Cara Mia gab es Anfang März 2015. Am Freitag, den 06.03.2015 startete der Chor mit seinem Leiter Friedemann Stihler, diversen Fans und Sängerinnen des Mannheimer Chors „Neue Töne“ in Richtung Amsterdam. Der Reisebus der Firma S&F Reisen aus Ladenburg nahm fast 40 Reisende auf, die neugierig an den Start der Chorfahrt des Frauenchors gingen. Alle waren sehr aufgeregt, ob auch alles klappen würde, ging es doch nicht um einen gemeinsamen Kurz-Urlaub, sondern um reichlich Singen und Erleben. So sollten die Laudenbacher Damen gleich am Freitagabend in einem Freundschaftskonzert in der "Maranatha-Kerk" in Alphen mitwirken. Weiter gab es hier Chöre aus Holland und Italien. Den Anfang machte der holländische Kozakkenkoor Alphen mit russischen Volksweisen. Bei den Stücken von "Sjto tak skoetsjno, sjto tak groestno" und "Ljoeba bratsi ljoeba" sang das gesamte Publikum mit. Danach kam der Frauenchor Cara Mia Laudenbach, der mit " Wir schließen Freundschaft durch Musik" seine Darbietung eröffnete. Weiter ging es mit "Fröhlich klingen unsere Lieder", dirigiert von Vizedirigentin Katrin Fuchs. Beim temperamentvoll vorgetragenen kolumbianischen Volkslied "Baila negra cumbia" klatschten und tanzten die Zuschauer im Takt mit. Wie schon beim Vorbereitungskonzert in Mannheim brillierte Astrid Bauer mit ihrem Solo bei „Shine your light“. Am Ende des Auftritts gab es stehende Ovationen für den bunten musikalischen Melodienstrauss des Laudenbacher Chors. Danach kam der italienische gemischte Chor "La Cantoria di Canischio", der neben anderen italienischen Liedern sein "Funiculi Funicula " in die Zuschauermenge schmetterte. Als letzter Chor dieses Abends kam der zahlenmäßig größte Chor zum Zug: Aus den Niederlanden kamen die
Wir bei der Grachtenfahrt
über 50 Sänger der "Singing Devotion". Ihr Repertoire umfasste viele Schlager der Chormusik wie z.B. den Gefangenen-Chor aus Nabucco (Verdi) oder auch das Halleluja von Leonard Cohen. Die Abschluss-Hymne des Programms war dann das von allen Chören gemeinsam in holländischer Sprache gesungene "Tulpen aus Amsterdam". Das Publikum sang begeistert mit und bekam zur Belohnung Tulpensträuße von den Veranstaltern. Die mitwirkenden Chöre bekamen einen ganzen Gouda-Käse als Dank überreicht. Ein harmonischer Ausklang des ersten Festival-Abends in Amsterdam.

Der zweite Tag begann bei schönstem Wetter mit einer interessanten Grachtenrundfahrt durch die Kanäle Amsterdams. Die anschließende Stadtrundfahrt konnte die vielfältigen Eindrücke noch einmal vertiefen. Ein wenig Freizeit gab es dann zur Erkundung Amsterdams auf eigene Faust. Nach einem kurzen Einsingen im sehr zentral gelegenen Ibis-Hotel konnten die Sängerinnen zu Fuß zum nächsten Auftritt um 16 Uhr in die nahe Posthoorn-Kerk gehen, eine Kirche, die wie viele Kirchen in Amsterdam schon seit längerem nicht mehr als Kirche benutzt wird. Die meisten Chöre des Festivals waren hier beteiligt: Drei Chöre aus Italien sowie der Chor " Björkstakören Umea" aus Schweden und aus Irland die "East Cork Choral Society". Natürlich war Cara Mia auch hier mit einem gefeierten Auftritt beteiligt, den Katrin Fuchs engagiert dirigierte. Den farbigen Höhepunkt des Programms bot die einheimische Gesangsformation "Homo-Lesbo Rozenkoor", einer der wenigen Chöre auf der ganzen Welt, in dem homosexuelle Frauen und Männer gemeinsam singen. Natürlich durfte auch in diesem Konzert die abschließende Hymne
Der Auftritt in der Posthoornkerk von Amsterdam
„Tulpen aus Amsterdam“ nicht fehlen. Alle Chöre genossen es, dieses Lied gemeinsam zu singen. Am Abend gab es dann die Abschlussveranstaltung des Festivals im feierlichen Rahmen eines Farewell-Dinners bei Musik und guten Gesprächen. Wie das ganze Festival war auch dieser Abend von den Veranstaltern „music & friends“ hervorragend organisiert. Viele Chöre ließen es sich nicht nehmen, auch in diesem Rahmen noch einmal ihr Können zu präsentieren. Das Highlight des Abends war der „Traumschiff-Einmarsch“ des Personals mit dem Dessert mit brennenden Fackeln. Viel zu schnell ging die Zeit um und der Chor war wieder auf dem Rückweg ins Hotel.

Auch nach dem offiziellen Ende des Festivals war für Cara Mia noch nicht Schluss: Am Sonntagmorgen konnte der Chor in der St. Nicolaas-Kerk im nahe gelegenen Käse-Städtchen Edam noch einmal sein Können unter Beweis stellen. Die Besucher der Messe in der Kirche waren von der musikalischen Gestaltung ausgesprochen angetan und sparten dann auch nicht mit Lob und Applaus. Beim anschließenden Kaffee bekamen die Sängerinnen als Erinnerung das „Wahrzeichen von Edam“ überreicht, einen ganzen Käse, der (ebenso wie der des ersten Abends) zu Hause mit den Sängerinnen geteilt werden wird, die nicht an der Fahrt teilnehmen konnten. Anschließend kam der letzte Höhepunkt vor der Heimfahrt. Im Fischer-Städtchen Volendam direkt an der See war ein gemeinsames Mittagessen organisiert, dem ein anschließender Bummel am Meer bei frühlingshaften Temperaturen folgte. Dass das Wetter dabei so großartig mitspielte, rundete die harmonische und gelungene Chorfahrt zu einem unvergesslichen Erlebnis ab.
Auf der Ladenstraße von Volendam
Kein Wunder, dass bei der Rückfahrt neben den begeisterten Rückmeldungen der Teilnehmerinnen schon viele Ideen für eine neue Chorfahrt gesammelt wurden. Reiseleiter Friedhelm Stiller und Chorleiter Friedemann Stihler waren sich darin einig, dass ein ausgesprochen harmonisches und musikalisch erfolgreiches Wochenende zu Ende ging. Wohlbehalten, glücklich und voll neuer Eindrücke kamen die Sängerinnen des Laudenbacher Frauenchors Cara Mia schließlich dann am späten Sonntagabend wie geplant wieder in der Heimat an.

Alle, die dieses Mal nicht dabei waren, aber beim nächsten Mal mit an Bord sein wollen, sind ganz herzlich eingeladen zu den Proben der „Cara-Mia-Frauen“ am Mittwochabend ab 20.00 Uhr in der Krone zu Laudenbach. Nächster Auftritt des Frauenchors: Am Sonntag, 29. März um 17 Uhr in der Laudenbacher Kirche St. Bartholomäus im Rahmen des Orgelkonzerts „Rockin’ Organ“. Der Eintritt beträgt 10 €, Karten sind ab 16 Uhr an der Abendkasse erhältlich.
Farewell-Dinners bei Musik und guten Gesprächen
Dessert mit „Traumschiff-Einmarsch“
Probe in der Posthoornkerk von Amsterdam
Rathaus von Amsterdam mit zwei Uhren, eine für die Zeit und eine für den Wind
das historisch Amsterdam



das moderne Amsterdam

Auftritt in der St. Nicolaas-Kerk von Edam
Sa,
07.02.2015
Singverein feiert Kappenabend
Die neue Vorstandschaft des Singvereins 1870 Laudenbach lud letzten Samstag zu einem Kappenabend in den „Krone“-Saal ein. Mit einem neuen Konzept gelang dem Team um Organisationsleiter Erhard Schmitt der erste Versuch auf Anhieb. Alle Mitglieder, die gekommen waren, erlebten einen kurzweiligen und unterhaltsamen Abend. Nach dem gemeinsamen Abendessen stimmte der Dirigent des Frauenchors Friedemann Stihler am Klavier die Gäste mit Schunkelliedern auf den Abend ein. Den ganzen Abend sorgte er für die musikalische Begleitung und die leise Hintergrundmusik. Heinz Hannemann führte locker durch das unterhaltsame Programm, das aus Büttenreden, gemeinsamen Liedern, Liedvorträgen und gemütlichem Plaudern bestand. In der Bütt waren Werner auf der Kampe, Matthias Hertlein und Karlheinz Kilian zu erleben. Dieter und Jürgen Geiger ließen sogar die „Omama“ aus den längst vergangenen Zeiten der großen „Jungsänger“-Faschingsabenden wieder auferstehen. Der erste Vorsitzende Friedhelm Stiller bedankte sich am Ende der Veranstaltung bei den Mitwirkenden sowie bei den vielen Helferinnen und Helfern, die zum Gelingen des Abends beigetragen haben. Diesem Dank schlossen sich alle Anwesenden gerne an.












06.01.2015
Generalversammlung
Laut Anwesenheitsliste waren 63 Mitglieder bei der Generalversammlung anwesend.

Wie jedes Jahr machten zuerst die Sternsinger der Versammlung ihre Aufwartung.

Danach übergab die zweite Vorsitzende, Britta Kitter Olms, in Vertretung des erkrankten ersten Vorsitzenden, Hendric Freyberg, den Leiterinnen des evangelischen und katholischen Kinderchores je eine Spende aus den Einnahmen des letzten Weihnachtskonzertes.

Dann begrüßte sie die anwesenden Mitglieder, darunter einige Gemeinderäte und übermittelte die an den Singverein zu Weihnachten und zum Jahreswechsel ergangenen Grüße u.a. von BM Lenz, dem Cor Meibion Llanelli, dem Philharmonischem Chor Weimar, den Chorleitern, dem Sängerkreis Weinheim, sowie verschiedenen Geschäftspartnern des Vereins.

Anschließend stellte die zweite Vorsitzende die satzungsgemäße Einladung zur Generalversammlung und die Beschlussfähigkeit fest.
Da keine weiteren Anträge zur Tagesordnung vorlagen wurde nach der vorliegenden Tagesordnung verfahren.

Zu Beginn gedachten die Anwesenden der seit der letzten Generalversammlung verstorbenen Mitglieder.

Dann trugen die zweite Vorstitzende, der Schriftführer, der Kassierer, der Organisationsleiter und die Sprecher der drei Chöre bzw. ihre Vertreter ihre Jahresberichte vor, wobei sie sich für die gute Unterstützung durch die Vereinsmitglieder bedankten.

In der Anschließenden Diskussion wurde dem Vorstand eine sehr gute Durchführung ihrer Aufgaben bescheinigt. Sie endetet mit der einstimmigen Entlastung des Vorstandes.

Da ein Teil des bisherigen Vorstandes ihr Amt aus persönlichen Gründen abgeben, mußten für die erforderliche Neuwahl des Vorstandes einige Ämter neu besetzt werden. Die Wahl brachte folgendes Ergebnis:
1. Vorsitzender:
Friedhelm Stiller
2. Vorsitzender:
Heinz Hannemann
1. Organisationsleiter:
Erhard Schmitt
2. Organisationsleiterin:
Irmtraud Süß
1. Schriftführer:
Gerhard Marsching
2. Schriftführerin:
Isolde Stiller
1. Kassierer:
Norbert Luber
2. Kassierer:
Ortwin Schümmer
Unterkassierer:
Emil Timm
Bibliothekarin Frauenchor:
Cordula Stein
Bibliothekar:
Günter Schmitt
Vizechorleiterin Frauenchor:
Katrin Fuchs
Vizechorleiter:
Karl Leitwein
Jugendvertreter:
Golo Faßbeck
Beisitzer:
Karlheinz Kilian, Matthias Hertlein, Gunter Milsch, Helga Jöst
Vertreter der Passivität:
Karl Hillerich
Kassenprüfer:
Ursula Beck, Bernd Hauptfleisch.
2014
19.10.2014
Feierstunde am Waldgrillplatz von Laudenbach
Aus Anlass des 40-jährigen bestehens des Waldgrillplatzes und der 25-jährigen Namensgebung der Grillplatzhütte in "Alfred-Nagler-Hütte" Veranstaltete der Singverein am Waldgrillplatz eine Gedenkstunde.

Es war eine sehr gelungene Veranstaltung, zu der die Verantwortlichen des Singvereins eingeladen hatten und in derem Rahmen das herausragende ehrenamtliche Engagement des früheren Ehrenvorsitzenden Alfred Nagler sowohl vom Bürgermeister Herman Lenz als auch vom Singvereinvorsitzenden Hendric Freyberg ausführlich gewürdigt wurde.
05.06. bis 12.06.2014
Singverein besucht Wales, Cornwall und Südengland
Der Versuch alle Mitreisenden auf ein Foto zu bekommen
Der Singverein 1870 erwiderte den siebten Besuch seines walisischen Bruderchores „Côr Meibion Llanelli“. Bei einigen Mitreisenden war diesmal die Spannung besonders hoch. Schließlich reisten die meisten Sängerinnen des Frauenchores Cara Mia sowie mehrere Projektsänger und deren Angehörige zum ersten Mal nach Wales. Von der warmherzigen Gastfreundschaft der Waliser und dem sängerischen Können des Partnerchores hatten sie zwar schon viel vom Männerchor, der schon seit 39 Jahren die Freundschaft pflegt, erfahren. Nun wollten und sollten sie das alles auch erleben. Alle Chöre hatten sich in den vergangenen Monaten konzentriert auf das Konzert im neuen Ffrwnes Theatre (Theater der Fairness) in Llanelli vorbereitet.
Die Reise begann am Donnerstag, dem 5.Juni um 5:00 Uhr morgens. Rund 110 Reiseteilnehmer verteilten sich auf drei Busse. In Reims legten wir einen längeren Besichtigungsstopp an der berühmten Kathedrale ein. Am späteren Nachmittag ging es an Bord des „Le Shuttle“ unter dem Ärmelkanal hindurch nach Folkstone und von dort zum Tagesziel Rochester, wo die Reisegruppe die Nacht verbrachte.

Am nächsten Morgen ging es weiter nach Oxford, wo wir bei einer Stadtführung einiges über das studentische Leben in Großbritannien im allgemeinen und über dies in Oxford im besonderen erfuhren. Einige der Studenten hatten gerade ihre Examensergebnisse erhalten und zogen – von ihren Freunden mit Käppi, Sekt, Rasierschaum und Girlanden verziert – durch die weitläufigen Parkanlagen der ehrwürdigen Colleges.
Am Abend erreichten wir unser Ziel: das Dragon-Hotel in Swansea, wo der größte Teil der Reisegruppe abstieg. Dort waren auch die Chormitglieder, die aus den unterschiedlichsten Gründen nur am Konzert teilnehmen konnten, mit einem Kleinbus angekommen. Die Mitglieder, die noch alte private Kontakte zum Côr Meibion Llanelli hatten oder neue aufbauen wollten, wurden von ihren Gastgebern abgeholt.
Das Christ Church College in Oxford
Der Samstagnachmittag stand ganz im Zeichen der Vorbereitungen auf das Konzert am Abend. Der Frauenchor konnte sich wie geplant mit seinem Dirigenten Friedemann Stihler auf die ungewohnte Akustik des nagelneuen Theaters einstimmen. Beim Männer- und Jungmännerchor dagegen stieg die Nervosität, denn der Flug des Chorleiters Otto Lamadé hatte sich verspätet. Allen fiel ein Stein vom Herzen, als er 30 Minuten vor dem Konzert eintraf. Das Publikum strömte bereits zu den Sitzen – an ein Einsingen war nicht mehr zu denken. Durch die enorme Anspannung konzentrierte sich der Chor besonders stark auf die Direktion seines Chorleiters, der den Chor routiniert durch das Programm führte. Traditionell wurde das Konzert mit der deutschen Nationalhymne – diesmal in einer Bearbeitung von Friedemann Stihler – eingeleitet. Es schloss sich Felix Mendelssohn Bartholdys „Beate Mortui“ an, mit dem die Männerchöre aus Llanelli und Laudenbach der in beiden Vereinen verstorbenen Mitglieder gedachte. Nun begann die bunte und abwechslungsreiche Abfolge der für dieses Konzert zusammengestellten Lieder, für die sich das Publikum mit stehendem Applaus bedankte. Zum Abschluss sangen alle zusammen die walisische Nationalhymne „Mae hen wlad fy nhadau“ (Land meiner Väter).
Nach dem anschließenden Abendessen trafen sich die walisischen und deutschen Freunde zu einem gemütlichen Beisammensein im brechend vollen Festsaal des Thomas-Arms-Hotels zu guten Gesprächen und gemeinsamen Liedern.

Am Sonntag setzte sich der Kleinbus wieder in Richtung Heimat in Bewegung während das Gros der Reisegruppe die Halbinsel Gower und das Strandbad Rhosili besuchte.
Am Abend traf man sich erneut im Festsaal des Thomas-Arms-Hotels zum Abschiedsabend. Dankadressen und Gastgeschenke wurden ausgetauscht. So erhielt der Singverein eine walisische Grubenlampe, die an die lange Zeit des Kohlebergbaus in Wales erinnern soll. Die Kameradschaft der Bergleute wird als Ursprung der großen Männerchortradition angesehen. Außerdem wurden vier Laudenbacher, die sich nach Meinung des Côr Meibion
Nach der Einfahrt ins "Le Shuttle" ein Plausch mit dem Fahrer
Llanelli besondere Verdienste um die Freundschaft der beiden Chöre erworben haben, zu Ehrenmitgliedern erklärt. Umgekehrt ernannte der Singverein den langjährigen Dirigenten des Côr Meibion Llanelli, Eifion Thomas, zu seinem Ehrenmitglied. Mit dem ausdrücklichen Wunsch nach einer fruchtbaren Weiterentwicklung der Beziehungen der beiden Vereine erhielten die Gastgeber einen Laudenbacher Frosch in Form eines Dirigenten. Außerdem lud man die Freunde aus Llanelli zu den Feierlichkeiten des 150-jährigen Vereinsjubiläums im Jahr 2020 ein.
Am Montag, dem 9. Juni hieß es endgültig Abschied von den walisischen Freunden zu nehmen. Die Reisegesellschaft fuhr mit dem Ziel Dartmoor ab. Über eine sehr enge Straße, auf der durch unsere Busse der Verkehr total zusammenbrach, steuerten unsere Fahrer den kleinen Ort Postbridge an. Hier besuchten wir eine der „Clapper Bridges“ – das sind Steinplattenbrücken, bei denen große flache Steinplatten, auf zu Pfeilern aufgetürmten Steinen ruhen. Sie sind teilweise prähistorischer Herkunft, die meisten wurden jedoch erst im Mittelalter oder später gebaut. Von hier aus fuhren wir nach Exeter, wo wir die nächsten zwei Nächte verbringen sollten.

Am Dienstag fuhren wir – diesmal mit Reiseleitern – zunächst nach St. Ives an der Nordküste von Cornwall. Im Bus erfuhren wir, dass Rosamunde Pilcher, nach deren Romanen mehrere Filme für das deutsche Fernsehen gedreht wurden, aus dieser Gegend Cornwalls stammt. Auch wurden wir auf landestypische Spezialitäten – wie z. B. den „Cream-tea“ – hingewiesen und erhielten auch gleich Instruktionen, wie er zu genießen sei. In St. Ives konnten wir im Hafen das Auflaufen der Flut beobachten, die hier einen Hub von nahezu sechs Metern hat. In den verwinkelten Gässchen bieten zahllose Künstler ihre Werke in Ateliers und Galerien zum Kauf an.
Von hier fuhren wir zum bekannten „Land’s End“, dem westlichsten Punkt Englands – oder sollte man besser Cornwalls sagen? Die Cornies entwickelten nämlich in den letzten Jahren ein zunehmendes Nationalbewusstsein, da sie ebenfalls keltischen Ursprungs sind – wie die Waliser, Schotten und Iren. Wir setzten unsere Fahrt entlang der „Cornischen Riviera“ fort und besuchten den malerischen Fischerort Polperro.

Am Mittwoch begann unsere Heimfahrt, die uns durch Südengland führte und von zahlreichen Stopps an interessanten Punkten unterbrochen werden sollte. Der erste sollte im berühmten Stonehenge, dem berühmtesten steinzeitlichen Denkmal, sein. Es herrschte aber gerade an diesem Nachmittag ein gewaltiger Besucherandrang, dass eine Besichtigung unseren Zeitrahmen gesprengt hätte. So blieb nur eine kleine Gruppe, die sich die Besichtigung des Denkmals auf keinen Fall entgehen lassen wollte, mit dem kleinen Bus zurück, während die beiden anderen Busse ins nahegelegene Salisbury fuhren. Die berühmte Kathedrale besitzt den mit seinen 123 Metern höchsten Kirchturm Großbritanniens. Noch beeindruckender ist, dass dieser Turm mit seinen 6500 Tonnen Gewicht nur auf den vier Säulen der Vierung steht. In der Dombibliothek wird eine der vier verbliebenen Handschriften der Magna Charta aufbewahrt.
Die Fahrt wurde nun an die Südküste in Richtung Brighton, dem größten und bekanntesten Seebad Großbritanniens, fortgesetzt. Bei herrlichem Wetter genossen wir die Strandpromenade und die Pier mit ihren zahlreichen Vergnügungsmöglichkeiten. Die letzte Etappe des Tages führte uns nach Dover, wo wir die Nacht verbrachten.
Am Donnerstag ging es dann ohne touristische Unterbrechungen direkt nach Laudenbach, wo wir gegen 22:45 eintrafen. Wir verabschiedeten uns von unseren drei Fahrern, die uns stets sicher fuhren und uns die Reise so angenehm wie möglich gestalteten. Ein ganz großer Dank gebührt Karlheinz Bangert, der die Reise in mühevoller Arbeit geplant hat.
Die engen Straßen zum Dartmoor
Eine der „Clapper Bridges“ von Postbridge im Dartmoor
Am Strand von St. Ives
Die Küstenlandschaft in St. Ives
Die engen und verwinkelten Gässchen in Polperro
Abschlußabend mit dem Chor " Côr Meibion" in Llanelli
Übergabe unseres Gastgeschenkes durch Hendric Freyberg
Besuch der Kathedrale "Sanctuary" in Salisbury
Unsere letzte Fahrt fürte uns zu den Kreidefelsen von Dover
06.01.2014
Vorschau zur Fahrt nach Wales

Über Pfingsten 2014:
Konzertreise nach Wales und Südengland mit Cornwall
Singverein 1870 besucht Partnerchor/"Cor Meibion Llanelli" feiert 50jähr. Jubiläum/Projektsängerinnen und –sänger erwünscht/ Noch einige Plätze frei


Die drei Chöre des Singvereins wurden eingeladen, das 50jährige Jubiläum des Partnerchors, "COR MEIBION LLANELLI", gemeinsam mit den walisischen Freunden zu feiern.
Männer-, Frauen- und Jungsängerchor werden dieser Einladung folgen und in Wales ein Konzert geben.
Seit dem Ende der Sommerferien bereiten sich die Chöre in den Proben intensiv auf diese Konzertreise vor.
Die Zahl der Teilnehmer an der Rundreise machte nunmehr die Buchung eines zusätzlichen dritten Busses erforderlich.
In diesem sind noch einige Plätze frei.

Die Anreise erfolgt am Donnerstag, 05. Juni 2014, über Metz, Verdun nach Reims (Besuch der Kathedrale), durch die Champagne und die Picardie nach Calais.
Mit dem "Le Shuttle" geht es über Folkstone zur Zwischenübernachtung in ein Hotel im Raum Ashford.
Am nächsten Tag wird die Reisegesellschaft die Universitätsstadt Oxford mit einer Stadtführung kennenlernen, ehe man nachmittags das Hotel in Swansea erreicht.

Die nächsten Tage werden gemeinsam mit den walisischen Freunden verbracht.

Das Konzert in Llanelli findet samstags statt.

Am frühen Montag Vormittag verlassen die Laudenbacher Wales und kommen über die Severnbridge, Bristol, Taunton und Exeter ins berühmt berüchtigte Dartmoor.
Der Nationalpark "Dartmoor Forest" wird durchfahren, über bekannte Orte wie Postbridge und Princetown mit dem Gefängnis geht es weiter nach Tavistock, dem Geburtsort von Sir Francis Drake, ehe man das Tagesziel, die Hafenstadt Plymouth, erreicht.

Der Dienstag gehört der Grafschaft Cornwall.
Erstes Ziel wird das typische cornische Dorf Polperro an der reizvollen "Cornischen Riviera" sein.
Über St. Austell und Falmouth wird die Halbinsel Lizard mit dem berühmten Land`s End, dem westlichsten Punkt Großbritanniens, erreicht.
Man sieht den St. Michaels Mount, das englische Gegenstück zum berühmten Mont St. Michel an der französischen Küste.
Zum Tagesabschluss wird noch das berühmteste cornische Dorf "St. Ives" besucht.

Am Mittwoch fährt die Reisegruppe durch eine liebliche Landschaft, die mit ihren Klippen, Sandstränden, Heideflächen, Seebädern und Fischerdörfern eine wunderschöne und abwechslungsreiche Urlaubsregion darstellt.
Über Bournemouth, Southhampton und Chichester wird Brighton erreicht.
Weiter geht es über die Seebäder Eastbourne und Hastings zur Übernachtung ins Hotel im Raum Maidstone.

Die Rückfahrt erfolgt dann donnerstags auf direktem Weg über Folkstone (Shuttle) nach Calais und weiter durch Flandern, Brüssel und Lüttich nach Laudenbach.

Im Reisepreis von 755 € sind alle Kosten einschl. der Kosten für Eintritte bzw. Führungen, Übernachtungen in guten Mittelklassehotels, englisches Frühstück, Abendessen usw. enthalten.
Der Einzelzimmerzuschlag beträgt 199 €.

Außerdem bietet der Verein einen Kurztrip nach Llanelli bzw. Swansea vom 06.06. bis 09.06.2014 mit lediglich kleinen Zwischenstopps und ohne Zwischenübernachtungen zum Preis von 395 € an.

Interessierte werden gebeten, sich mit Karlheinz Bangert, Tel. 73281, in Verbindung zu setzen.
06.01.2014
Generalversammlung
Wie jedes Jahr machten zuerst die Sternsinger der Versammlung ihre Aufwartung.

Danach begrüßte der erste Vorsitzende, Hendric Freyberg, die anwesenden Mitglieder, darunter einige Gemeinderäte und übermittelte die an den Singverein zu Weihnachten und zum Jahreswechsel ergangenen Grüße.

Herr Harald Bruckner, Planer und Bauleiter für den Umbau der Krone zu einem Senorenheim, berichtete dann über das geplante Vorhaben. Er versicherte, dass auch nach dem Umbau des Gebäudes der Kronesaal, der nach den Bauplänen erhalten bleibt, dem Singverein weiterhin zur Verfügung stehen wird.

Anschließend stellte der erste Vorsitzende die satzungsgemäße Einladung zur Generalversammlung und die Beschlussfähigkeit fest.
Da keine weiteren Anträge zur Tagesordnung vorlagen wurde nach der vorliegenden Tagesordnung verfahren.

Zu Beginn gedachten die Anwesenden der seit der letzten Generalversammlung verstorbenen Mitglieder.

Dann trugen der erste Vorsitzende, der Schriftführer, der Kassierer, der Organisationsleiter und die Sprecher der drei Chöre bzw. ihre Vertreter ihre Jahresberichte vor, wobei sie sich für die gute Unterstützung durch die Vereinsmitglieder bedankten.

In der Anschließenden Diskussion wurde dem Vorstand eine sehr gute Durchführung ihrer Aufgaben bescheinigt. Sie endetet mit der einstimmigen Entlastung des Vorstandes.

Als Kassenprüfer wurden Ursula Beck und Mathias Hertlein wiedergewählt.

Da sie bei der letzten Weihnachtsfeier nicht anwesend waren wurde nachträglich Armin Kast die silberne Vereinsehrennadel (für 25-jährige Mitgliedschaft) und Rudolf Wagner die goldene Ehrennadel (für 60-jährige Mitgliedschaft) überreicht.

Unter Verschiedenes berichtete der Ehrenvorsitzende Karlheinz Bangert über den Stand der Planung bezüglich der Konzertreise nach Wales zu unserm Partnerchor "Chor Meibion Llanelli" (siehe die vorstehenden Ausführungen). Er zeigte sich über die große Teilnehmerzahl hocherfreut.
2013
14.12.2013
Weihnachtsfeier im Kronesaal
Die Kerzen brannten am Weihnachtsbaum, die Tische sehr schön geschmückt und der Krone-Saal Illuminiert.
Es war vom Organisationsteam, dem Bernd Hauptfleisch vorsteht, alles getan, um der traditionellen vorweihnachtlichen Feier des Singvereins einen festlichen Rahmen zu geben.

In seiner kurzen Begrüßung sprach der Vorsitzende Hendric Freyberg auch gleich den Dank an den Organisationsleiter, an das Dekorationsteam Helga Jöst, Marita Luber und Brigitte Gaßmann, an das Technik-Team mit Andre Geiger und an die Jungsänger aus.
Die Jungsänger hatten wieder -in schon bewährter Weise- für das leibliche Wohl an diesem Abend gesorgt.

Freyberg konnte unter den zahlreichen Sängerinnen, Sängern und Mitgliedern auch die Gemeinderäte Ehle und Dr. Wahl, den Ehrenvorsitzenden Bangert sowie Karl Morast vom Sängerkreis Weinheim herzlich willkommen heißen.

Die beiden Dirigenten, Friedemann Stihler und Otto Lamadé, die etwas später zur Gemeinschaft stießen, wurden ebenso herzlich begrüßt.

Zwanglos und ohne förmliches Protokoll verlief ein gemütlicher Abend, in dem vordergründig die Ehrungen verdienter Sänger und Mitglieder stand.

Karl Morast aus Schriesheim überbrachte Grüße des Deutschen Chorverbands und des Sängerkreises Weinheim. Ihm oblag die ehrenvolle Aufgabe, die goldene Ehrennadel mit Urkunde des Badischen CV für 40 Jahre aktives Singen an Dieter Hildenbeutel und für 60 Jahre die goldene Ehrennadel des Deutschen CV an Otmar Stamm auszuhändigen.

Vom Vorsitzenden Freyberg erhielten, mit dem Dank des Vereins, Thomas Arnold, Adolf Duttlinger und Norbert Dettmann Urkunde und silberne Ehrennadel für 25 jährige Mitgliedschaft.
40 Jahre treues Mitglied und von nun an Ehrenmitglied ist Dr. Rudolf Ferrari.
Eine besondere Dankesurkunde erhielten Otmar Stamm, Rudolf Wagner und Günter Wind für 60 jährige Treue zum Verein.
Die geehrten Mitglieder (von links):
Otmar Stamm, Hendric Freyberg, Günter Wind, Dieter Hildenbeutel, Adolf Duttlinger, Norbert Dettmann.
Brigitte Gassmann als "Laufmädchen vom Himmel"

Die beiden Dirigenten Friedemann Stihler (vorne) und Otto Lamadé (dahinter) am Klavier
Zu einer Singvereinsfeier gehören natürlich auch Chorvorträge.
Der Männerchor intonierte zwei und der Frauenchor vier weihnachtliche Weisen, jeweils unter der Leitung ihrer Dirigenten.
Dass ein Weihnachtslied durchaus auch lustig und swingend sein kann, bewies der Frauenchor mit dem Titel „ Weihnachten steht vor der Tür“ von Komponist Borovec.

Nach den Vorträgen verteilte Freyberg kleine Geschenke an die Dirigenten, die hervorragende Arbeit leisten und an Katrin Fuchs und Karl Leitwein, die Vizedirigenten, die immer tonsicher und zuverlässig da sind, wenn sie gebraucht werden.

Und ein paar Mutige, die mit Geschichten den Abend bereichern.
Wie Helga Jöst, die in gereimter Form den Wunsch von Jesus vorträgt, der seinen Geburtstag 2013 dort feiern möchte, wo man ihn anbetet, auf der Erde. Er wird enttäuscht, weil das Fernsehen übermächtig sei und niemand was von Frieden hören möchte.
Oder Brigitte Gaßmann, die als „ Laufmädchen vom Himmel“ im Engelsgewand kleine Gaben von den „Heiligen“ verteilt.
Es war nicht überraschend, dass sich der Ehrenvorsitzende auch auf einen Vortrag vorbereitet hatte, überraschend war für ihn nur der Zeitpunkt, an dem der Vorsitzende ihn bat, seine Geschichte zu erzählen. Die Geschichte des achtjährigen Mädchens Virginia, die 1897 brieflich bei der New York Sun um Auskunft bat, ob es einen Weihnachtsmann gibt. Das von Francis P. Church verfasste Editorial ist fester Bestandteil populärer Weihnachtsüberlieferungen in den Vereinigten Staaten und in vielen Teilen der Welt.

Rückblick auf das Jahr gehört ebenfalls zum Programm.
Das in Videoaufnahmen wiederzugeben, versteht Dieter Hildenbeutel vortrefflich.
Das heißt aber auch, dass er, wenn er Material schneiden will, auch immer vor Ort sein muss, wenn der Singverein einen Auftritt hat.
Sein Film fand auch in diesem Jahr große Beachtung.

Und mit Blick auf die große Reise im kommenden Jahr zum Partnerchor nach Wales, hatte Jürgen Geiger die bisherigen sechs Begegnungen in Wales mit Aufnahmen und Bildern aufbereitet.
Ehrenvorsitzender Bangert, Organisator der Reise, bemerkte dazu, dass wegen des großen Interesses an der Fahrt ein dritter Bus bestellt wurde, indem noch einige Plätze frei seien.
Interessenten, die die Reise mitmachen möchten, können von Bangert nähere Informationen erhalten.

Eine vierhändige Begleitung der Dirigenten am Klavier beim gemeinsam gesungenen „O du fröhliche“ beschloss den Abend.
30.06.2013
Mitwirken des Frauenchor CaraMia beim Gottesdienst in der Schlosskirche von Mannheim
Die drei Priester beginnen den Gottesdienst und
CaraMia singt "Just a closer walk"
Eigentlich sollte ja die Kirchweih für die Alt Katholischen Priester stattfinden, bei dem der Frauenchor die künstlerische Umrahmung darbrachte. Leider hatte der Pfarrer einen Unfall, so wurde ein ganz normaler Gottesdienst abgehalten. Trotzdem wurde es ein kurzweiliger und unvergesslicher Gottesdienst.

Denn zahlreiche Alt Katholiken lauschten andächtig unserer Kathrin Smith die als Solistin "Ave Verum" und "Ridente la calma" von Mozart sang. Viel Applaus erhielt auch der Chor mit seinen Darbietungen wie "Only Time", "Just a closer walk", "Jubilate" und "Nimm dir Zeit zu Leben", um nur einige der Leider zu nennen. Beim gemütlichen Beisammensein danach, wurden gleich neue Termine verabredet.
Frauenchor CaraMia bei der weiteren kulturellen Programmgestaltung
08.06.2013
16.06.2013
Frauenchor CaraMia zu Gast beim Sängerfest in Viernheim und „auf der Schönau“
Musikalische Ausflüge anlässlich des 125 jährigen Bestehens des Liederkranz Viernheim und beim Emmaus Chor in Mannheim Schönau


Es ist derzeit ganz schön was los bei uns im Frauenchor CaraMia! Bereits am vorletzten Samstag waren wir zu Gast beim Liederkranz Viernheim, die anläßlich ihres 125 jährigen Bestehens ein Freundschaftssingen veranstaltet haben.
Im festlich geschmückten Zelt auf der TSV Anlage in Viernheim hatten wir die Ehre, den musikalischen Samstagabend mit unseren drei Liedvortrögen zu eröffnen. Genussvoll swingte das Publikum zu unseren Liedern und selbst die Chorleiterin des Gastvereins, Edith Schmidt, zeigte sich sichtlich erfreut über unseren Auftritt!

Als Dankeschön erhielten wir einen überdimensionalen Weinpokal, den wir – wie sollte es auch anders sein – mit ausreichend Flüssigkeit gefüllt nach dem Singen leerten. Der Abend war ein schönes Erlebnis, zudem wir nach uns noch die Gele-genheit nutzten und den nachfolgenden Chören unsere Aufmerksamkeit schenkten.
Kaum war dieses Ereignis vorüber, stand unsere nächste Probe ganz im Zeichen der Vorbereitung für den letzten Sonntag. Da waren wir bereits zum zweiten Mal musikalische Gäste beim Konzert des „Emmaus Chor“ in Mannheim Schönau. Beide Chöre stehen de unter der Leitung unseres Dirigenten Friedemann Stihler, der uns hierzu eingeladen hatte.

Die Vielfalt des Konzertprogramms setzte sich aus einem eher geistlich geprägten ersten Teil und einem lockeren zweiten Teil mit mehr weltlichen Klängen zusammen. Das immer wieder erfrischende Schönauer Publikum dankte es mit großem Applaus! Und so genossen wir einen rundum schönen und kurzweiligen Nachmittag der evangelischen Emmaus Kirche.
Und damit uns nicht langweilig wird, steht bereits am Sonntag, den 30.6. ein weiterer Auftritt in unserem Kalender. An diesem Tag werden wir den Gottesdienst in der Mannheimer Schlosskirche mit unserem Gesang bereichern. Hierauf freuen wir uns schon sehr. Ist diese Kirche doch mit ihrer Akustik und der schönen barocken Architektur immer wieder ein Erlebnis! Wer das mit uns erleben möchte ist herzlich Willkommen beim Gottesdienst um 10.00 Uhr dabei zu sein !

Als weiteren Ausblick möchte ich schon mal auf das nächste Konzert mit unserem Frauenchor CaraMia in heimischen Gefilden hinweisen: Am Samstag, den 27.7.13 werden wir um 19.30 Uhr in unserer katholischen Kirche zu hören sein. Das Konzert unter dem Motto „Meilensteine der Rock- und Popgeschichte – Rockin‘ Church“ Wir präsentieren Ihnen an diesem Abend Rock auf der Kirchenorgel mit Friedemann Stihler und dem Frauenchor CaraMia. Es wird mit Sicherheit mal etwas ganz Außergewöhnliches! Lassen Sie sich den Abend nicht entgehen und merken Sie ihn schon mal vor – nähere Infos demnächst in der Presse und auf den Plakaten!

02.06.2013
Der Singverein Laudenbach sang in Sulzbach
Hendric mit dem Pokal nach der Siegerehrung
Der Männerchor des Singvereins 1870 Laudenbach nahm nach langer Abstinenz wieder an einem Sängerwettstreit teil. Am Sonntag, 02. Juni, trat der Chor beim Volksliederwettbewerb des MGV Liederkranz Sulzbach 1903 eV. in der Klasse M 3 A an. Es wurde - mit nur einem Punkt Rückstand - der zweite Klassenpreis ersungen.

Etliche Wochen intensiver Chorprobenarbeit lagen hinter dem Chorleiter Otto Lamade und den Sängern. Die drei ausgewählten Lieder stammen aus völlig unterschiedlichen Musikrichtungen. Die „Schwäbische Erbschaft“ von Richard Strauß beschreibt die Trunksucht des ‚gnäd‘gen Herrn von Zavelstein‘. Bei „Oh, du stille Zeit“ von Bernd Engelbrecht handelt es sich um ein besonders ruhiges Lied, das aber den Sängern enorme Tonhöhen abverlangt. Als drittes Stück wurde ein amerikanischer Kirchenchoral „1 will praise thee, o Lord“ von Knut Nystedt gesungen.

Die gleichen Lieder wird der Chor Ende des Monats in einem weiteren Sängerwettstreit in Eiterbach zu Gehör bringen.

Die Stifterin des von uns errungenen Pokals, war Frau Lore Weber geb. Eckstein, unsere ehemalige Festdame aus Anlass unseres 100jährigen Jubiläums im Jahr 1970. Lore Weber singt aktiv im Frauenchor in Sulzbach mit und sie ist die Mutter des Vorsitzenden des Liederkranz Sulzbach, Jochen Weber.
Hendric mit Frau Lore Weber geb. Eckstein
06.01.2013
Generalversammlung
Laut Anwesenheitsliste waren 70 Mitglieder bei der Generalversammlung anwesend.

Wie jedes Jahr machten zuerst die Sternsinger der Versammlung ihre Aufwartung.

Danach begrüßte der erste Vorsitzende, Hendric Freyberg, die anwesenden Mitglieder, darunter einige Gemeinderäte und übermittelte die an den Singverein zu Weihnachten und zum Jahreswechsel ergangenen Grüße von BM Lenz, dem Cor Meibion Llanelli, dem Philharmonischem Chor Weimar, den Chorleitern, dem Sängerkreis Weinheim, den Ortsgeistlichen sowie verschiedenen Geschäftspartnern des Vereins.

Anschließend stellte der erste Vorsitzende die satzungsgemäße Einladung zur Generalversammlung und die Beschlussfähigkeit fest.
Da keine weiteren Anträge zur Tagesordnung vorlagen wurde nach der vorliegenden Tagesordnung verfahren.

Zu Beginn gedachten die Anwesenden der seit der letzten Generalversammlung verstorbenen 5 Mitglieder.

Dann trugen der erste Vorsitzende, der Schriftführer, der Kassierer, der Organisationsleiter und die Sprecher der drei Chöre bzw. ihre Vertreter ihre Jahresberichte vor, wobei sie sich für die gute Unterstützung durch die Vereinsmitglieder bedankten.

In der Anschließenden Diskussion wurde dem Vorstand eine sehr gute Durchführung ihrer Aufgaben bescheinigt. Sie endetet mit der einstimmigen Entlastung des Vorstandes.

Der erste Vorsitzende übergab aus dem Erlös des vorweihnachtlichen Konzertes den Pfarrern der evangelischen und katholischen Kirche eine Spende für deren Sozialstationen und bedankte sich für ihre Unterstützung.

Die erforderliche Neuwahl des Vorstandes brachte folgendes Ergebnis:
1. Vorsitzender:
Hendric Freyberg
2. Vorsitzende:
Britta Kitter Ohlms
1. Organisationsleiter:
Bernd Hauptfleisch
2. Organisationsleiter:
Bernhard Eg
1. Schriftführer:
Gerhard Marsching
2. Schriftführer:
Heinz Hannemann
1. Kassierer:
Norbert Luber
2. Kassierer:
Ortwin Schümmer
Unterkassierer:
Emil Timm
Bibliothekarin Frauenchor:
Cordula Queißert
Bibliothekar:
Werner Hallstein
Vizechorleiterin Frauenchor:
Katrin Fuchs
Vizechorleiter:
Karl Leitwein
Jugendvertreter:
Golo Faßbeck
Beisitzer:
Helga Jöst, Irmtraut Süß, Karlheinz Kilian, Gunter Milch
Vertreter der Passivität:
Karl Hillerich
Kassenprüfer:
Ursula Beck, Mathias Hertlein.
2012
23.12.2012
"Ein musikalischer Weihnachtsteller", präsentiert vom Singverein 1870 Laudenbach
Auftritt des Männerchores, dirigiert von Otto Lamadé
LAUDENBACH. Sicher war es nicht das ganz große, das über alles erhabene chorkonzertante Naturereignis, mit dem der Singverein am Sonntagabend seine rund 400 Besucher in der Bartholomäuskirche beschenkte. Doch nichts vermochte die Menschen hingebungsvoller auf das nahe Fest einzustimmen als diese glänzende Perlenkette weihnachtsmusikalischer Kostbarkeiten zwischen Barock und Gospel, von Kantate bis Krippenmusik, dieser festliche "Musikalische Weihnachtsteller", wie es Singvereins-Chef Hendric Freyberg formulierte. Der rund 50-köpfige Männerchor ist in der Tradition des bald 150-jährigen Vereins noch immer das tragende Fundament. Er ließ auch diesmal keinen Zweifel an seiner hohen Qualität. Keine Frage, dass Chorleiter Otto Lamadé daran den prägenden Anteil trägt.

Der Diplomkapellmeister führt seit zwei Jahren mit großem Erfolg den Stab über den Männerchor und die fulminante Nachwuchstruppe der Jungsänger, umsorgte an diesem Abend aber in omnipräsenter Gesamtleitung auch den Damenchor "CaraMia" und - als Begleiter auf der Orgel - die solistischen Sternschnuppen.

"Ihr Hirten erwacht" - der Männerchor wies mit der weihnachtlichen Volksweise gefühlvoll nuanciert gleichsam den Weg durch das Konzert und belebte mit "Es ist ein Ros‘ entsprungen" eine Legende. "Wenn ich ein Glöcklein wär" setzte in der solistischen Glanzleistung von Bariton Edmund Schmitt einen ersten Höhepunkt, dem Kathrin Smith einen zweiten folgen ließ. In dezenter Orgelbegleitung erstrahlte aus der Empore ihr "He shall feed his flock", eines der englischsprachigen Sopran-Soli aus Händels Oratorium "Messias".
Auftritt des Frauenchores "CaraMia", dirigiert von Katrin Fuchs
Betont behutsam, als wage er die soeben gehörte Heilslehre nicht zu entweihen, griff der Zithermusikverein Weinheim die erhabene Stille auf und lud mit Menuett und Waldramer Hirtenmusik ein in die heimelige Hausmusikidylle bayerischer Winterstuben. Das passte vortrefflich ins programmatische Gesamtbild, geriet dem fünfköpfigen Ensemble unter Leitung von Leo Engel beim urigen "Weihnachts-Boarischen" und dem prinzipiell heiteren Charakter des folgenden Ländlers in geradezu quälend reduziertem Tempo aber allzu behäbig.



Wiegenlied der Kosaken


Mit dem zärtlichen "Bajuschki, baju", einem kleinen verträumten Wiegenlied der Kosaken, vor allem aber mit dem glockenhellen "Jubilate" und dem fröhlichen "Wieder naht der heil‘ge Stern" gelang es den Damen von "CaraMia" unter dem sorgfältigen Dirigat von Vizedirigentin Katrin Fuchs, das Publikum aus dem zeitweiligen Schlummer zu erwecken. Die prachtvolle Akustik des Gotteshauses gab dem nach schmerzhaftem Aderlass arg geschrumpften Chor den nötigen Rückhalt. Riesenbeifall belohnte den Mut, mit dem sich die Damen unter Leitung ihres an diesem Abend verhinderten Chorleiters Friedemann Stihler an anspruchsvolle Chorsätze wie "Gloria wir singen" im wiegenden Dreivierteltakt und "In dulce jubilo" gewagt haben - eine Einladung an sangeswillige Laudenbacherinnen zum alsbaldigen Mitmachen.
Auftritt des Frauenchores "CaraMia", dirigiert von Otto Lamadé
Spirituelle Heiterkeit

Die von Gospels und ihrem düsteren Ursprung der Sklaverei traditionell ausgehende spirituell-optimistische Heiterkeit ist als längst fester Bestandteil im Repertoire des Singvereins geradezu notwendigerweise auf die formidable Jungsängertruppe zugeschnitten. "Swing low" formte ein sauber akzentuiertes Klangbild, das jede der zehn Stimmen in beeindru-ckender Klarheit leuchten ließ und André Geiger in veritablem Bass gebührenden Freiraum gab, ebenso wie Tenor Stefan Moos im folgenden "If you ever needed the Lord before". Das Publikum dankte auch für das schwermütig altrussische "Tebe Poem", besonders aber für den beschwingten Gesamteindruck.

Dass Besinnlichkeit mit Tristesse nichts zu tun hat, ließ auch Flötistin Ulrike Lamadé wissen. Im Adagio und ganz besonders im virtuosen Allemanda aus J.C. Schickhards a-moll-Sonate führte des Chorchefs Gattin, orgelunterstützt und vom Publikum schließlich lauthals bejubelt, die von CaraMia verkündete Frohe Botschaft fort. Gemeinsam mit Sopranistin Kathrin Smith setzte sie diesem Konzert bei "Bereite dich Zion" in wundervoller Symbiose ein weiteres Glanzlicht und zelebrierte, was letztlich nicht fehlen durfte: "Air" aus Bachs d-dur-Suite. Den machtvollen Schlussakkord behielt sich der Männerchor vor und erntete mit Beethovens gewaltiger "Hymne an die Nacht" begeisterte Anerkennung, die nach dem swingenden Gospel "Amen" auch Jürgen Geiger für seine tenorsolistische Einlage kassierte.
Die Solisten, Flötistin Ulrike Lamadé und Sopranistin Kathrin Smith, bei ihren Vorträgen mit Orgelbegleitung durch Otto Lamadé
Es gibt so vieles zu bewundern an den drei Chören des Singvereins, vor allem aber ihre unbändige Freude am Singen. Was zu beweisen war auch im großen Schlussauftritt, der Männerchor, Jungsänger und CaraMia sowie die Solisten bei "Lobt den Herrn der Welt" zusammenführte und mit "Stille Nacht" den abendlichen Heimweg wies.


he
Artikel vom 27.12.2012, veröffentlicht mit freundlicher Genehmigung der Weinheimer Nachrichten.
Auftritt des Jungsängerchores "Laud`n`Vocal", dirigiert von Otto Lamadé
Auftritt aller drei Chöre gemeinsam bei dem Lied "Lobt den Herrn der Welt", dirigiert von Katrin Fuchs, am Klavier Otto Lamadé
Der 1.Vorsitzende Hendric Freyberg bedankt sich bei den Zuhörern für ihr zahlreiches Erscheinen und bei den Mitwirkenden für ihr Engagement bei dem sehr vielseitigen, gelungenen Konzert.
Auftritt des Männerchores mit dem Schlusslied "Stille Nacht, heilige Nacht", Dirigent und am Klavier Otto Lamadé

07.12.2012
"Frauenchor Chara Mia gibt ein Advendskonzert in Viernheim im Rhein-Neckar-Zentrum.
Durch das Programm führt Dieter Augstein.
Der Gesang des Frauenchores "CaraMia" veranlasst viele Besucher des Rhein-Neckar-Zentrums zum Zuhören.
Es dirigiert unser Chorleiter Friedemann Stihler.
Bei einigen Vorträgen begleitet Friedemann Stihler am Klavier und es dirigiert Vizedirigentin Katrin Fuchs.
Mit viel Applaus und diversen Tanzeinlagen bedanken sich die Zuhörer.







13.10.2012
14.10.2012
"Mitwirkung des Frauenchores Chara Mia beim Benefizkonzert in Laudenbach und Alzey
Sowohl am Samstag in Laudenbach in der katholischen Kirche, als auch am Sonntag in der katholischen Kirche St. Joseph in Alzey veranstaltete der brasilianische Bachtrompeter ein Benefizkonzert zu Gunsten von notleidenden Kindern in Brasilien. Der Reinerlös vom Konzert und dem Verkauf an CD`s ging an die Organisation Mogi Fonds e.V. Bei diesem Konzert waren wir gern Mitwirkende um die Kinder in Brasilien zu unterstützen.

Dirceu Braz zeigte sein ganzes Können nicht nur auf der Bachtrompete, sondern auch an verschiedenen Instrumenten z.B. der Rassel, dem Regenrohr und vielen anderen mehr.
Auch aus seinen selbst geschriebenen Büchern gab er einiges zum Besten.

Das Publikum war begeistert und verlangte mehrere Zugaben.


Der brasilianische Bachtrompeter Dirceu Braz spielt Meditation in D-moll NGE 01201 mit unterschiedlichen Intrumenten

Dirceu Braz bläst Air aus der Orchester Siute in D-Dur.
Als Solistin singt Kathrin Smith.
Unser Chorleiter Friedemann Stihler an der Orgel

Die Probe vorm Konzert muß sein.
CaraMia beim Auftritt in Laudenbach
Dirceu Braz beim Konzert in Alzey
CaraMia beim Auftritt in Alzey
22.07.2012
"Komm sing mit...", Mitwirkung beim Chorkonzert des Liederkranzes 1846 e.V. Bensheim
Der Liederkranz 1846 e.V. Bensheim lud uns ein, bei ihrem Sommerkonzert "Komm sing mit ..." mitzuwirken. Wir, der Frauenchor CaraMia des Singvereins kamen dieser Einladung gerne nach.
Das Sommerkonzert, welches unter der Leitung Friedemann Stihlers stand, fand in Bensheim im Gotteshaus an der Eifelstraße statt.
Nicht nur wir, als Mitwirkende, waren begeistert sondern auch das Publikum. Im vollbesetzten Saal sang es bei den entsprechenden Stücken kräftig mit.
Durchs Programm führte Dieter Augstein

Auftakt des Konzertes durch die Gastgeber

Tatkräftige gesangliche Unterstützung durch das Publikum
Auftritt des Frauenchores CaraMia

Soloeinlagen unseres Chormitgliedes Kathrin Smith
Ein vollbesetzter Saal mit begeisterten Zuhörern/Sängern
Ehrung des Dirigenten beider Chöre, Friedemann Stihler

Danksagung an Kathrin Smith und der Pianistin Maria Mokhova

Wir wollten zwar gesanglich "Keine Schokolade", bekamen sie dafür als Dankeschön überreicht.
30.06.2012
Musikalische Sommernacht des Singvereins, Bericht
Singverein 1870 präsentierte eine wunderbare „Musikalische Sommernacht“

Es gab viele Premieren am letzten Juni-Samstag im Festsaal der Sonnberg-Grundschule:
Erstmals konzertierten die drei Singvereins-Chöre in dem einschließlich Foyer sommerlich geschmückten Saal.
Die beiden neuen Dirigenten der Chöre, Otto Lamadé und Friedemann Stihler, lieferten am Pult ein wunderbares Debüt und die Chöre präsentierten ein völlig neu erarbeitetes, für die Besucher sehr kurzweiliges Programm.

Die rund hundert Sängerinnen und Sänger haben ihrem Singverein mit diesem Konzert einen neuen Meilenstein in der Chronik gesetzt.
In erster Linie ist dies der Sing- und Spielfreude der Aktiven zu verdanken. Im besonderen Maße aber auch den beiden neuen Chorleitern, denen – neben dem Gruß an die vertretene Ortsprominenz, unter anderem Bürgermeisterstellvertreter Alois Nickel – deshalb auch der Dank des Vorsitzenden Hendric Freyberg für dieses Novum galt, das den Männerchor, die Jungsänger und den Frauenchor „CaraMia“ erstmals auf gemeinsamer Bühne zusammenführte.

Die mehr als vierhundert Besucher vertrauten sich Jutta Werbelow an, die das ebenso anspruchsvolle wie unterhaltsame Programm gekonnt und charmant moderierte. Der multitalentierten Schlagzeugerin und Sängerin blieb es vorbehalten, das Appetithäppchen anzukündigen:
Persönlich geleitete Rektorin Rosi Gramlich-Lenz die 60 Kinder des Chors der Sonnberg-Grundschule zur Bühne.
Unter der Leitung von Petra Staubach ging der You-Tube erprobten fröhlichen Schar das Lied „Let us sing together“ ebenso locker von den Lippen wie das „Laudenbachlied“ und die Versicherung „Wir steh`n auf Fußball“.

Nach dem von viel Beifall begleiteten Abgang der Kinder kündigte die Moderatorin „einen ernsthaften Dirigenten mit einem ernsthaften Chor“ an.
Eingebettet in den ersten Block des Männerchors fand sich das wunderbar gefühlvolle „Signore delle cime“, ein Lied aus den Dolomiten, deren schneebedeckte Höhen über die von Jürgen Geiger passend zu den Vorträgen gestaltete Powerpoint-Show aus dem Bühnenhintergrund für mentale Abkühlung sorgten.
Eine Ode an die Schönheit des deutschen Waldes mit Mendelssohn-Bartholdy´s „Der Jäger Abschied“ folgte, ehe die Sänger mit einem Becher echten Weins aus der „Schwäbischen Erbschaft“ des Herrn von Zavelstein ihren ersten Part abschlossen.

Es war zu spüren, dass dieses Konzert die Handschrift der beiden neuen Chorleiter trug. Sie ließen keine Minute Langeweile zu und hatten mit der Verpflichtung des vom einstigen Rocksänger zum strahlenden Tenor gewachsenen Holger Ries als „Armen Wandergesell“ aus Künnekes „Vetter aus Dingsda“ einen weiteren Höhepunkt gespendet.

Tiefe und von Bassist Tilman Wolf voller Trauer interpretierter Schwermut sodann beim getreuen „König von Thule“, dem die Jungsänger huldigten, aber mit dem fröhlichen „Drink, drink, drink“ aus Rombergs „Student-Prince“, einen fröhlichen Kontrapunkt setzten. Stefan Moos konnte hierbei seine herausragende Qualität als Tenorsolist unter Beweis stellen.

Den Abschluss des ersten Konzertteils gestaltete „CaraMia“, der längst in die gestandene Männerwelt des Singvereins integrierte Frauenchor mit einer Exkursion in amerikanische Befindlichkeiten.
Jutta Werbelow, die bei der pfälzischen Band „Nachtigallen“ die Percussions bedient, verpasste dem swingenden Gospel „Just a closer walk with thee“ mit eleganten Tupfern auf Hi-Hat und Snaredrum einen veritablen Swing, wobei Chorleiter Friedemann Stihler am Klavier die Führung der vierzig bestens aufgelegten Sängerdamen der hervorragenden Vizedirigentin Katrin Fuchs überließ.
Von CaraMia sehr gut interpretiert folgten Gershwin`s „Summertime“ und das von Chormitglied Kathrin Smith lupenrein vorgetragene „New York, New York“.

Mit einer Solopartie von Holger Ries, Leonard Bernstein`s „Tonight“, und dem trotzigen und doch so versöhnlichen „America“ aus der West-Side-Story in hinreißender Bühnenshow von CaraMia wurden die begeisterten Besucher in die Pause gebeten.

„Über den Wolken“ flog der Männerchor sodann gut erholt und passend zum Lied in neuen, azurblauen Poloshirts, und beendete den „Kriminaltango“ mit einem Knall aus einer „umweltverträglichen Schusswaffe“, wie die Moderatorin treffend bemerkte.

Mit der wunderschönen Ballade „You raise me up“ bewiesen die Jungsänger die Choreignung auch moderner Songs und Bernd Hauptfleisch glänzte hier als solistischer Tenor ebenso wie Stefan Moos beim“California Dreaming“.

Holger Ries schaffte beim donnernden „Granada“, belohnt mit ebensolchem Beifall, den Übergang zum musikalischen Dessert beim süßen Allerlei, das“ CaraMia“ zwischen Mozart („Vom Naschen“) und Trude Herr aus Schokolade zubereitete.

Dem Männerchor blieb es vorbehalten, den Besuchern von „Ich hätt` getanzt heut` Nacht“ über das freche „Ascot Gavotte“ bis zur Frage, was denn in Spanien so schön blühe, im konzertanten Höhepunkt die unvergesslichen Melodien aus „My fair Lady“ zu schenken.

Mit den Zugaben des Frauenchors „Good bye with a smile“, in dem die beiden Chorleiter den Basspart übernahmen, und dem gemeinsam von allen Singvereinschören und den Solisten vorgetragenen „Time to say goodbye“ fand das Konzert seinen Abschluss.
Der furiose Schlussakkord dieses Konzertes ließ die Akteure auf der Bühne vergessen, für welch gewaltiges Stück Arbeit sie nun Beifall umrauscht den verdienten Lohn empfingen.
30.06.2012
Musikalische Sommernacht des Singvereins, Ankündigung
Konzert am Samstag, 30. Juni 2012 im Festsaal der Sonnbergschule
Ende Juni werden der Frauenchor „Cara Mia“, der Jungsängerchor „ Laud´n´ Vocal“ und der Männerchor des Singvereins im neuen Festsaal der Grundschule Laudenbach der Öffentlichkeit ein Konzert bieten, das neben klassischer Chorliteratur auch „modernere Musik“ beinhaltet.
Außerdem wird der Kinderchor der Grundschule zur Eröffnung des Konzerts mit seiner Dirigentin Petra Staubach zwei Lieder vortragen.
Otto Lamadé
Friedemann Stihler
Die neuen Chorleiter, Otto Lamadé, der die musikalische Verantwortung des Männerchors und des Jungsängerchors vor 15 Monaten übernahm und Friedemann Stihler, der seit Januar 2012 den Frauenchor dirigiert, haben ein sehr abwechslungsreiches Programm zusammengestellt.

Die Besucher können sich auf bekannte Melodien in Arrangements für Frauen- oder Männerchor freuen.

Vom Frauenchor werden zu hören sein: „ New York, New York“ , „ Ich war noch niemals in New York“, das Udo Jürgens bekannt machte, „Ich will keine Schokolade“ (unvergessen von Trude Herr interpretiert), Gershwin’s „ Summertime“ in einem Arrangement von Mark Hayes und „ America“ aus der West Side Story.

Der Jungsängerchor wird Zelters „Der König von Thule“, „Entschuldigung“ von Silcher, „Student prince“ von S. Romberg , „California Dreaming“ von John Philips, „You raise me up“ und „Sloop John B“ singen.

Der Männerchor beginnt mit drei klassischen Liedern: „Der Jäger Abschied“ von F. M. Bartholdy, „Signore delle cime“ von Bepi De Marzi und „Schwäbische Erbschaft“ von Richard Strauss.
Es wird vom Männerchor weiterhin dargeboten: der legendäre Song „Kriminaltango“ und Reinhard Meys „Über den Wolken“.
Sechs bekannte Titel aus dem erfolgreichsten Musical aller Zeiten, „My fair Lady“ von Frederick Loewe runden das Programm ab.


Die Solisten des Abends:
Holger Ries
Die Zuhörer können sich auch auf den Tenor Holger Ries freuen, der 1988 seine Karriere als Rocksänger startete.
1995 begann er ein Gesangsstudium bei Kammersänger Guy Ramon und nahm Unterrichtseinheiten bei Kammersänger Josef Metternich.
Arien- Abende mit Otto Lamadé waren Highlights schon während seiner Ausbildung.
Er war mehrfach engagiert bei den Zwingenberger Schlossfestspielen und mehrere Jahre festes Mitglied am Schleswig-Holsteinischen Landestheater Flensburg.
Gastengagements führten ihn ans Staatstheater Oldenburg, das Theater Lübeck und das Theater Hagen.
Seit dieser Saison ist er freischaffend tätig.

In der „Musikalischen Sommernacht“ wird er Lieder aus Operette und Musical zum Besten geben.
Kathrin Smith
Kathrin Smith ist seit März 2010 aktive Sängerin im Frauenchor „Cara Mia“.
Sie ist in Deutschland geboren; macht Musik seit ihrem 6. Lebensjahr.
Sie studierte Musik und hat ihre erste klassische Ausbildung als Sängerin in St. Petersburg absolviert.
Ab 1994 lebte sie in Köln, hat dort als Sängerin gearbeitet und Studioaufnahmen gemacht.
2004 hat sie geheiratet und ist in die USA umgezogen, wo sie angefangen hat, Fremdsprachen zu studieren und Klavier zu unterrichten.
2009 kam sie nach Laudenbach.
80% ihres Repertoire ist Barock.(Bach, Händel usw.)
Hauptsächlich hat sie kirchliche Auftritte und gibt Klavierunterricht.
Jutta Werbelow
Jutta Werbelow ist seit 17 Jahren hauptberuflich die Sängerin und Schlagzeugerin bei der in unserem Raum sehr bekannten Kult-Band „Die Nachtigallen“.
Durch gemeinsame Auftritte der Band mit Chören, Otto Lamadé am Klavier und Holger Ries als Solist ist Jutta Werbelow zur Moderation gekommen.

Sie wird in der „Musikalischen Sommernacht“ durch das Programm führen und die Chöre am Schlagzeug begleiten.


Der Vorverkauf des Konzerts hat am Freitag, 8. Juni 2012 begonnen.
Der Eintritt beträgt 12 € für Erwachsene und 6 € für Kinder bis 14 Jahre.
Programme, die zum Eintritt berechtigen, können bei allen Sängerinnen und Sängern des Singvereins und in den Vorverkaufsstellen erworben werden.

Vorverkaufsstellen:
Schreibwaren Maier, Bahnhofstraße 32,
Fußpflegestudio Kitter-Ohlms, Stettiner-Str. 23

17.06.2012
"Sommerträume", Festliche Chorbegegnung aller Chöre unter der Leitung von Friedemann Stihler in Mannheim.
Begrüßung der Chöre und Gäste durch Pfarrer Johannes Höflinger.
Durch das Programm führte Dieter Augstein.

Eröffnet wurde das Konzert vom Liederkranz Bensheim mit Volksliedern.
Begleitung und Auftritt von "Joyful Voices - Das Rote Mikrofon".




In der Pause wurde fürs leibliche Wohl gesorgt.

Unsere Vizedirigentin Katrin Fuchs sorgte dafür, dass der Frauenchor CaraMia den richtigen Ton hat.



Einmarsch des Gastgeberchores


Mit beschwingten Melodien aus Afrika beendete der Emmauschor das Programm.
Danksagung an alle Mitwirkenden und Helfer.

Noch einmal singen alle Chöre gemeinsam.

28.04.2012
Der Singverein ist fit!

Das gilt zumindest für die Sängerinnen und Sänger, die bei der letzten „Wanderung in den Frühling“ dabei waren.
Bei nicht frühlingshaften Temperaturen, sondern „sommerlicher Hitze“ zeigten sie Kondition und Ausdauer.

Norbert und Marita Luber hatten den Weg ausgesucht und die Wanderer geführt;
über die Taläcker, Kreuzberg, Juhöhe(Kaffeepause), weiter über den Steinkopf Richtung Heppenheim, an der Arnoldseiche vorbei, zurück nach Laudenbach.
Wunderbare Ausblicke auf die Rheinebene eröffneten sich den Wanderern.
Es stellte sich als anspruchsvolle Strecke heraus mit Steigungen und Gefälle auf rund 17 km Länge.
Die Anstrengungen konnte man den Gesichtern ansehen, als die Gruppe ins Vereinsdomizil zurückkam.

Da warteten schon die Jungsänger, die kalte Getränke und Odenwälder Spezialitäten servierten.
Nach einem schmackhaften „Handkäs mit Musik“, einer deftigen Erbsensuppe und einem Glas Wein oder Weizenbier wich die Rötung im Gesicht und vergessen war die Strapaze.

Dank gilt den Wanderführern und dem Jungmännerchor für die Vorbereitungen und Durchführung.


25.02.2012
Der Singverein als Besucher im Nationaltheater Mannheim
Die drei Chöre des Singvereins bereiten sich derzeit intensiv in den Chorproben auf das für Ende Juni geplante Konzert vor.

Mit ihren neuen Dirigenten Otto Lamade, der den Männer – und den Jungsängerchor leitet und Friedemann Stihler, der für den Frauenchor „Cara Mia“ seit Anfang des Jahres die musikalische Verantwortung übernommen hat, soll ein anspruchsvolles Konzertprogramm geboten werden.

Unter anderem übt der Männerchor derzeit ein Potpouri mit sieben bekannten Liedern aus dem Musical „My fair Lady“ ein.
Mit dem Musical gelang Frederick Loewe und seinem Librettisten Alan Jay Lerner ein Welterfolg, der das Stück bis heute zum wohl erfolgreichsten Musical aller Zeiten macht.

Damit die Männer des Singvereins die ganze Geschichte des Musicals kennenlernen, besuchten sie mit ihren Ehefrauen und einigen Sängerinnen des Frauenchors dieses Musical, das seit 2010 erfolgreich im Mannheimer Nationaltheater als Wiederaufnahme gespielt wird.
Die 80 Besucher des Vereins erhielten außerdem bei einer Führung einen Einblick hinter die Kulissen der bekannten Mannheimer Bühne.

Alle waren begeistert von der Vorstellung in der Katharina Göres als Eliza Doolittle und Axel Herrig als Prof. Henry Higgins glänzten.

Es bleibt noch genügend Zeit für den Männerchor bis zum Konzerttermin, unter anderen Titel auch diese Lieder gekonnt vortragen zu können.

Das Publikum sollte sich heute schon den letzten Samstag im Juni im Kalender ankreuzen.
Der erste konzertante Auftritt der drei Chöre nach den Dirigentenwechseln wird sicher ein weiterer kultureller Höhepunkt in der Gemeinde Laudenbach werden.

Chorproben des Männerchors sind jeden Donnerstag ab 20.30 Uhr, des Frauenchors jeden Mittwoch ab 20.00 Uhr. Die Probentermine der Jungsänger sind im Internet unter www.singverein.de zu erfahren. Alle Proben finden im Saal der Krone in Laudenbach statt.

Die Sängerinnen und Sänger werden um vollzähliges Erscheinen zu den jeweiligen Proben gebeten.

Neue Sängerinnen und Sänger sind jederzeit herzlich willkommen.
06.01.2012
Generalversammlung
2011
10.12.2011
Eine stimmungsvolle Weihnachtsfeier
„Süßer die Glocken nie klingen“ – ein Singverein braucht keine Konservenmusik, er stimmt sich selbst ein, vielstimmig und klangschön aus der Tiefe der Seele.

So geschah das auch bei der Weihnachtsfeier der großen Sängerfamilie in der festtäglich geschmückten Bergstraßenhalle, obwohl Vereins-Chef Hendrik Freyberg die „unsägliche Adventszeit“ metaphorisch und ganz profan mit einer Bushaltestelle verglich. Das provozierte die ungeteilte Aufmerksamkeit der Abendgäste zu einem kurzweiligen Auftakt über Gemeinsamkeiten beim Singen, über Ausdauer in der langjährigen Vereinstreue, aber auch über Ungeduld.

In letzterem Zusammenhang bedauerte Freyberg, dass Diplomkapellmeister Tobias Freidhof sein Dirigat über den Frauenchor zum Jahresende niederlegt.

So lag die musikalische Befehlsgewalt an diesem Abend ganz in den Händen von Männerchorleiter Otto Lamadé, dem ausnahmsweise und mit hörbarem Vergnügen auch die Damen gehorchten:
„Amazing grace“ war der betörende Beweis und der entspannte Einstieg ins gemeinsame Abendessen.

Ohne große Worte, aber in aussagegewaltigen Videobildern gelang Dieter Hildenbeutel der unterhaltsame Rückblick auf die Veranstaltungen, die Feste und die Ausflüge der Sängergemeinschaft.

Franziska Stein komponierte ihrerseits dem ausklingenden Jahr mit der faszinierenden Geschichte über rotierende Christbaumständer und fliegende Silberkugeln den ultimativen Akkord.

Was bei anderen Vereinen mangels musikalischer Masse eher glanzlos geschieht, dekorieren Sänger mit leidenschaftlichem Schmelz.
Denn mit seiner „Hymne an die Nacht“ begleitete der Männerchor die Laudatio, die Sängerkreis-Ehrenmitglied Peter Kleefisch in seiner Notenmappe mitgebracht hatte:
Er überreichte Friedrich Rittersberger für sechzig Jahre aktives Singen die Schubertmedaille des Deutschen Chorverbands. Es war neben zahlreichen weiteren Ehrungen die höchste Auszeichnung, die dieser stimmungsvollen Weihnachtsfeier ihre besondere Note verlieh.

So war „Oh du fröhliche“, das gemeinsam vor dem Nachhauseweg gesungene Weihnachtslied, in mehrfacher Hinsicht verheißungsvoller Ausblick. he

Ehrungen beim Singverein Laudenbach
von l.: Hendric Freyberg, Peter Jenter, Friedel Rittersberger, Jürgen Fröhner, Dr. Bernhard Wahl, Egon Lerch, Britta Kitter-Ohlms, Jürgen Geiger.
Auf dem Bild fehlen Erik Bangert, Heinz Rutz und Dieter Forschner
Friedrich Rittersberger erhielt für 60 Jahre aktives Singen die Schubertmedaille des Deutschen Chorverbands. Aus demselben Grund wurde er mit der Dankurkunde des Singvereins ausgezeichnet.
Für vierzigjährige Mitgliedschaft erhielten bei gleichzeitiger Ernennung zum Ehrenmitglied Erik Bangert, Egon Lerch und Peter Jenter die goldene Ehrennadel.
Bereits 2007 war Jürgen Geiger zum Ehrenmitglied ernannt worden. Auch ihm wurde die goldene Ehrennadel für 40-jährige Mitgliedschaft verliehen.
Egon Lerch und Jürgen Geiger erhielten außerdem die goldene Ehrennadel des Badischen Chorverbands für 40-jähriges aktives Singen.
25 Jahre sind Dieter Forschner, Jürgen Fröhner, Heinz Rutz und Dr. Bernhard Wahl passives Mitglied. Ihnen überreichte der Singverein die silberne Ehrennadel.

Bild : Peter Heid / Artikel veröffentlicht mit freundlicher Genehmigung der Weinheimer Nachrichten
02.12.2011
Weihnachtliches Singen des Frauenchores "CaraMia" im Rhein-Neckar-Zentrum
Das letzte Konzert unseres Dirigenten Tobias Freithof
Pause zum Sammeln für das nächste Lied
Mit Freude und Lust bietet der Frauenchor seine Weihnachtslieder dar


15.10.2011
Herbstwanderung des Singvereins
Wir sammeln uns auf dem Parkplatz des Laudenbacher Friedhofs.
Bei sonnigem Wetter wanderten wir vom Laudenbacher Friedhof zum "Burgenweg" und über den "Burgenweg/Frühlingsweg" nach Heppenheim.
Weiter ging es zum Vogelpark am Bruchsee.

Nach einer kurzen Rast, bei der wir unseren Durst stillen konnten, kehrten wir zurück nach Laudenbach.

Im Saal der Krone war schon alles für einen geselligen Abend vorbereitet.

Es war eine wunderschöne Wanderung durch Wald, Weinberge und Feld.

Den Organisatoren ein herzliches Dankeschön für den schönen Tag.
Beim ersten Anstieg zum "Burgenweg"

Blick zu der im Bau befindlichen Kreisverbindungsstraße
Auf dem "Burgenweg/Frühlingsweg" - im Hintergrud die Starkenburg von Heppenheim
Kurze Verschnaufpause
Pause zum Sammeln der Nachzügler
Wir erholen uns in der Gaststätte des Vogelparks




Auf der im Bau befindlichen Kreisverbindungsstraße
Laudenbach hat uns wieder.
Die Wanderer und Nichtwanderer in geselliger Runde




31.07.2011
Sommerfest des Singvereins in Laudenbach im Hof der Gaststätte Krone
Unser neuer Dirigent, Herr Diplomkapellmeister Otto Lamadé, stellt sich den Besuchern des Sommerfestes mit einer öffentlichen Chorprobe vor.
Neben den Mitgliedern folgten auch Freunde des Singvereins der Einladung zum Sommerfest, um den neuen Dirigenten des Männer- und Jungsängerchores, Herrn Diplom-Kapellmeister Otto Lamadé, kennenzulernen.

Nach der Begrüßung durch die zweite Vorsitzende Britta Kitter-Olms, stellte sich Herr Lamadé vor.
In seinen Ausführungen bat er neben anderem, mit Blick auf das hohe Durchschnittsalter im Männerchor, die Zuhörer, in Ihren Familien und im Bekanntenkreis intensiv sangesfreudige Männer für den Chor zu werben.

In einer anschließenden, öffentlichen Chorprobe zeigte er nicht nur, dass er ein exelenter Dirigent ist, sondern gab auch einen Überblick über neues ansprechendes aber auch forderndes Liedgut.




Der schön hergerichtete, urige Hof der Krone ist gut gefüllt. Alle sind guter Stimmung und genießen das Zusammensein und die gesanglichen Darbietungen.







Viele Mitglieder halfen bei den Vorbereitungen und sind auch während des Festes aktiv.



Der Frauenchor, CaraMia, unter der Leitung der neuen Vizedirigentin Katrin Fuchs glänzt mit ihren Liedvorträgen.
Auch Otto Lamadé hört aufmerksam zu.

Nun darf auch der Männerchor unter der Leitung des neuen Dirigenten zeigen, was er kann.
28.04. bis
01.05.2011
Reise des Frauenchores "CaraMia" nach Dresden
Abfahrt morgens um 6:30 Uhr
"CaraMia" im Zwinger

Im Angesicht des Altars der ehrwürdigen Frauenkirche
Blick von der Bastei auf das Elbsandsteingebirge
Die "verkorksten" chinesischen Fliederbäume im Innenhof des Pilnitzer Schlosses
Auf der Bastei - wenig Platz dafür um so mehr Aussicht!
Zu Gast bei der "Gräfin von Cosel" im Pulverturm
16.04.2011
Frühjahrswanderung über den Kreuzberg
Am Treffpunkt
Die Jungsänger des Singvereins hatten die Wanderung sehr gut organisiert.

Am frühen Nachmittag des 16. April trafen wir uns in Laudenbach am Rathausplatz.
Die erste Etappe führte uns die Kirchstraße hoch, am Laudenbacher Grillplatz vorbei und weiter über den Kreuzberg nach Hemsbach zur Förster-Braun-Hütte.

Dort konnten wir uns ausruhen und erhielten einiges zur Stärkung.

Dann ging es durch die Weinberge zurück nach Laudenbach.

Hier war im Evangelischen Gemeindezentrum alles für einen gemütlichen Ausklang organisiert, an dem auch einige "Nichtwander" teilnahmen.

Es war ein wunderschöner, interessanter Tag; den Veranstaltern ein herzliches Dankeschön.
Erster Anstieg in der Kirchstraße
Wir sind kurz vor dem Kreuzberg
Blick auf Laudenbach
Rast in der Förster-Braun-Hütte

Für Erfrischung und Stärkung ist gesorgt.
Im Evangelischen Gemeidehaus zeigen die Jungsänger ihr sängerisches können.
Der weitere Abend verläuft in gemütlicher Runde mit Singen und Erzählen.


26.03.2011
Chorkonzert des Frauenchores "CaraMia" zusammen mit dem MGV Liederkranz 1847 e.V.
Begrüßung durch den Vorsitzenden des MGV Liederkranz 1847 e.V.
Auftakt der Frauenchöre "CaraMia" und des MGV Liederkranz
Konzertdebüt des Jungen Chores 20.10
Als Begleitung und Solistin die Pianistin Anne Beyrer
Den zweiten Teil des Konzertes bestritten die Männerchöre des MGV Liederkranz und der Freundschaft-Eintracht aus Handschuhsheim, sowie der MGV Germania Lorsch
Zm Abschluß gemütliches Zusammensein aller Mitwirkenden


06.01.2011
Hendric Freyberg ist neuer Vorsitzender / Karlheinz Bangert ist Ehrenvorsitzender
Aus der Generalversammlung:
Der neue Vorsitzende Hendric Freyberg (rechts im Bild) überreicht Karlheinz Bangert die Ernennungsurkunde zum Ehrenvorsitzenden des Singvereins.
„Dann war es das“, beendete Karlheinz Bangert, Chef eines der am höchsten geachteten Vereine der Bergstraßengemeinde, die letzte Hauptversammlung seiner Dienstzeit nach 34 Jahren als Vorsitzender und insgesamt 44-jähriger Vorstandsarbeit.
„Ich melde Vollzug“, hatte er den Mitgliedern am Dreikönigstag im vollbesetzten „Krone“-Saal zuvor das erfolgreiche Bemühen um seine Nachfolge im Amt des Vorsitzenden angekündigt, die zusammen mit dem nahezu zeitgleichen Wechsel des Leiters des Männerchors in der Chronik des 140 Jahre alten Vereins einen markanten Meilenstein setzt.
Es war eine ganz besonders zufriedenstellende Bilanz, die Bangert den Mitgliedern zum Ende seines letzten Amtsjahres vorlegte.
Es sei ein arbeitsreiches Jahr gewesen, aber auch ein Jahr, in dem sich der Singverein mit mehreren herausragenden Veranstaltungen der Öffentlichkeit präsentiert habe, fasste der Vorsitzende zusammen.
Der Singverein verfüge mit seinen 120 Sängerinnen und Sängern in drei Chören Dank der hervorragenden Arbeit der Chorleiter über ein sehr beachtliches sängerisches und musikalisches Niveau und zähle zu den Beispiel gebenden Chorvereinigungen der Region.

Besonders der Frauenchor habe sich mit seiner Chefin Britta Kitter-Ohlms und Chorleiter Tobias Freidhof ganz hervorragend entwickelt, was im Berichtsjahr eindrucksvoll zu beweisen war.

Die kulturelle Arbeit des Männerchors sei geprägt gewesen von dem großen Chor- und Orchesterkonzert in der Bergstraßenhalle, aber auch vom Besuch des walisischen Partnerchors Meibion mit einem unvergesslichen Pfingstkonzert.

Als besonderes Zeichen dieser seit 32 Jahren währenden Freundschaft wertete Bangert den Besuch einer offiziellen Abordnung des Chors Meibion zur Verabschiedung von Musikdirektor Gerhard Wind.
Der Ehrenchorleiter des Singvereins hatte den Dirigentenstab nach 54-jähriger Zusammenarbeit niedergelegt.

Sein Nachfolger, Otto Lamadé, wird als Leiter des Männerchors auch die Jungsänger betreuen, die nach Bangerts Feststellung ausbildungs- und berufsbedingt zeitweise geschwächt waren.

Dennoch gelte es, die Jungsänger als Garanten der Zukunft des Männerchors auch weiter zu unterstützen und die Werbung neuer Mitglieder als Schwerpunkt der Vereinsarbeit zu begreifen, schrieb der scheidende Vorsitzende seinem Nachfolger ins Stammbuch.

Nach wie vor aber werde sich der Singverein in den Dienst der Dorfgemeinschaft stellen, verwies Bangert auf die vielen Auftritte.
Umso mehr freue sich der Singverein deshalb auch über den Besuch seiner Konzerte und sonstiger Veranstaltungen.

Am Ende seiner Dienstzeit nach „34 tollen und wunderbaren Jahren, geprägt von Erfolg, verbunden aber auch mit Engagement und Arbeit“ verabschiedete Karlheinz Bangert sich mit einem Rundum-Dankeschön an alle, die ihn in seiner Arbeit als Vorsitzender des Singvereins unterstützt hatten.

Engagiert und voller Elan präsentierte Vanessa Bausch in Vertretung für Britta Kitter-Ohlms den Jahresrückblick des Frauenchors mit besonderem Augenmerk auf das Weihnachtskonzert.
„Wunderbar geklappt“ habe das gemeinsame Projekt mit dem Männerchor, stellte Bausch fest und schloss eine entsprechende Symbiose auch für die Zukunft nicht aus.
Unter der erfolgreichen Leitung von Chorleiter Freidhof habe der Chor in weit mehrt als hundert Probestunden seine eigene Entwicklung gespürt, aber infolge der großen Belastung auch Federn gelassen.
Trotz neuer Projekte verspreche das neue Jahr den derzeit 48 aktiven Sängerinnen eine ruhigere Gangart und locke mit einer Chor-Reise nach Dresden samt Auftritt in der Frauenkirche, freute sich Vanessa Bausch.

Deutlich verhaltener war die Rückschau der Jungsänger, die im vergangenen Jahr keine eigenen Veranstaltungen bestritten hatten, nach den Worten ihres Sprechers Bernd Hauptfleisch aber an allen Veranstaltungen des Männerchors beteiligt waren.

Für alle Aktiven allerdings sei das Jahr des 140. Vereinsgeburtstages ein „schweres Programm“ gewesen, bilanzierte Hauptfleisch in seiner Eigenschaft als Organisationsleiter die umfangreichen Arbeiten im Zusammenhang mit den vielen Jubiläumsveranstaltungen.

Diese standen auch im Mittelpunkt des Berichtes von Schriftführer Gerhard Marsching, der den Sängern eine immerhin 76-prozentige Probenbeteiligung attestierte.

Zwar „künstlerisch erfolgreiche, aber auch kostenträchtige Veranstaltungen“ belegt das Kassenbuch von Schatzmeister Frank Timm, dem Kassenprüfer Robert König untadelige Arbeit bescheinigte und damit keine Probleme hatte, für den aus dem Amt scheidenden Kassier von der Versammlung einstimmige Absolution zu erhalten.

Schriftführer Marsching war es vorbehalten, dem langjährigen Vorsitzenden Karlheinz Bangert den Dank der 275 Mitglieder zu übermitteln.
Mit „hohem Engagement und Augenmaß“ habe Bangert den Singverein gelenkt. Der Vorsitzende hinterlasse ein wohlbestelltes Feld, betonte Marsching und bezog in seine Laudatio auch Bangerts Ehefrau Irmtraud ein.

„Kulturell und menschlich auf sehr hohem Niveau“ stehe der Singverein Dank Bangerts Arbeit, ergänzte Dr. Bernhard Wahl unter Hinweis auf die Leistung des Vorsitzenden, der den Beifall der Versammlung bescheiden entgegennahm.

Die einstimmige Entlastung des Gesamtvorstandes war Formsache, bevor Herbert Bangert die Wahlen des Gesamtvorstandes einleitete.
Auch wenn sein Bruder nun in den „Ruhestand“ gehe, werde der Singverein in der Familie Bangert wohl doch Tagesgespräch bleiben, vermutete Herbert Bangert, denn „Singverein und Bangert“ sei sowieso „immer ein und dasselbe“ gewesen.

Gewohnt souverän und in wohltuender Kürze machte Bangert, paritätisch assistiert von Dr. Bernhard Wahl und Dieter Ehle, den Mitgliedern das zeitraubende Wahlprozedere erträglich.

In nahezu einstimmigem Votum folgte die Versammlung dem Vorschlag, Hendric Freyberg den Vorsitz über den Singverein zu übertragen.

Er wolle sich anstrengen, der großen Verantwortung gerecht zu werden, versprach der neue Chef und folgte in erster Amtshandlung dem einstimmigen Entschluss der Generalversammlung, Karlheinz Bangert zum Ehrenvorsitzenden zu ernennen.

Der neue Vorstand des Singvereins Laudenbach:
1. Vorsitzender:
Hendric Freyberg
2. Vorsitzende:
Britta Kitter Ohlms
1. Organisationsleiter:
Bernd Hauptfleisch
2. Organisationsleiter:
André Geiger
1. Schriftführer:
Gerhard Marsching
2. Schriftführerin:
Vanessa Bausch
1. Kassierer:
Norbert Luber
2. Kassierer:
Ortwin Schümmer
Unterkassierer:
Emil Timm
Bibliothekar:
Werner Hallstein
Vizechorleiter:
Karl Leitwein
Jugendvertreter:
Golo Faßbeck
Beisitzer:
Mario Hund, Birgit Krämer, Monika Rettich, Bernhard Eg
Vertreter der Passivität:
Karl Hillerich
Kassenprüfer:
Franziska Stein, Thomas Gassmann.

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(Auszug aus den „Weinheimer Nachrichten“ vom 08.01.2011)
2010
18.12.2010
Weihnachtskonzert des Frauenchor „CaraMia“
unter dem Motto „Vom Himmel hoch da komm ich her“
Kein Zweifel, das nun ausklingende Jahr 2010 wird in den Chroniken Laudenbachs seinen besonderen Platz als das Jahr der Chöre einnehmen.
Denn neben den Jubiläumsveranstaltungen des Katholischen Kirchenchors, der erst vor wenigen Wochen ein begeisterndes Konzert in der Pfarrkirche gegeben hatte, ist es vor allem der Singverein, der sich im Jahr seines 140. Geburtstages mit unvergesslichen Auftritten seiner drei Chöre im musikalischen Gedächtnis der Gemeinde verewigt.

Die ebenfalls in diesem Jahr umgestaltete katholische Kirche war nun auch würdiger Rahmen für das Abschlusskonzert, in dem Diplom-Kapellmeister Tobias Freidhof „CaraMia“, den Frauenchor des Singvereins, in einem glanzvollen vorweihnachtlichen Konzert zur Höchstform dirigierte.

Da traf es sich gut, dass der Chorleiter in Personalunion auch den Stab über das rund zwanzigköpfige Streicherensemble führte, das er eigens zum Zwecke dieses Konzertes aus dem Heidelberger Sinfonieorchester „AufTakt“ geformt hatte.

Um es vorwegzunehmen: Die Damen und Herren Musiker versahen dieses musikalische Gesamtkunstwerk vor allem in den orchestralen Alleingängen mit ganz besonderem Reiz, gaben aber auch den 50 Mitwirkenden von „CaraMia“ in jeder Phase der hoch anspruchsvollen Chorsätze dezente Begleitung und professionellen Halt.

Nicht, dass „CaraMia“ das nötig hätte – die rund 60 Damen, die seit bald vier Jahren das „dritte Standbein“ des Singvereins bilden, haben in ihren bisherigen Konzerten längst bewiesen, dass sie an der langen Leine ihres Chorleiters auch A capella eine gute Figur machen.

„Air“ allerdings, der von J.S. Bach ausdrücklich für Streicher in freundlicher C-Dur gesetzte Ohrwurm, bedarf keiner menschlichen Stimme.

Zu der eingängigen Melodie mit ihren lang gehaltenen Akkorden und ihrer charakteristischen Basslinie nahmen die Sängerinnen, ganz in Schwarz mit Glitzerschal als Farbtupfer, an diesem festlichen Abend geräuschlos ihren Platz auf den Stufen vor der Apsis ein.

Der feierliche Moment beeindruckte neben den unzähligen Zuschauern in der vollbesetzten Kirche auch Bürgermeister Hermann Lenz, die Gemeinderäte und natürlich den Hausherrn, Pfarrer Winfried Wehrle.

Nur kurz und mit einem kleinen Gedicht begrüßte Chor-Chefin Britta Kitter-Ohlms die Ehrengäste, die Familien, Freunde, Gäste aus Nah und Fern“ und reihte sich ein zum immerhin achtstimmigen Chorsatz von „Gloria“, den Camille Saint-Saens in sein Weihnachtsoratorium geschrieben hat.

Schon zu diesem Konzertauftakt ließen der Tenor Ingo Wackennuth und Kathrin Smith keinen Zweifel an ihren tragenden Rollen.

Besonders die junge Sopranistin sicherte sich an diesem Abend die Aufmerksamkeit des Publikums und glänzte in Bachs beinahe beschwingtem „Bereite dich Zion“, dem der Chor mit eindringlicher Orchesterbegleitung das ehrfürchtige „Wie soll ich dich empfangen“ entgegensetzte.

Es war ein kontrastreiches Programm, das Tobias Freidhof zusammengestellt hatte, getragen von einer abwechslungsreichen Spannung, die solistische Beiträge und reinem Chorsatz, vor allem aber Gemeinsamkeit reizvoll gegenüberstellte.

Wie es Chor, Tenor Wackennuth und Orchester etwa in Felix Mendelssohn Bartholdys „So ihr mich von ganzem Herzen suchet“ und „Siehe der Hüter Israels“ als musikalischer Einheit sehr eindrucksvoll demonstrierten.

Gemeinsamkeit forderte der Chor aber auch mit den Zuschauern und Freidhof vereinnahmte das gesamte Kirchenschiff in allumfassender Geste beim kollektiven „Vom Himmel hoch“, das den Konzertbesuchern jedenfalls hörbar leichter von den Lippen ging als das melodisch vertrackte „Tochter Zion“.

Trost gab es bei Georg Friedrich Händels „Ombra mi fu“, als Sopranistin Kathrin Smith zur Höchstform auflief und für ehrfürchtiges Staunen sorgte, ergänzt vom feierlichen „Ave verum“ (Mozart), in seiner tragenden Schwere dominiert und getragen von den gepflegten Alt-Stimmen des Chors.

Im machtvollen Schlussteil mit Orchester und gemischtem Projektchor demonstrierte der Chor die unerschöpflichen Möglichkeiten, die sich dem Singverein bieten – Wetterleuchten einer neuen Zukunft?

Denn rund zwanzig Sänger des Männerchors ergänzten den ohnehin gewaltigen Klangkörper, was bei „Jerusalem“ eindringlich zu beweisen war.

Armin Daubs kraftvoller Bariton besorgte ein Übriges und erhob sich strahlend mühelos über die gewaltige Stimmkulisse, bevor Händels „Halleluja“, vom tief bewegten Publikum stehend bejubelt, ein glanzvolles Ende setzte.

Brausender Beifall, Blumen für Kathrin Smith, Gratulation von Singvereins-Chef Karlheinz Bangert für seine Vize Britta Kitter-Ohlms – was für ein unvergessliches Konzert zum Ausklang des 140. Vereins-Geburtstages!

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„Quelle Weinheimer Nachrichten vom 20.12.2010.“


11.12.2010
Frauenchor, Männerchor und Jungsänger singen

Eine etwas außergewöhnliche Weihnachtsfeier war es am vergangenen Samstag in der Bergstraßenhalle. Stand diese doch fast ganz im Zeichen der Verabschiedung von Musikdirektor Gerhard Wind.
Aber es gehört zur Feier des Singvereins, dass die Chöre singen.

Und das taten die Sängerinnen des Frauenchor Cara Mia mit ihrem Dirigenten, Diplom Kapellmeister Tobias Freidhof zur Eröffnung mit vier schön vorgetragenen Weihnachtsliedern. Die Sängerinnen sorgten auch für eine sehr ansprechende Dekoration in der Halle.

Der Männerchor intonierte letztmals unter der Leitung von Musikdirektor Gerhard Wind ebenfalls drei weihnachtliche Weisen und ein Stück von Franz Schubert.

Der Jungmännerchor beschloss die offizielle Weihnachtsfeier mit „Tebe Moem“ und „Bring him home“.




Fred Lerch und Wolfgang Bürner sind langjährige Sänger

Ehrungen des Deutschen Chorverbands und des Singvereins wurden ebenfalls in der Weihnachtsfeier durchgeführt.
Manfred Lerch (rechts im Bild) und Wolfgang Bürner (links im Bild) erhielten die goldene Ehrennadel des Deutschen Chroverbandes.
Werner Winkler, Vorstandsmitglied des Sängerkreises Weinheim zeichnete Manfred Lerch für 60 jähriges aktives Singen und Wolfgang Bürner für 50 jähriges aktives Singen im Singverein aus.
Sie erhielten beide die goldene Ehrennadel des Deutschen Chorverbands.



Urkunden und Medaillen vergab auch der Singverein für folgende Mitglieder:

Für 50 Jahre Mitgliedschaft ausgezeichnet wurden Wolfgang Bürner und Rainer Knust.

Zu Ehrenmitgliedern ernannt wurden Karlheinz Bausewein, Anton Helly, Alfred Jeck und Manfred Lerch für ihre 40 jährige Zugehörigkeit.

25 Jahre im Verein sind Hans Christian Fleischmann, Theo Rhein, Friedhelm Stiller und Norbert Wieland.
11.12.2010
54 Jahre – Gerhard Wind und Singverein

Musikdirektor Gerhard Wind hat im Singverein eine unglaubliche Erfolgsgeschichte geschrieben.

54 Jahre bestimmte er das musikalische Schaffen des Männerchors und seit 2 Jahren auch das des Jungmännerchors.

Zum Jahresende übergibt er den Stab an Otto Lamade.

Es war im Oktober-Konzert bereits angekündigt, dass die Vereinsfamilie in der diesjährigen Weihnachtsfeier Gerhard Wind in Ehren verabschieden wird.
Es wurde ein bewegender Moment für alle Anwesenden.

Jürgen Geiger zeigte in Wort und Bild die Epoche des Dirigenten von 1949 bis heute mit vielen Höhepunkten auf und die Anwesenden dankten nach dem Film dem scheidenden Chorleiter mit stehenden Ovationen für seine unglaubliche Leistung.

2500 Chorproben, 85 Konzerte, 68 Chorwettbewerbe mit vielen Tagesbestleistungen und 20 Konzertreisen sind in den Protokollbüchern vermerkt, für die Gerhard Wind den Männerchor vorbereitete und immer sein exzellentes musikalisches und pädagogisches Können unter Beweis stellte.

Das war aus der Abschiedsrede zu vernehmen, die der Vorsitzende Karlheinz Bangert hielt.
Sehr hohe Ziele sind mit Gerhard Wind erreicht worden, so Bangert weiter. „Froh, stolz und dankbar bin ich für die vertrauensvolle und harmonische Zusammenarbeit“ sagte Bangert.

Als Abschiedsgeschenk hatte der Vorsitzende ein Bild von der Laudenbacher Künstlerin Angelika Horneff malen lassen.
Es zeigt die beiden Vereinsgaststätten, in denen Gerhard Wind die überwiegende Zahl der Chorproben abhielt.
Ein sehr gelungenes und schönes Bild, das Angelika Horneff fertigte.


Bürgermeister Lenz bereitet freudige Überraschung

Für die vielen angenehmen Stunden mit musikalischen Glanzpunkten, die Gerhard Wind den Laudenbachern mit dem Chor schenkte, dankte der Bürgermeister.

Zur Erinnerung an Laudenbach überreichte der Bürgermeister einen Frosch mit Taktstock.

Wind zeigte sich begeistert von dieser Erinnerungsgabe.
„Er wäre auf dem Weg nach Laudenbach immer sehr langsam durch den Kreisel gefahren, weil ihm das Froschorchester dort so gefällt“ ,bekannte Wind in seiner Dankesrede.


Cor Meibion Llanelli gratuliert auch

Zwei Vorstandsmitglieder des CML, John Jones und Peter Thomas, reisten, eigens zur Verabschiedung des verdienten Chorleiters, aus Wales an, um auch im Namen des Partnerchors Dank auszusprechen.

Sie überreichten Gerhard Wind ein speziell angefertigtes Wappen mit der Widmung „glücklicher Ruhestand“.
23. und
24.10.2010
Hervorragende Zusammenarbeit beim Konzert und Freundschaftssingen
Das hervorragende Zusammenwirken der Sängerinnen des Frauenchors Cara Mia, der Sänger des Jungsängerchors und des Männerchors unseres Vereins garantierte einen reibungslosen Ablauf der beiden großen Veranstaltungen im Oktober.


Der Männerchor hatte im Rahmen des 140. Geburtstags, den der Verein dieses Jahr feiert, zu einem Chor-und Orchesterkonzert in die Bergstraßenhalle eingeladen.

Die Sopranistin Maria Karb, der Bariton Walter Henzel, das Kammerorchester Nußloch unter Leitung von Andrew Connor, der Jungsängerchor und der Männerchor des Singvereins unter Leitung von Musikdirektor Gerhard Wind waren Garanten für ein schönes Konzerterlebnis.

Unter dem Motto „gern gesungen-gern gehört“ wurden klassische Stücke von Wolfgang Amadeus Mozart, Pietro Mascagni, Giuseppe Verdi vorgetragen.
Es erklangen Lieder von Johann Strauß, Franz Lehar, von den zeitgenössischen Chorkomponisten Kurt Lissmann, Fritz Ihlau, C.M. Schoenberg, Hans Weiß-Steinberg und dem Dirigenten des Singvereins, Gerhard Wind.


Maria Karb sang sich mit dem Villja Lied aus der Operette „Die lustige Witwe“ von Franz Lehar in die Herzen der Zuhörer und glänzte bei all ihren Auftritten an diesem Abend.

Der Bariton Walter Henzel aus Nußloch überzeugte die Zuhörer ebenfalls mit seiner klaren, weichen Stimme in den Liedern „Jerusalem“, „you’ll never walk alone“, mit Chor, im Duett mit Maria Karb mit „Lippen schweigen“ auch aus der „Lustigen Witwe“ von Lehar, und dem mächtigen „Gelobt, gepriesen der heilige Namen“ aus Verdi’s Macht des Schicksals.

Gekonnt, einfühlsam, fehlerfrei begleitete das Kammerorchester Nußloch unter der Direktion von Andrew Connor die Solisten, zeigten ihr Können bei der Ouvertüre „Il Re Pastore“ von Mozart und Mascagni’s „Cavalleria Rusticana“.

Der Jungsängerchor intonierte unter Gerhard Wind „Only you“ in der Bearbeitung von Grondman, sang hervorragend „ Bring me home“ aus dem Musical „Les Miserables“ und stellte mit „Walpurgisnacht“ eine neue Komposition von Meinhard Wind vor.


Dem über 50 Sänger zählende Männerchor kann ebenfalls eine sehr gute Leistung bei diesem Konzert bescheinigt werden. Unter seinem Dirigenten Gerhard Wind wurden 11 Chorstücke, teils „a cappella“, mit Klavierbegleitung oder Orchesterbegleitung, mit Bravour gemeistert.

Zum Finale des Konzerts hatte der Singverein „An der schönen blauen Donau“ ausgewählt. Das hatte seinen Grund. 1949 übernahm Gerhard Wind erstmals den Chor des Singvereins und studierte dieses Lied im selben Jahr noch ein. Jetzt, 54 Jahre danach, sollte der „Donauwalzer“ das letzte Stück gewesen sein, das der überaus erfolgreiche Chorleiter in einem Konzert mit dem Männerchor dirigierte.

Er wird Ende des Jahres die Chorleitung an einen Nachfolger übergeben.



Für Interessierte ist das komplette Konzertprogramm auf der Internetseite unter „Männerchor - Bilder“ zu finden.

Eine Musik-CD mit dem Livemitschnitt des Konzerts kann über den Singverein gekauft werden.

Freundschaftssingen

Für den darauffolgenden Sonntag hatte der Singverein zu einem Freundschaftssingen in die Halle eingeladen.
21 Chöre hatten sich dafür angemeldet und gezeigt, dass Chorgesang in unserer Region nichts an Attraktivität eingebüßt hat.

Alle Chöre zeigten mit ihren Dirigenten bei jeweils drei gesungenen Stücken eine tadellose Leistung.
Ohne Verzögerungen konnten die Zuhörer rund sechs Stunden Chorgesang genießen.

Die teilgenommenen Chöre sind unter der Rubrik „Männerchor - Bilder“ aufgeführt und nachzulesen.
14. bis
19.09.2010
Geburtstagsfahrt des Singvereins
6 Tage in Pinzolo/Trentino
Die Reisegruppe ist trotz des wechselhaften Wetters immer guter Stimmung.

Zum 140- jährigen Bestehen, das der Singverein mit verschiedenen Veranstaltungen in diesem Jahr feiert, gehörte auch der Ausflug für Mitglieder und Freunde des Vereins ins Rendena Tal im Trentino/Italien. Der dortige Reisemanager Guido Negrinotti hatte ein lukratives Angebot für die 76 Teilnehmer zählende Reisegruppe gemacht. Und was „Guido“ im Vorfeld versprochen hatte, hat er auch eingehalten.

Einen herrlichen Sonnentag genoss die Reisegruppe in den „Brenta Dolomiten“ nach der ersten Nacht in dem 3*** Hotel Bellavista.

Und es wartete auch gleich eine Herausforderung auf die Mitgereisten. Sieben Kilometer steiler Fußweg bis zur Gorck-Hütte kostete manchen Tropfen Schweiß. Aber für die Nichtwanderer standen 2 Kleinbusse zur Verfügung, die alle zu der gemütlichen Hütte brachten. Eine „Trentiner Vesper“ bei musikalischer Untermalung ließ die Stimmung nach dem anstrengenden Marsch rasch wieder steigen.
Im Aufstieg zur Gorck-Hütte.

Die Gorck-Hütte; im Hintergrund Gipfel der Brenta-Dolomiten.




Am zweiten Tag brachten die beiden Busse die Reisegruppe nach Trento, dem Hauptort des Trentino.
Um den Dom der Stadt war ein reges Markttreiben, was zum Stöbern in den vielen Ständen anregte.
Auch einen Bummel durch die Altstadt und einen Sonnenplatz in einem der zahlreichen Cafes nutzten die Teilnehmer bei freundlichem Wetter.

Auf der Rückfahrt wurde in einem schönen Kellergewölbe gevespert und auch eine „Grappa“ Probe am Toblinosee in Mazzensa kredenzt.
Trento.

Beim Vespern.
Die Stimmung ist sehr gut.
Die Grappa-Probe steht bevor.
"Guido" ist in seinem Element.



Der Abend bot für die Gruppe noch einen musikalischen Hochgenuss. Der „Presanella - Bergchor“ konzertierte in dessen Sängerheim und wurde begeistert für seine Liedvorträge gefeiert.

Die Sonne hatte sich am nächsten Morgen hinter den Wolken versteckt und ließ sich auch für zwei weitere Tage nicht mehr oft blicken.

Nach dem Frühstück besichtigte die Gruppe die Santo Stefano Kirche im Nachbarort Carisolo.
Die Kirche ist vorromanischen Ursprungs und mit wertvollen Fresken ausgestattet. Sie ist in malerischer Lage auf Granitfelsen errichtet.



Zu Fuß ging es anschließend am „Sarcre“-Fluß entlang zum Forellenteich, wo einige mit den Angeln dafür sorgten, dass alle Teilnehmer die köstlichen Fische gegrillt verzehren konnten.

Die 22 aktiven Sänger gaben mehrere Liedvorträge zum Besten und aus den mitgebrachten Liederbüchern, die von Günter Wind in dankenswerter Weise vor der Abreise aus Laudenbach noch kurzfristig besorgt wurden, sang die Reisegruppe lauthals einige Wunschmelodien.

Die fleißigen Angler,

die Genießer.



Nach dem Abendessen sorgte „Ivan“ mit seinem Saxophon für beste Unterhaltung.


Der Himmel hatte sich mehr und mehr verdunkelt und es war nicht damit zu rechnen, dass zur Tour an den Gardasee die Sonne noch mal zu sehen sein würde.

Die Überfahrt von Riva nach Malcesine gestaltete sich noch trocken. Aber angekommen in Malcesine, gingen die Regenschleusen auf und „Güsse“ begleiteten die Gruppe den ganzen Tag.
Erst als das Schiff die Anlegestelle wieder verließ, hatte auch der Regen ausgesetzt.



Malcesine.




Bilderbuchwetter bescherte der Abreisetag.
Deshalb entschlossen sich die Organisatoren eine neue Route für den Heimweg zu nehmen.

Die Busfahrer, die bereits während der Reise sehr zuverlässig waren, gingen das Risoko ein und fuhren uns über Madonna di Campiglio, den Passo Campo, Dimaro, Male, Cles durch die wunderschöne Landschaft des Val di Sole bis San Michele zur Autobahn.

Dieser Umweg lohnte sich schon deshalb, weil zwischen Pinzolo und Madonna di Campiglio ein sehr schöner Ausblick auf die Brenta Gruppe möglich ist, der in den Tagen zuvor wetterbedingt nicht möglich gewesen war.
Brenta-Gruppe.
Adamello.
Val di Sole.


Auf der weiteren Heimfahrt musste sehr viel Geduld wegen Stauungen aufgebracht werden. Nach rund 14 Stunden kamen trotz langer Fahrt zufriedene Touristen nach Laudenbach zurück.

20. bis
24.05.2010
Ein Höhepunkt des 140. Geburtstags – Partnerchor „Cor Meibion Llanelli/Wales“ für 5 Tage zu Gast.

Seit nunmehr 35 Jahren begegnen sich der Singverein 1870 und der „Cor Meibion Llanelli“ regelmäßig in Llanelli oder in Laudenbach.
Es war über Pfingsten 2010 der 7. Besuch des Chors aus dem sogenannten „Mutterland der Chöre“.

1975 kam über die Vermittlung der Stadt Mannheim und dem damaligen Kreisvorsitzenden des Sängerkreises Mannheim, Werner Oest, der Kontakt zustande und über Pfingsten 1975 weilte der damals „beste Männerchor“ aus Wales mit über 80 Sängern und ihrem engagierten Chorleiter, Eifion Thomas, in Laudenbach.
Der Chor begeisterte mit seinem wunderbaren Gesang und es wurden viele private Freundschaften geknüpft.
Für 1976 erfolgte damals auch die Einladung für den Singverein, nach Llanelli zu reisen.
4 weitere, unvergessene Besuche unseres Vereins fanden in der nun 35- jährigen Freundschaft statt.
1979 begründeten die beiden Chöre, in einer Urkunde dokumentiert, eine Chorpartnerschaft.

Leider sind die privaten Freundschaften weniger geworden, wahrscheinlich wegen der Sprachprobleme oder des fortschreitenden Alters, sodass mehr Sänger und Mitreisende Hotels bevorzugen.

Auch der 7. Besuch des Chors aus Llanelli bleibt in sehr guter Erinnerung.
Die Organisatoren des Singvereins hatten ganze Arbeit geleistet und den Aufenthalt bis ins Detail geplant, was die Gäste mit Beifall bestätigten.
Bei einem Sektempfang im NH-Hotel Weinheim, wo ein Großteil der Waliser Freunde während des Aufenthalts Quartier bezogen hatten, hieß der Vorsitzende des Singvereins, Karlheinz Bangert, die Gäste herzlich willkommen.

Im Schwetzinger Schlossgarten
Für Freitag hatte man die Gruppe zu einem Besuch mit Führung in den Schwetzinger Schlossgarten eingeladen und anschließend bei Wimmer’s Landwirtschaft in Wiesloch mit einem üppigen Buffet verwöhnt.

In "Wimmers Landwirtschaft" wurde nicht nur gut "getafelt", sondern auch feste gesungen.






Der Samstag stand ganz im Zeichen des großartigen Konzerts, das der Cor Meibion, der Frauenchor Cara Mia, der Jungsängerchor und der Männerchor des Singvereins in der Bergstraßenhalle gab. Die Weinheimer Nachrichten und das Gemeindeblatt berichteten ausführlich vom Konzert.
(Artikel ist auf der Seite des Männerchors unter "Bilder" nachzulesen.
Auch das Konzertprogramm ist dort Aufgeführt.)
Der Frauenchor des Singvereins, Cara Mia, begeistert die Zuhörer.
Auch die Jungsänger singen toll.
Die Vorträge des excelenten "Chor Meibion Llanelli" zählen zu den Höhepunkten des Abends.


Der "Chor Meibion Llanelli" und der Männerchor des Singvereins bei einigen gemeinsamen Liedvorträgen.


Nicht nur die Personenzahl des "Gesamtchores", sondern auch das Klangvolumen beeindruckt die Zuhörer.


Am Sonntag war die Reisegruppe mit dem Neckarschiff von Heidelberg bis Neckarsteinach und anschließend mit den Bussen durch den Odenwald unterwegs.

Chorleiter Eifion Thomas (links im Bild) und Chairman Mel Harries (rechts im Bild) übergeben unserem Vorsitzenden, Karlheinz Bangert, (in Bildmitte) ein Gastgeschenk.

Am Abend traf man sich zum Abschied nochmals in der Halle.
"Farewell Cor Meibion Llanelli"
mit Ansprachen von Eifion Thomas, dem walisischen Chorleiter, dem Chairman Mel Harries und dem Vorsitzenden des Singvereins.
(Auszüge aus den Reden sind auf der Seite des Männerchores unter "Bilder" nachzulesen.)

Begeistert angenommen wurde an diesem Abschiedsabend auch das junge Tanzpaar Jesica Gomez Fernandez und Marius Eckart für die lateinamerikanischen Tänze.

Die Männerchöre umrahmten den Abend mit Liedvorträgen und die Jungsängerband hatte wieder eigens für diesen Auftritt "Musik für alle" gespielt.
Der Rückflug nach London und der anschließende Bustransfer in die Heimatstadt Llanelli folgten am Pfingstmontag.

13.03.2010
Sehr gelungene Auftaktveranstaltung zum 140. Geburtsjahr des Singvereins
Viele Gäste waren am 13. März der Einladung des Singvereins zur Matinee gefolgt. Die Besucher erlebten einen feierlichen Geburtstagsauftakt mit Liedvorträgen der drei Chöre des Singvereins, einem geschichtlichen Rückblick in Wort und Bild und lobende Worte von Staatssekretär Georg Wacker und dem Sängerkreisvorsitzenden Norbert Raab.


v. l., Gerhard Kleinböck, MdL, Hermann Lenz, Rosi Lenz-Gramlich, Georg Wacker, Dr. Birgit Arnold, MdL, mit Gatte
Vorsitzender, Karlheinz Bangert, bei seinem Rückblick auf 140 Jahre Geschichte
Staatssekretär im Kultusministerium Baden Württemberg, Georg Wacker, bei seiner Laudatio
Vorsitzender des Sängerkreises Weinheim, Norbert Raab

Auch mit einer Bilderausstellung wurde die 140 Jahre Geschichte dokumentiert.
Schade, dass der Chorleiter des Frauenchors, Tobias Freidhof, nur eine dezimierte Chorstärke von 28 Sängerinnen an diesem Samstag zur Verfügung hatte. Mit zwei klanglich sehr schönen Liedern eröffnete der Chor die Matinee.
Dem Jungsängerchor, unter Leitung von Gerhard Wind, wurde für die Liedvorträge „Tscherkessenritt“, Only You und You’ll Never walk Alone, viel Beifall zuteil. Die Solisten Kai Giegrich und Stefan Moos überzeugten beim dritten Lied.
Der Männerchor mit 50 Sängern, unter der Leitung von Musikdirektor Gerhard Wind, beschloss mit zwei Vorträgen den offiziellen Teil der Matinee.
Von den Sängerinnen wurden ein kleiner Imbiss vorbereitet und die Gläser gefüllt, damit die Gäste auf den Geburtstag des Singvereins anstoßen konnten.

Der von den Zuhörern stark beachtete und gelobte Rückblick des Vorsitzenden auf die 140 Jahre Vereinsgeschichte wird in den nächsten Tagen in unserer Homepage unter Geschichte veröffentlicht und kann dort nachgelesen werden. Eine DVD mit den Bildern und dem unterlegten Text kann von Jürgen Geiger bezogen werden.


Ehrungen im Rahmen der Matinee
von links: Heinz Rauch, Hans Eisenhauer, Josef Brandt, Siegfried Quednau, Hans Flath, Edmund Schmitt, Kurt Noe, Willi Erhardt, Edmund Hering, Otto Felz, Hans Hildenbeutel, Richard Schüßler, Heinz Hannemann, Horst Jung, Karlheinz Bangert, Norbert Raab.
Der Sängerkreis ehrte für den Deutschen- und Badischen Chorverband im Rahmen der Matinee auch langjährige aktive Sänger in Form von Urkunden und Ehrennadeln.
60 Jahre Sänger ist Otto Felz.
50 Jahre singen Edmund Hering, Heinz Rauch und Edmund Schmitt;
40 Jahre Josef Brandt, Heinz Hannemann und Siegfried Quednau.

Der Singverein dankte ebenfalls seinen langjährigen Mitgliedern.
Die Dankesurkunde für 60-jährige Treue erhielten Hans Bund, Sylvain Kern und Günter Spengler (Leider konnten die 3 Geehrten nicht anwesend sein.).
Die Treuemedaille für 50 Jahre Mitgliedschaft erhielten Günter Flath, Edmund Hering, Kurt Noe, Heinz Rauch, Edmund Schmitt und Richard Schüßler.
Zu Ehrenmitgliedern ernannt und mit der goldenen Ehrennadel ausgezeichnet wurden für 40 Jahre Berthold Bingen, Josef Brandt, Willi Erhardt, Hans Eisenhauer, Otto Felz, Heribert Hain, Heinz Hannemann, Herbert Helly, Hans Hildenbeutel, Horst Jung, Robert Kessler und Siegfried Quednau.
Die silberne Ehrennadel erhielt für 25-jährige Mitgliedschaft Karlheinz Mackert.
06.01.2010
Vorsitzender Karlheinz Bangert verlängert noch ein Jahr
Generalversammlung am Dreikönigstag
In das Teilnehmerverzeichnis hatten sich 77 Mitglieder bei der diesjährigen Generalversammlung eingetragen, als die Laudenbacher Sternsinger traditionell zu Beginn der Versammlung dem Singverein ihre Aufwartung machten.

Die spannende Frage eines Wechsels in der Vereinsführung war ja im Vorfeld schon beantwortet, weil Karlheinz Bangert sich noch einmal bereit erklärte, für ein „unwiderruflich“ letztes Jahr den Vorsitz zu übernehmen.
Er begründete seinen Entschluss mit dem anstehenden 140. Geburtstag, den der Singverein dieses Jahr mit etlichen Aktivitäten feiern wird und mit dem Besuch des Partnerchors „Cor Meibion Llanelli“ über Pfingsten.
Das einstimmige Ergebnis bei der von Herbert Bangert geleiteten Wahl drückte die Zufriedenheit und das Vertrauen in den Vorsitzenden deutlich aus.

In seinem Jahresbericht streifte Bangert noch einmal die Aktivitäten der drei Chöre im vergangenen Jahr, die einige Höhepunkte beinhalteten.
Er gab einen Ausblick auf die geplanten Ziele im 140. Geburtsjahr des Vereins.
Und er sprach vor allem Dank aus an alle, die zu einem erfolgreichen Jahr 2009 beitrugen.
Vor allem, den beiden Chorleitern Dipl. Kapellmeister Tobias Freidhof, der den Frauenchor „Cara Mia“ leitet und Musikdirektor Gerhard Wind, der für die Jungsänger und den Männerchor musikalisch verantwortlich ist.
Sein Dank ging an alle Mitglieder des geschäftsführenden Vorstands. Im besonderen an die 2. Vorsitzende Britta Kitter-Ohlms für die engagierte Arbeit und harmonische Zusammenarbeit.
Der Gemeinde Laudenbach dankte er für die Unterstützung.
Ebenso allen Helferinnen und Helfern, Spendern und Mitgliedern, die dem Verein auch 2009 tatkräftig zu Seite standen.
Ein besonderes Danke ging an den Vizedirigenten Karl Leitwein, an den Bibliothekar Eduard Patsch und an Edmund Müller, der unermüdlich die Webseite www.singverein.de gestaltet und pflegt.

Vanessa Bausch resümierte das vergangene Jahr für den sehr erfreulich agierenden Frauenchor.

Bernd Hauptfleisch gab zwei Berichte ab, einmal für die Jungsänger und als Organisationsleiter, wobei er zur Freude der Mitglieder jeweils eine Kurzform wählte.

Schriftführer Gerhard Marsching berichtete im einzelnen von allen Auftritten und analysierte die Altersdurchschnitte der Chöre.

Dem Kassier Frank Timm wurde nach seinem Bericht eine einwandfreie, sorgfältige Kassenführung durch die Kassenrevisoren Robert König und Steffi Schott attestiert.
Für Steffi Schott wird im nächsten Jahr Franziska Stein zweite Kassenprüferin sein.

Die Berichte überzeugten die anwesenden Mitglieder, denn es gab keine Wortmeldungen bei der Aussprache zu den Berichten.
So konnte Dr. Berhard Wahl nach seinen Lobesworten die Entlastung beantragen, die einstimmig erteilt wurde.

Die Geburtstagsveranstaltungen und die sonstigen Termine 2010 wird der Singverein im nächsten Gemeindeblatt und unter "Termine" detailliert veröffentlichen.
2009
12.12.2009
Frauenchor „Cara Mia“ und Männerchor präsentieren Musik zum Advent


Sehr gut vorbereitet zeigten sich der Frauenchor „Cara Mia“ mit ihrem Dirigenten, Dipl. Kapellmeister Tobias Freidhof und der Männerchor des Singvereins 1870 unter Leitung von Musikdirektor Gerhard Wind beim Konzert am vergangenen Samstag in der Bergstraßenhalle.

Dass es eine wunderbare Einstimmung auf das bevorstehende Weihnachtsfest wurde, dafür sorgten, neben den beiden Chören, auch das Farrenctrio, Sopranistin Maria Karb und Pianist Andrew Connor.

Wegen Renovierung der katholischen Kirche, in der das Konzert ursprünglich stattfinden sollte, entschied sich der Singverein, in die Bergstraßenhalle auszuweichen. Mit einer ansprechenden Dekoration schufen die Verantwortlichen, in der sonst kalten Sporthalle, einen festlichen Rahmen.

Die Sopranistin Maria Karb ist seit vielen Jahren ein gern gesehener Gast und freundschaftlich mit dem Singverein verbunden. Sie gab dem Konzert mit ihren Liedvorträgen eine besondere Note. „Maria-Wiegenlied“ und das tolle Kalenderlied intonierte Maria Karb rein und klar, einfühlsam begleitet von Andrew Connor am Klavier.
Auch die vom Männerchor begleiteten, von Gerhard Wind bearbeiteten, Lieder „Still, still, still, weil’s Kindlein schlafen will“, „Cantique de Noel“ und „Stille Nacht“ gehörten zu den Glanzpunkten des Abends.

Ebenso das Farrenctrio, drei Musikpädagoginnen der Volkshochschule Weinheim. Barbara Pfliegensdörfer, Flöte, Ingibjörg Schwarze, Violoncello, und Marina Rivkina, Klavier hatten sich für „Trio Pathique in d-Moll“ von Michail Glinka entschieden.
Der bedeutende russische Komponist (1804-1857) schrieb das Trio 1826 für Klarinette, Fagott und Klavier, als er noch gar nicht wusste, dass er einmal der Begründer der russischen Nationalmusik werden würde. Es gehört zu seinen besten Instrumentalkompositionen.
Außerdem spielten sie das „Trio Nr. 1,op 49 von dem bedeutenden deutschen Komponisten und Dirigenten der Romantik, Felix Mendelssohn-Bartholdy (1809-1847).
Beim gemeinsamen Schlußlied des Konzertes


Das Publikum erlebte zu Beginn des Konzerts einen bestens aufgelegten Frauenchor „Cara Mia“ unter der Leitung von Tobias Freidhof.
In den sieben zum Vortrag gekommenen Liedern bewies der noch „junge“ Chor wieder einmal einen sehr homogenen Klang und man sah den Sängerinnen an, dass sie mit viel Engagement und Freude ihre Lieder intonierten.
Ein Höhepunkt des Auftritts des „Cara Mia“ war das weltbekannte „Amazing grace“ in einer tollen Bearbeitung von Peter Hammersteen. „Mäuschenstill“ war es in der Halle, als Marina Mörmann ihre, vom Chor begleitete, Solopartie ganz hervorragend darbot.

Der Männerchor war jetzt im abschließenden Teil des Konzerts gefordert, seine sängerische Qualität abzurufen um den vorher gezeigten Leistungen in nichts nachzustehen.
Es gelang den Männern unter der Leitung von Gerhard Wind mit acht ausgewählten Liedern.
Besonders das „Trommellied“ von Wolfgang Lüderitz (übrigens ein schwieriger Chorsatz, den wenige Chöre vortragen), wurde vom Publikum begeistert aufgenommen. Auch für „Follow that star to Bethlehem“ mit der Sologruppe Heinz Hannemann, Bernd Hauptfleisch und Golo Fassbeck und „Ruf weithin über Berge“ in Satz von Gerhard Wind gab es starken Beifall von den Besuchern.

Mit über 100 Sängerinnen und Sängern der beiden Chöre füllte sich die Bühne zum gemeinsamen Schlusslied des Konzerts.

Der Vorsitzende des Singvereins, Karlheinz Bangert dankte allen Mitwirkenden für das gelungene Konzert und den fast 400 Zuhörern, unter ihnen Bürgermeister Lenz mit Gattin und zahlreiche Gemeinderäte, für ihr Kommen.

Interessierte finden auf der Seite des Männerchores unter "Bilder" das vollständige Konzertprogramm.

Geldspende für die Fördervereine der Laudenbacher Kirchen
Im Verlauf des Konzerts konnte die 2. Vorsitzende des Singvereins, Britta Kitter-Ohlms den beiden Vorsitzenden der Baufördervereine jeweils eine Spende von 250 € überreichen.
Dieser Betrag wurde beim Verkauf der Eintrittskarten anlässlich des Konzerts des Frauenchors im vergangenen Oktober erzielt und vom Singverein aufgerundet.
Damals waren 2 € jeder verkauften Eintrittskarte dem guten Zweck zugeführt worden.
Die Besucher hatten mit der Eintrittskarte ein Los erworben und hatten die Chance, ein von Angelika Horneff gemaltes und von ihr gestiftetes Bild zu gewinnen.
18.10.2009
Männerchor des Singverein 1870 in der Weinheimer Stadthalle
Für das dritte Konzert des Sängerkreises Weinheim - zu dessen 25-jährigen Jubiläum - war der Männerchor des Singvereins eingeladen.

Zuvor hatten schon der Frauenchor bei der Eröffnungsveranstaltung zum Jubiläum und der „Jungsänger-Chor“ beim Konzert in der Bergstraßenhalle die Jubiläumsveranstaltungen bereichert und dabei sehr ansprechende Leistungen geboten.

Der Kreisvorsitzende Norbert Raab war zufrieden mit dem Besuch, obwohl die Kapazität der Stadthalle noch weit mehr Zuhörer zugelassen hätte.

Die Besucher, die den Weg gefunden hatten, brauchten ihr Kommen nicht zu bereuen.
Die fünf Chöre aus dem Sängerkreis boten klassische Chorliteratur, Volkslieder, moderne Chorwerke und „neuzeitliche“ Chormusik.

Musikdirektor Gerhard Wind hatte, mit den für den Männerchor des Singvereins, ausgewählten Liedern die gesamte Chorbreite ausgesucht. Und die Sänger wollten an diesem Abend den „Mädels“ und den Jungsängern nicht nachstehen.

Mit dem 23.Psalm ( Gott meine Zuversicht) von Franz Schubert, am Klavier von Kreischorleiter Richard Trares begleitet, begann der Auftritt des Chors.
Als zweites brachte der Chor das nicht sehr häufig gesungene Chorwerk „Die Ruine“ des ungarischen Komponisten und Musikprofessors Zoltan Koraly (1882-1967) gekonnt zum Vortrag.
Es folgte eines der bekanntesten Volkslieder von Friedrich Silcher, „Der Lindenbaum“ und danach in einem Chorsatz von Gerhard Wind „Halleluja“, bei dem Edmund Schmitt, Karlheinz Bangert und Dieter Geiger die Solopartie sangen.
Den Abschluss bildete das Spiritual „ Soon ah will be done“ vom amerikanischen Komponisten William A. Dawson.

Obwohl durch einige „Grippeerkrankte“ der Chor etwas dezimiert auf der Bühne stand, gab es viel Beifall für die gezeigte Leistung der Laudenbacher Sänger.
Der Chorleiter, Musikdirektor Gerhard Wind war auch sichtlich zufrieden nach dem Auftritt.

Das nächste Chorkonzert des Singvereins wird am 12. Dezember 2009 in der Bergstraßenhalle (wegen der Renovierung der kath. Kirche) mit dem Frauen- und Männerchor stattfinden.
Das Konzert soll mit weihnachtlichen Weisen auf das bevorstehende Fest einstimmen. Die Bevölkerung ist dazu heute schon herzlich eingeladen.
03.10.2009
Frisch gesungen – Konzert des Frauenchors des Singvereins mit dem Gastchor „Alsfelder Singkreis“
Intensive Probenarbeit zahlt sich aus.
Ende Juli waren die Sängerinnen des Singvereins mit ihrem Chorleiter Tobias Freidhof ein Wochenende in Darmstadt, um sich auf das zweite große Konzert Anfang Oktober in der Bergstraßenhalle vorzubereiten.

Engagiert und voller Konzentration präsentierte sich der Frauenchor.

Mit dem Alsfelder Singkreis hatten die Damen einen hochkarätigen Gastchor eingeladen.

Zustande gekommen war das gemeinsame Auftreten bei dem Konzert über Dipl. Kapellmeister Tobias Freidhof, der in Alsfeld aufwuchs und vor fünf Jahren mit dem Heidelberger Orchester „AuFTakt“ ein Projekt mit dem Alsfelder Chor zusammen durchgeführt hat.

Des weiteren war Thomas Walter, der Dirigent des Alsfelder Singkreises, der frühere Musiklehrer von Tobias Freidhof.

In der herbstlich schön dekorierten Bergstraßenhalle konnte die 2. Vorsitzende des Singvereins und „Chorchefin“ des Frauenchors, Britta Kitter-Ohlms, erfreulich viele Besucher begrüßen.
Besonders an Bürgermeister Lenz mit Gattin, Pfarrer Wenzler von der ev. Kirchengemeinde, die Vorsitzende der kath. Kirchengemeinde, Gertrud Knapp, der Vorsitzende des Sängerkreises Weinheim, Norbert Raab ging ihr herzlicher Willkommensgruß.
Der Frauenchor des Singvereins unter der Leitung von Dipl. Kapellmeister Tobias Freidhof begeistert die Zuhörer.


„Nun fanget an“ riefen nicht die Zuhörer, sondern so hieß der erste Titel, von Hans Leo Hassler (1564-1612) komponiert, den der Frauenchor intonierte.
„Frisch gesungen“ in einer Bearbeitung von Chorleiter Freidhof folgte.
Zwei Kempkens Kompositionen mit „Ade mein Lieb“ und „Diridonda“, das „Darinka“ aus Kroatien von Otto Groll, die Volksweise aus Bosnien „Wollt ein junger Spatz“ im Satz von Jacob Bürthel und Mirorslav, tanz mit mir“ im Satz von Willi Boune wurden wirklich schön und „frisch“ gesungen.
Ein von W.A. Mozart ursprünglich komponiertes Lied, das Klaus Merdingen für Frauenchor bearbeitete „Vom Naschen“ begeisterte die Zuhörer ebenso wie die folgenden Lieder des Frauenchors, die alle der neuzeitlichen, gern gehörten Literatur angehören. So bewies Britta Kitter-Ohlms bei „What a wonderful world“, arrangiert von Norbert Hanf, selbst ihre solistischen Qualitäten.
Gefolgt wurde es von „I have a dream“ im Satz von Carsten Gerlitz, „Tears in heaven“ in der Bearbeitung von Lorenz Maierhofer.
Eben dieser setzte auch den „Beatle Song „Let it be“ für Frauenchor mit dem die Vizedirigentin Christine Engelhardt als Solistin glänzte.
Die Gassenhauer „Raindrops keep falling“ und Lollipop“ - beendeten den ersten Teil.

Die Zuhörer waren in der Pause voll des Lobes über die Leistung des noch „jungen“ Laudenbacher Frauenchors.

Direkt nach der Pause erfolgte durch Vanessa Bausch die Verlosung des Titelbildes „Tango mit dem Mond“, welches Angelika Horneff eigens für dieses Konzert auf Seide gemalt und zur Verfügung gestellt hat.
Je zwei Euro vom Eintrittspreis gehen nun an die beiden Baufördervereine der Kirchengemeinden - die Überreichung erfolgt demnächst.
Glücklicher Gewinner des Bildes ist Volker Hallstein, der das Gemälde jetzt sein Eigentum nennt.t
Auch der Konzertchor Alsfelder Singkreis unter Leitung von Thomas Walter, am Klavier begleitet von Professor Alexander Urvalow, erhält begeisterten Beifall.


Der zweite Abschnitt des Konzerts stand im Zeichen von Johannes Brahms.
Der berühmte deutsche Komponist (1833-1897), Pianist und Dirigent schuf unzählige Musikstücke.
Die „Zigeunerlieder“op.103 können in Brahms’ Gesamtwerk einerseits als vokale Gegenstücke zu den Ungarischen Tänzen und andererseits als exotischere Gegenstücke zu den Liebesliedern op. 52 und 65 gesehen werden.
Eigentlich als solistisch besetzte Gesangsquartette konzipiert, eignen sich die Lieder in Verbindung mit Klavier sehr gut für chorische Besetzungen.

Der Konzertchor Alsfelder Singkreis, gemischter Chor unter Leitung von Thomas Walter, meisterte die elf Lieder mit Bravour. Am Klavier wurde der Chor begleitet von Professor Alexander Urvalow.

Ein tolles Bild war es, als beide Chöre zusammen auf der Bühne standen und gemeinsam das „Zigeunerleben“ von Schumann in einer Bearbeitung von Ferdinand Hummel sangen, es folgte noch „Neigen sich die Stunden“ von Lorenz Maierhofer.

Die Zuhörer forderten lautstark Zugaben, denen die beiden Chorleiter mit ihren Chören gern nachkamen.

Birgit Krämer war ausgewählt worden, wie sie selbst verkündete, als Moderatorin zu agieren. Und es gelang ihr sehr gut mit ihrer lockeren Art, das Publikum zu informieren und zu erfreuen.

Am Tag darauf fuhr der Frauenchor des Singvereins nach Alsfeld, um dort mit dem Alsfelder Singkreis das selbe Konzertprogramm aufzuführen.
Birgit Krämer als Moderatorin.





Auch Tobias Freidhof mit einigen Sängerinnen des 1. Sopran hören zu.

Die Bilder wurden wieder von Anatol Borejdo zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür.
05. bis
07.09.2009
„Sängerscheier“ bei der Froschkerwe wieder gut besucht.

Organisationsleiter Bernd Hauptfleisch (Bildmitte) und sein Vertreter Hendrik Freyberg (links) waren sichtlich zufrieden mit dem Ablauf in der Kerwescheier 2009.

Der Vorstand des Singvereins 1870 dankt allen Helferinnen und Helfern für die geleistete Arbeit, die Grundlage für ein gutes finanzielles Ergebnis ist.

Auch an die Kerwegäste geht der Dank des Vereins für den regen Besuch über die drei Kerwetage.
16.05.2009
Jungsänger begeistern in der Bergstraßenhalle beim Konzert der „Jungen Chöre“.
(JG) In das Jubiläumsjahr 2009 des Sängerkreises Weinheim, der sein 25 jähriges Bestehen mit mehreren Konzerten und Veranstaltungen feiert, sind die Chöre des Singvereins Laudenbach eingebunden.
Der Frauenchor wirkte bereits im Januar bei der Auftaktveranstaltung in Viernheim mit Erfolg mit.
Der Männerchor wird im Oktober in der Weinheimer Stadthalle das dann stattfindende Konzert mit seinem Auftritt bereichern.
Vergangene Woche war es der „Jungsänger-Chor“, der in der Bergstraßenhalle mit sechs weiteren „Jungen Chören“ aus der Region für ein hervorragendes Konzerterlebnis sorgte.

Rund 400 Zuhörer lauschten den einzelnen Vorträgen der „Jungen Chöre“ und sichtlich erleichtert freuten sich auch der Vorsitzende des Sängerkreises Norbert Raab und Kreischorleiter Richard Trares über die gelungene Veranstaltung.

Trares hatte die musikalische Gesamtleitung und der Singverein übernahm für den Sängerkreis die Aufgaben des „Ausrichters“.

Auf die Helfer für Auf- und Abbau kann sich der Vorsitzende des Singvereins immer verlassen. Auch die Sängerinnen des Frauenchors engagierten sich zahlreich bei der Bewirtung der Besucher in der Konzertpause.

Ein Dankeschön geht an die Gemeinde Laudenbach, die die Halle für das Konzert kostenlos überließ.

In Anwesenheit des Laudenbacher Bürgermeisters, Hermann Lenz und seiner Gattin, zeigte sich der „Jungsänger-Chor“ des Singvereins sehr gut vorbereitet und brachte unter der musikalischen Leitung von Musikdirektor Gerhard Wind fünf Lieder zum Vortrag.
Sie begannen mit dem legendären Beatles-Song „Yesterday“, den der Chorleiter für Männerchor bearbeitet hat. Diese nicht einfache Chorbearbeitung wurde mit Bravour vorgetragen.
Es folgte das Stück „Bring him home“ von Claude Michel Schönberg, das durch das Musical „Les Miserables“ bekannt ist und von den Laudenbacher „Jungsängern“ sehr schön interpretiert wurde.
Seit einiger Zeit übten die „Jungsänger“ an Wilhelm Heinrichs „Tscherkessenritt“. An diesem Abend hatte das rasante Stück Premiere für die 15 Sänger.
Danach konnten die Zuhörer das bekannte „Flying Pickets“ Lied „Only you“ in einer Bearbeitung von Vincent Clarke hören. Dieses Lied war eines der ersten, das die Jungsänger seit Beginn des Projekts vor sechs Jahren gelernt haben.
Der krönende Abschluss des Auftritts der Jungsänger war „You’ll never walk alone“, das 1945 von Richard Rogers für das Musical Carusell komponiert wurde. Richtig bekannt gemacht in der Welt haben es allerdings Fußballfans aus Liverpool, die es in ihrem Stadion an der Anfielt Road lautstark zu Gehör bringen. Gerhard Wind hat es für Männerchor mit Solo arrangiert.
Kai Giegrich und Stefan Moos übernahmen routiniert den Solopart und 13 weitere Jungsänger stimmten gewaltig mit ein, was nach dem Schlussakkord in einen stürmischen Applaus beim Publikum überging.

Die Weinheimer Nachrichten haben bereits ausführlich von dem gesamten Konzertprogramm berichtet.
Wer Interesse an allen 31 vorgetragenen Liedern hat, kann sich gern einen Konzertmitschnitt von Musikwerk Wind erwerben.
Die CD wird in Kürze bei allen beteiligten Chören oder direkt bei "musikwerk@t-online.de" zur Verfügung stehen.
25.04.2009
Jungsänger waren sehr gute Gastgeber
Zweimal im Jahr schnüren die Sängerinnen und Sänger des Singvereins ihre Wanderstiefel.
Dieses Frühjahr übernahmen die Jungsänger die Wanderführung und auch die Bewirtschaftung bei der anschließenden Einkehr.

Christian Schmitt und Kai Giegrich waren sicher etwas enttäuscht über die nicht allzu vielen Wanderlustigen, die sich letzten Samstag an der Evangelischen Kirche einfanden.

Rund zwei Stunden ging’s durch die heimischen Gefilde, vorbei am Taubenkopf über Ober-Laudenbach zum Grillplatz.

Die Freude war groß, als die Jungsänger dort mit Brezeln und Getränken aufwarteten.

Auch den Abschluss des Wandernachmittags im evangelischen Gemeindesaal hatten die Jungsänger bestens organisiert.
26.04.2009
Männerchor gastierte in Unter-Flockenbach
Die Zahl 150 war Anlass für den MGV Liederkranz Unter-Flockenbach, ein Konzert mit dem Titel „ Schwinge dich auf, mein Lied“ zu veranstalten.

Die Vorsitzende, Christa Seiderer, freute sich mit den Sängerinnen und Sängern über einen sehr guten Besuch und die Zuhörer wurden mit einem abwechslungsreichen, auf hohem Niveau stehenden, Konzert belohnt.

Neben dem gastgebenden Chor wurde der MGV 1859 Neckarhausen und der Männerchor des Singverein 1870 eingeladen.
Und in der Tat ergibt sich die 150 aus dem Engagement des Chorleiters bei den drei Chören.
58 Jahre dirigiert Musikdirektor Gerhard Wind in Unter-Flockenbach, 52 Jahre steht er dem Singverein vor und 40 Jahre leitet er den Männerchor in Neckarhausen.

Für den Singverein stand bei dessen Konzert-Part eine Premiere an. Denn erstmals wurde der Chor „Morgendämmerung am Meer“ von Hugo Alfen durch die Laudenbacher Sänger öffentlich vorgetragen. Eine Komposition, die von den rund 50 Sängern Können und volle Konzentration abverlangt. Dieses Stück soll ja im Juli beim Sängerwettstreit in Heddesheim als Chorwerk im Prädikatsingen zu Gehör kommen. Bis dahin wird der Chorleiter noch einige Feinheiten mit den Sängern in den Chorproben erarbeiten.
„Die Ruine“ von Zoltan Kodaly ist zum Schluss hin ein stimmgewaltiges Chorwerk, das die Sänger auf den richtigen Ton beim Schlussakkord brachten.

Nach diesen beiden anstrengenden Chorwerken nahmen die Sänger eine kleine Zwischenpause gern entgegen und lauschten für einige Minuten dem Saxophon Quartett Leutershausen bevor die Sänger in den etwas heiteren und romantischen Teil übergingen.

Musikdirektor Wind hatte dafür die Lieder „ Hab mein Wagen vollgelade“, „Wo die roten Rosen blühn“, beide mit Solo für Edmund Schmitt, „Gürtel und Tüchlein“, „Soon a will be done“ auf Vordermann gebracht und das Publikum erlebte dabei einen bestens aufgelegten Männerchor des Singvereins.
28.02.2009
Karlheinz Bangert, Vorsitzender des Singvereins, erhält die Ehrennadel des Landes Baden-Württemberg.
Umrahmt von seiner Familie, seinen Verwandten und dem Männerchor des Singvereins lauschte Karlheinz Bangert an seinem 60. Geburtstag, den er am vergangenen Samstag feiern konnte, den lobenden Worten, die über ihn gesprochen wurden.
Foto: Eva Fischer


Überreicht wurde die, von Ministerpräsident Günter Öttinger unterzeichnete, Urkunde durch den ersten Landesbeamten und stellvertretenden Landrat des Rhein-Neckar-Kreises, Dr. Bodo-Falk Hoffmann (links im Bild).

Bürgermeister Hermann Lenz hatte auf Vorschlag der Singverein-Vorstandschaft diese Ehrung beantragt und sehr zügig danach vom Staatsministerium Baden-Württemberg die Ehrennadel nebst Urkunde erhalten.

Der Bürgermeister hätte diese Auszeichnung gerne selbst übergeben, er hatte aber bereits einen Urlaub geplant und konnte deshalb am vergangenen Wochenende nicht anwesend sein. Er kümmerte sich selbst um eine höher gestellte Persönlichkeit für die Überreichung; Dr. Hoffmann sagte zu.

Er betraute auch im Vorfeld Jürgen Geiger, ehemaliger 2. Vorsitzender des Singvereins mit der Organisation und der Durchführung der Feierstunde.
Diese Aufgabe hatte Geiger gern übernommen.

Die zahlreich anwesenden Gemeinderäte der Gemeinde Laudenbach, der Kreisvorsitzende des Sängerkreises Weinheim, Norbert Raab, der Chorleiter, Musikdirektor Gerhard Wind, die 2. Vorsitzende Britta Kitter-Ohlms, die Sänger und Jungsänger des Vereins, die Familie, Verwandte, die Mitarbeiter der Laudenbacher Verwaltung und die Freunde von Bangert erfuhren in der Ansprache von Jürgen Geiger und der Laudatio von Dr. Hoffmann noch einmal die Gründe für die Ehrung, was vielen Anwesenden auch bereits bekannt war. Nur die Enkel von Karlheinz Bangert dürften wohl noch nichts um die großen Verdienste, die sich ihr Großvater im Singverein erworben hat, gehört haben.

44 Jahre, mehr als zwei Drittel seines Lebens, hat Bangert tatkräftig für den Verein gelebt, davon 10 Jahre als Schriftführer und 32 Jahre als 1.Vorsitzender. Die herausragenden Erfolge des Männerchors sind fast alle unter seiner Führung in Verbindung mit Chorleiter Wind zustande gekommen.
Erinnert wurde an die großen Sängerfeste 1970 und 1980 in Laudenbach, an die zahlreichen Konzerte mit ausverkaufter Bergstraßenhalle, an die Pflege internationaler Verbindungen mit Booskoop/Holland, Llanelli/Wales, an die großen Gastchöre wie Schubertbund Essen und Nationalen Männerchor Estland.
Bedeutend war auch das Open-Air Konzert mit großem Orchester, den Wind-Chören und Solisten Maria Karb und Ki Chun Park.
Die Jungsängerabende, die Freundschaft mit dem Philharmonischen Chor Weimar, das Jungsängerprojekt und das jüngste Kind des Vereins, der Frauenchor mit jetzt 60 Sängerinnen, gehören ebenfalls dazu.

Karlheinz Bangert führte in seiner Dankesrede aus, dass er ohne die Toleranz seiner Ehefrau Irmtraud und den Kindern, das alles hätte niemals verwirklichen können. Es sei vor allem eine Auszeichnung für den Verein, wenn er als Person diese hohe Auszeichnung annehme. Er habe in seiner Amtsführung stets ein gut funktionierendes Team um sich gehabt, ohne das die vielen unvergesslichen Auftritte und erfolgreichen Projekte nicht möglich gewesen wäre. Er dankte dem Vorstand des Vereins und Bürgermeister Lenz für die Beantragung dieser Ehrung.
Als „wunderschönes Hobby“ habe er sein Wirken gesehen und niemals als „Bürde“.

Bürgermeister-Stellvertreter Alois Nickel gratulierte im Namen des Bürgermeisters, des Gemeinderats und der Verwaltung. Er bescheinigte Bangert eine „stets gut Zusammenarbeit“.

Musikalischer Rahmen
Zur Eröffnung der Veranstaltung erklang das Lied „O happy day“ vom Männerchor und die Jungsänger erwiesen mit dem von Bangert gern gehörten Lied „Bergheimat“ und „Down by the Riverside“ dem Vorsitzenden ihre Referenz.
Die Chöre bereicherten mit ihren Liedern die Veranstaltung, die mit dem „Badener Lied“ endete.

Mit einem Glas Sekt wurde übergeleitet in den von Bangert selbst organisierten „Frühschoppen“ im Restaurant der Bergstraßenhalle.

Thomas Gaßmann und Dieter Geiger hatten mit dem Organisator das Foyer der Bergstraßenhalle für die über hundert Gäste mit den Fahnen der Gemeinde und des Landes Baden-Württemberg und Blumen festlich geschmückt.
Damit erhielt die Veranstaltung auch ein ansprechenden äußeren Rahmen.

Ständchen zum Geburtstag
Der Chor des Singvereins gratulierte etwas später seinem Vorsitzenden noch zu seinem runden Geburtstag mit einem kleinen Ständchen.
Dabei hatte die 2. Vorsitzende Britta Kitter-Ohlms, erstmals vor dem Männerchor stehend, die Glückwünsche des Vereins an den „Chef“ überbracht.
18.01.2009
Frauenchor gestaltet Auftaktveranstaltung des Sängerkreises mit.

Voll des Lobes war Vereinsvorsitzender Karlheinz Bangert über den Auftritt des Frauenchors bei der Auftaktveranstaltung des Sängerkreises Weinheim am vergangenen Sonntag in der Viernheimer TSG - Halle.
Der Liederkranz Viernheim, Mitglied im Weinheimer Sängerkreis, fungierte als Ausrichter für die Matinee, die eine Folge von Veranstaltungen des Sängerkreises im Jahr 2009 einleitete, die aufgrund des 25 jährigen Bestehens des Sängerkreises stattfinden werden.

Es ist schon etwas besonderes, unter den vielen Mitgliedschören des Sängerkreises ausgewählt zu sein und im neuen schicken Outfit überzeugten die Frauen unter Leitung von Dipl. Kapellmeister Tobias Freidhof die zahlreichen Zuhörer und auch die Sängerkreisverantwortlichen mit den vier Liedern
- "An hellen Tagen"
- "Au claire de la lune"
- "Heaven is a wonderful world"
- "Can´t help falling in love".
Der Frauenchor ist voll konzentriert
06.01.2009
Traditionelle Generalversammlung am Dreikönigstag
Karlheinz Bangert führt den Verein noch ein weiteres Jahr
(JG) Der „Krone-Saal“ war voll, wie lange nicht mehr. 85 Mitglieder konnte der Vorsitzende bei der traditionell am Dreikönigstag stattfindenden Generalversammlung willkommen heißen.
Spannung war keine zu erwarten, da im Vorfeld der Versammlung bereits gute Vorarbeit geleistet wurde und für die neu zu besetzenden Ämter Kandidaten gefunden wurden.
Das Amt des Vorsitzenden wäre vielleicht vakant geblieben, hätte der seit 32 Jahren amtierende Chef des Singvereins sich nicht noch einmal zur Wahl gestellt.
Bis November sah es auch noch danach aus, dass Karlheinz Bangert nach überaus erfolgreicher Zeit das Amt einem jüngeren Mitglied übergeben könnte. Daraus wurde leider nichts.
So bleibt den Mitgliedern noch ein Jahr, einen geeigneten Nachfolger für den bald 140 - jährigen Verein zu finden.

Rechenschaftsberichte des Vorstands:
Sehr positiv konnte Karlheinz Bangert in seinem Jahresbericht über die Mitgliederentwicklung berichten.
„Dem Frauenchor ist es hauptsächlich zu verdanken, dass sich die Mitgliederzahl auf 293 erhöhte. Im Verein singen rund 130 Sängerinnen und Sänger in drei Chören. Das ist eine ausgezeichnete Basis für die Zukunft.
Dank der hervorragenden Arbeit der Chorleiter Gerhard Wind und Tobias Freidhof verfügen die Chöre auch über ein beachtliches sängerisches und musikalisches Niveau“ führte Bangert in seinem Bericht aus.
Großes Lob kam aus seinem Munde für den Frauenchor. „Der erst vor zwei Jahren aus der Taufe gehobene Chor, von anfangs 38 auf derzeit 59 Sängerinnen angewachsen, hat sich hervorragend entwickelt und hat das mit dem „Familien-Sommer-Konzert“ im vergangenen Jahr eindrucksvoll bewiesen“, sagte Karlheinz Bangert.
Die Probenarbeit des Männerchors sei geprägt gewesen durch die Konzerte, die dieses Jahr im März mit dem MGV Leutershausen stattfinden werden.
„Auch die Jungsänger beweisen bei ihren Auftritten besondere sängerische Leistungen“, bestätigte Bangert in seinem Bericht.

Besonderer Dank an Dieter Geiger:
Karlheinz Bangert fand sehr lobende Worte für den bisherigen Leiter des Organisationsausschusses, der 25 Jahre die Geschicke des Vereins mittrug und alles - nicht nur seine „Jahreshauptaufgabe“ die „Kerwescheuer“ - immer souverän im Griff hatte.
Ein Gutschein für einen Aufenthalt in einem Hotel war äußeres Zeichen des Dankes für die Verdienste von Dieter Geiger.
Zuvor hatte Dieter Geiger seinen letzten Bericht abgegeben in dem er allen Helfern danke sagte, die ihn in seiner Arbeit unterstützten. „Alle haben einen guten Job gemacht“ so sein Fazit.

Britta Kitter-Ohlms,
die Frauensprecherin konnte mit Stolz für den Frauenchor ein sehr erfolgreiches Jahr Revue passieren lassen.
Neben der „sauberen Show“, wie sie das Sommerkonzert titulierte, hatten sich die Frauen an mehreren Projekten des Vereins beteiligt, bei Gemeinde- und Sängerfesten Ständchen gegeben und 44 Proben absolviert.
Ein erfolgreiches Chorwochenende in Güttersbach mit Dipl. Kapellmeister Tobias Freidhof und ein Projekttag mit Stimmbildung in der Krone sind Zeugnis der ehrgeizigen Sängerinnen.

Bernd Hauptfleisch
als Sprecher der Jungsänger bat um Rücksicht, dass einige Jungsänger selten die Chorproben des Männerchors besuchen. Er nannte einige Gründe, die für das Fernbleiben sprechen würden.
Er versicherte aber auch, dass die Jungsänger ihren Teil zu einem erfolgreichen Vereinsleben beitragen werden.

Schriftführer Gerhard Marsching
bleibt es vorbehalten, statistisch das Jahr auszuwerten. Wie viele Chorproben stattfanden, der Besuch der Chorproben und auch die Durchschnittsalter der Chöre erfuhren die Mitglieder neben anderem von ihm.

Ortwin Schümmer,
der zweite Kassierer berichtete in Vertretung des ersten Kassierers Frank Timm von einem erfolgreichen finanziellen Jahr und einer ebenso positiven Mitgliederentwicklung.
Die Bestätigung der einwandfreien Kassenführung kam danach von den Revisoren Norbert Dettmann und Steffi Schott.

Dr. Bernhard Wahl
fand wie so oft sehr lobende Worte für die Arbeit des Vorstandes und findet, dass man sich im Singverein menschlich wohlfühlt.
Die von ihm beantragte Entlastung der Vorstandschaft wurde ohne Gegenstimmen erteilt.
06.01.2009
Neue Gesichter im Vorstand des Singvereins
(JG) Herbert Bangert als Vorsitzender des Wahlausschusses, Dr. Bernhard Wahl und Alois Nickel als Beisitzer sind inzwischen ein eingespieltes Team und Garanten, dass die Neuwahlen beim Singverein zügig abgewickelt werden.
So war es auch wieder bei der diesjährigen Generalversammlung am Dreikönigstag. Vom geschäftsführenden Vorstand wurde gute Vorarbeit geleistet, so dass alle Ämter wieder besetzt werden konnten.
Erstmals in der Vereinsgeschichte sind fünf Frauen im Gesamtvorstand.
Ohne Gegenstimme wurde Karlheinz Bangert in geheimer Wahl bestätigt.
Die neue zweite Vorsitzende, Britta Kitter-Ohlms, konnte in geheimer Wahl auf Anhieb 98% der Stimmen auf sich vereinen.
Alle anderen Vorstandsmitglieder wurden einstimmig per Akklamation gewählt.

Der neue Vorstand setzt sich wie folgt zusammen:
1. Vorsitzender:
Karlheinz Bangert
2. Vorsitzende:
Britta Kitter Ohlms
1. Organisationsleiter:
Bernd Hauptfleisch
2. Organisationsleiter:
Hendric Freyberg
1. Schriftführer:
Gerhard Marsching
2. Schriftführerin:
Vanessa Bausch
1. Kassierer:
Frank Timm
2. Kassierer:
Ortwin Schümmer
Unterkassierer:
Emil Timm
Jugendvertreter:
Christian Schmitt
Bibliothekar:
Eduard Patsch
Vizechorleiterin:
Christine Engelhard
Vizechorleiter:
Karl Leitwein
Beisitzer:
Elfi Frommann, Mario Hund, Birgit Krämer, Jan Scheil
Vertreter der Passivität:
Karl Hillerich
Kassenprüfer:
Steffi Schott, Robert König
Vorstandschaft: v.l.n.r.
Bernd Hauptfleisch, Gerhard Marsching,Karlheinz Bangert, Emil Timm, Vanessa Bausch, Ortwin Schümmer, Birgit Krämer, Christian Schmitt, Elfi Frommann, Christine Engelhard, Hendric Freyberg, Karl Leitwein, Eduard Patsch, Britta Kitter-Ohlms;
es fehlen: Frank Timm, Karl Hillerich, Mario Hund und Jan Scheil.
2008
13.12.2008
Karl Hildenbeutel seit 80 Jahren Mitglied
(JG) Die stilvoll geschmückte Bergstraßenhalle mit Kerzenlicht, Lichteffekten und einem virtuellen Kaminfeuer, das still auf einer Leinwand flackerte, gaben der traditionellen Weihnachtsfeier des Singvereins ein erstaunlich festliches Kleid. Andre Geiger hatte Scheinwerfer besorgt, die, die sonst kalten Wände der Halle mit Wärme erfüllten. Dazu sorgte die Musik mit weihnachtlichen Weisen für einen festlichen Rahmen.

Fast 200 Mitglieder lauschten den Worten des Vorsitzenden Karlheinz Bangert während seiner Begrüßungsrede. „Es sei schön und viel wert, im Kreise von „Gleichgesinnten“ einige besinnliche Stunden zur Einstimmung in die bevorstehenden Weihnachtstage verbringen zu können“. „Der Singverein sei eine Bereicherung für die Gemeinde und trage zur Lebensqualität im Ort bei.“ Sein herzliches Willkommen galt allen Mitgliedern und Freunden, Ehrenmitgliedern und im Besonderen den Chorleitern des Singvereins Musikdirektor Gerhard Wind und Diplom Kapellmeister Tobias Freidhof.
Zither, Querflöte und zwei Gitarren sind ein gutes Ensemble für eine weihnachtliche Musik.


Gekonnt gespielt von Yvonne, Verena und Christian Schmitt sowie Bernd Hauptfleisch sorgten sie für einen schönen Start in die Feier.


Die Chöre des Singvereins taten „Ihres“ mit Hingabe dazu und boten jeweils vier Lieder im Laufe des Abends.
Der vor zwei Jahren gegründete Frauenchor ist inzwischen auf 52 Sängerinnen angewachsen und hat sich unter Tobias Freidhof zu einem sehr guten Klangkörper entwickelt.
Wunderbar gesungen wurde unter anderem „Amazing grace“ mit einem tollen Solo von Marina Mörmann.


Auch die Jungsänger unter Gerhard Wind können stolz sein, Solisten wie Kai Giegrich und Stefan Moos in den Reihen zu haben. Das Highlight der Vorträge der Jungsänger war zweifelsohne „Follow that star to Bethlehem“ mit dem Solo von Stefan Moos, das die Mitglieder zu Bravorufen animierte.


Der Männerchor unter Gerhard Wind überzeugte ebenfalls mit weihnachtlichen Weisen, bearbeitet vom Chorleiter. Edmund Schmitt meisterte souverän das Solo in „Wenn ich ein Glöcklein wär“ und die ganze Kraft des Männerchors zeigte sich im Schluss des Lieds „ Ruf weithin über Berge“.


Was könnte es für einen besseren Rahmen als die Weihnachtsfeier geben, um verdiente Mitglieder zu ehren und für die Treue zum Gesang und zum Verein danke zu sagen.
Diese Aufgaben übernahmen Willi Hamburger (linkes Bild) für den Sängerkreis Weinheim im Namen des Deutschen Sängerbundes und Vorsitzender Karlheinz Bangert (rechtes Bild) für den Singverein.






60 Jahre aktiv ist Willibald Bangert. Er erhielt die goldene Ehrennadel des Deutschen Sängerbundes, die entsprechende Urkunde und die Schubertplakette des Sängerkreises.
50 Jahre singen Rolf Hartmann und Eduard Patsch, ebenfalls ausgezeichnet mit der goldenen Ehrennadel.
40 Jahre im Chor sind Thomas Gassmann und Dieter Geiger. Auch sie durften die goldene Ehrennadel des Badischen Sängerbundes anstecken.
Stark umjubelt war Karl Hildenbeutel, der seit 1928 Mitglied des Singvereins ist und in der Dankesurkunde aus den Händen des Vorsitzenden jetzt dokumentiert bekam, dass er 80 Jahre dem Singverein angehört.





Nicht ganz so lange sind Günter Hohrein, Willibald Bangert und Heinz Eberhard dabei, jeder kann aber auch schon auf stolze 60 Jahre zurückblicken.
Die Treuemedaille in Gold empfingen Walter Ewald, Rolf Hartmann und Klaus Ehret für ein halbes Jahrhundert.
Zum Ehrenmitglied ernannte der Singverein für 40 Jahre Treue Günter Buhl, Dieter Geiger, Thomas Gassmann, Willibald Hertinger, Gerhard Wolk und Wolfgang Ennemoser. Sie wurden auch mit der Verdienstnadel in Gold belohnt.
Karl Hillerich und Andreas Weidling brachte es bis jetzt zur silbernen Ehrennadel für 25 jährige Mitgliedschaft.


Karlheinz Bangert dankte den Chorleitern Gerhard Wind und Tobias Freidhof, sowie dem Vizedirigenten Karl Leitwein (hier im Bild), der Geschäftsführung, der Vorstandschaft und den Mitgliedern für die geleistete, harmonische Zusammenarbeit.









Dieter Hildenbeutel hatte einen Jahresrückblick aus Videoszenen und Bildern mit Musik zusammengestellt, der die Aktivitäten der Chöre im laufenden Jahr darstellte und erstmals seit ein paar Jahren gab es zum Ende der Feier wieder eine Verlosung von attraktiven Preisen und Weihnachtsternen.

Organisationsleiter Dieter Geiger und sein Team können sehr zufrieden mit der Vorbereitung, dem Ablauf und der reibungslosen Aufräumarbeit am folgenden Morgen sein.
11.10.2008
Buntes Herbstlaub im Elsass und der Pfalz beim Tagesausflug
(JG) Sehr groß war das Interesse der Mitglieder für den Tagesausflug, den die Organisatoren um Dieter Geiger vorbereiteten.
Es mussten am zweiten Oktobersamstag zwei „Große“ und ein kleiner Reisebus geordert werden, um allen einen Sitzplatz zu bieten.

Ziel war zunächst die rund 8000 Einwohner zählende Stadt „Wissembourg“ an der Nordgrenze zu Deutschland, auch das Tor zu Frankreich genannt.
Kühl war es noch, als die Stadtführer die Sängerfamilie zu einem interessanten Rundgang in Empfang nahmen. In dieser Stadt sind trotz der Launen der Geschichte viele Abschnitte des alten Befestigungswalls und wesentliche Teile des historischen Stadtkerns erhalten geblieben.

Die Sonne suchte sich langsam einen Weg durch die kühlen Nebelschwaden und als die Reisegruppe am Restaurant „Gimbelhof“ bei Lembach zum Mittagstisch ankam, hatte es auch die Sonne geschafft.
Lobenswert ist dieses Restaurant, denn ohne große Verzögerungen konnten die 110 Personen a la Carte auswählen und ein schmackhaftes Essen verzehren.
Der Männerchor unter Vize Karl Leitwein dankte für die gute Bewirtung mit einigen Liedern.

Vom Gimbelhof aus kann man die auf einem 43 m hohen Sandsteinfelsen stehende Burg Fleckenstein bereits sehen. Die Burg wurde 1129 erstmals urkundlich erwähnt und wurde mehrmals umgebaut. Sie gilt als eine der eindrucksvollsten und meistbesuchtesten Burgen des Elsass.
Der Großteil der Gruppe machte sich dann auch zu Fuß auf den Weg zur Burg, der rund 20 Minuten dauerte.

Die Busse kamen nach und gegen Nachmittag wurde die Tagesfahrt nach Hainfeld -Edenkoben fortgesetzt. Es ist ein schmuckes Pfälzer Dorf.

Dort kehrte die Gruppe im großen Gemäuer des Restaurants Dorfbrunnen zu einem gemütlichen Ausklang ein. Schade dass es in dieser Pfälzer „Wirtschaft“ keinen „Federweissen“ gab und der „rohe“ Schinken für die bestellten Brote nicht ganz ausreichte. Die Stimmung war trotzdem gut, ein Musikant mit Akkordeon trug seinen Teil dazu bei.
Der Chor stimmte noch mal einige Lieder an und Vorsitzender Karlheinz Bangert dankte im Namen „aller“ dem Organisationsleiter Dieter Geiger für den reibungslosen Ablauf des gelungenen Ausflugs.

Sie hätten ja auch gerne öffentlich gesungen, die „Mädels“, wie ihre Sprecherin Britta die Sängerinnen des Frauenchors nennt, aber ohne Chorleiter oder Vize war die richtige Tonfindung schwierig. Umso freudiger wurden im Bus Lieder angestimmt.

Es lag sicher nicht am dichten Nebel bei der Rückfahrt nach Laudenbach, dass der „Hemsbacher Bus“ die Heimfahrt über Feudenheim, Ladenburg, Schriesheim nahm. Der Fahrer war halt in Mannheim in die falsche Straße eingebogen, was dann den kleinen Umweg nötig machte. Noch vor Mitternacht war man wieder im „Dorf“ und überwiegend zufriedene Gesichter sah man aus den Bussen aussteigen.
Stadtführung in Wissembourg


Verträumtes Fleckchen in Wissembourg
Hotel-Restaurant „Gimbelhof“ bei Lembach


Auf dem Weg zur Burg Fleckenstein
Schön in der Oktobersonne


Hinein in den Dorfbrunnen in Hainfeld-Edenkoben


Zufriedene Gesichter und gute Stimmung beim Ausklang im Dorfbrunnen
14.06.2008
Familien-Sommer-Konzert in Laudenbach in der Bergstraßenhalle
Ein Potpouri der Emotionen – gelungenes Konzert und perfekte Teamarbeit!

Wir haben es geschafft – das Familien-Sommer-Konzert am vergangenen Samstag Abend in der vollbesetzten Bergstraßenhalle war ein großartiger Erfolg!

Es war unser erstes selbst gestaltetes Konzert, welches wir musikalisch seit Anfang des Jahres intensiv unter der Leitung unseres Dirigenten Tobias Freidhof vorbereitet haben. Das Motto „Eine bunte Sommerwiese, für jeden etwas dabei“ kam beim Publikum super gut an und sorgte am Ende sogar für stehende Ovationen!

Gemeinsam mit unseren Gästen, dem Chor des Bergstraßengymnasiums aus Hemsbach mit Band und Orchester CONCERTINO (Leitung Maria Löll), 140 zauberhaften Kindern der Sonnberggrundschule (Leitung Rosi Gramlich-Lenz und Jochen Pöhlert) und mit unseren Jungsängern ( Leitung Gerhard Wind) haben wir die Halle beben lassen und für einen bleibenden Eindruck bei den rund 600 Gästen gesorgt!

Musikalisch war von Pop bis Klassik, von Swing bis Rock alles dabei – sodass unser Ziel, Alt und Jung gleichermaßen anzusprechen, vollends erreicht wurde. Spätestens bei der Zugabe „Amazing Grace“ mit Marina Mörmann als Solistin konnte man die Gänsehaut bis ins hinterste Eck der Halle förmlich spüren!

Die Vorsitzende des Frauenchores, Bitta Kitter-Ohlms begrüßt die Gäste.
Heinz Hannemann moderiert den Abend.


Der Frauenchor, unter der Leitung von Diplom-Kapellmeister Tobias Freidhof, begeistert die Zuhörer.
Die 140 Kinder des Chores der Sonnbergschule, unter der Leitung von Jochen Pöhlert, sind mit voller Begeisterung bei der Sache.
Die Solistinnen des Kinderchores.
Die Band der Sonnbergschule.
Auch die 15 Jungsänger des Singvereins, unter der Leitung von
Musikdirektor Gehard Wind (FDB), begeistern die Zuhörer.
Der Chor mit Orchester des Bergstraßengymnasiums, unter der
Leitung von Maria Löll, hinterlässt einen sehr guten Eindruck.
Der Frauenchor und der Chor des Bergstraßengymnasiums bei ihrer gemeinsamen Darbietung; Dirigentin Maria Löll, am Klavier Tobias Freidhof.
Der Leiter des Singvereins, Karlheinz Bangert, dankt den begeisterten Zuhörern für ihr Kommen und den Akteuren für ihre hervorragende Leistung.
06.04.2008
Frühjahrswanderung entlang der Hessischen Bergstraße
Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung, sagt man im Volksmund. Durchwachsen mit Regen und Sonnenschein - wie der April halt so ist - machten sich die Mitglieder auf den Weg.
Organisations-Leiter Dieter Geiger hatte für die diesjährige Wanderung die Gegend um Auerbach und Bensheim ausgesucht.

Die Wandergruppe fuhr mit dem Zug nach Auerbach, von wo aus die Tour begann. Durch den Ort folgte man dem Burgenweg zum Fürstenlager.

Die Landgrafen und Großherzöge von Hessen-Darmstadt ließen es 1790 als Sommerresidenz bauen. Im sehr schön angelegten Park steht eine der ältesten Mammutbäume Deutschlands. Die Gebäude rund um das Herrenhaus sind fast vollständig erhalten geblieben.

Weiter ging der Weg zum Kirchberghäuschen oberhalb von Bensheim, erbaut 1847 als Lusthaus nach einer Idee der Bensheimer Honoratioren. Es ist heute ein Wahrzeichen von Bensheim. Bei gutem Wetter kann man die ganze Riedebene bis zum Donnersberg überblicken.

Bevor der Zug die Wanderer wieder nach Laudenbach brachte, wurde noch im ältesten Gebäude von Bensheim und ältestem Fachwerkhaus Südhessens, in dem sich das Gasthaus Waldersdorffer Hof befindet, eine Vesper zu sich genommen.

Die Gruppe ist schon gespannt, wohin die Herbstwanderung führt.






06.01.2008
Harmonische Generalversammlung
Im Kronen-Saal begrüßte Vorsitzender Karlheinz Bangert zur Generalversammlung rund 100 Mitglieder. Darunter erstmals als ordentliche Mitglieder rund 30 Frauen des Frauenchors, die, wie die Männer, interessiert den Rechenschaftsberichten des geschäftsführenden Vorstands ( 1. Vorsitzender, Organisationsleiter Dieter Geiger, Schriftführer Gerhard Marsching, Kassierer Frank Timm) und der Sprecherin des Frauenchors, Britta Kitter-Ohlms sowie dem Sprecher des Jungsängerchors, Bernd Hauptfleisch, zuhörten.

„Stolz können wir auf das Jahr 2007 zurückblicken, in dem der Frauenchor in den Singverein formell aufgenommen wurde. Die erforderliche Satzungsänderung wurde in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung Mitte letzten Jahres einstimmig angenommen und der Eintrag ins Register inzwischen bestätigt,“ resümierte Karlheinz Bangert.

Auch die konzertanten Auftritte in Weimar und Hüttenfeld und beim eigenen Weihnachtskonzert seien bravourös gemeistert worden. „Insgesamt hat unser Verein jetzt 130 aktive Sängerinnen und Sänger“, erklärte der Vorsitzende voller Stolz.
Die Mitgliederzahl erhöhte sich im vergangenen Jahr auf 290.

Er stellte in Aussicht, dass eine Partnerschaft oder Kooperation mit dem Schulchor im Bildungszentrum Hemsbach möglich sei und hob hervor, dass angesichts der demographischen Entwicklung verstärkt auch die Zielgruppe „50 plus“ beworben werden sollte. „Damen und Herren über 50 sind in unseren Chören jederzeit gern gesehen.“ sagte er in seinem Bericht.

„Wir haben unsere Ziele voll erreicht“ war das Fazit des vergangenen Jahres, das Britta Kitter-Ohlms als Frauensprecherin ihrem Bericht für den Frauenchor voranstellte. Der Frauenchor sei von 38 in der ersten Singstunde auf 52 aktive Sängerinnen angewachsen. Sie lobte die tolle Zusammenarbeit mit dem Dirigenten Tobias Freidhof.
Für Juni 2008 ist ein Konzert des Frauenchors mit den Jungsängern in Laudenbach geplant, ergänzte sie ihre interessanten Ausführungen.

Auch Bernd Hauptfleisch wusste positives von den Jungsängern zu berichten. Allem voran das Singen der „jungen Chöre“ in der Scheier, das als großer Erfolg angesehen werden kann und nach Wiederholung verlangt.

Auch der Vorsitzende lobte die überaus gelungene Veranstaltung, schränkte aber ein, dass das Vorhaben nur mit der Einwilligung der Nachbarn und aller weiteren Verantwortlichen an diesem Ort wieder stattfinden könne.

Detlef Trost attestierte dem Kassierer Frank Timm eine blitzsaubere Bilanz, von der er sich mit Norbert Dettmann als Kassenprüfer überzeugte.
Der Kassenwart darf sich auf höhere Einnahmen für 2008 freuen, weil die außerordentliche Generalversammlung Mitte letzten Jahres höhere Beiträge beschlossen hatte.

Schriftführer Gerhard Marsching analysierte unter anderem den Probenbesuch des Männerchors bei 67 eingetragenen Sängern und musste feststellen, dass immerhin fast ein Drittel die Chorproben nicht konsequent besuchen. Eine Verbesserung wäre für die Chorarbeit sehr wünschenswert.

Organisationsleiter Dieter Geiger meisterte mit Hilfe seines Teams und der Unterstützung der Sängerinnen und Sänger alle Anforderungen, die Veranstaltungen und Konzertreisen an ihn stellten, was sein Bericht auch wiederspiegelte. Der Vorsitzende bezeichnete den Orga-Leiter als „die Seele des Vereins“ und dankte ihm sowie allen Vorstandsmitgliedern, Helferinnen und Helfern für die tatkräftige Unterstützung im abgelaufene Jahr.

Dr. Bernhard Wahl fand erneut sehr lobende Worte für den Singverein. Seinem Antrag auf Entlastung wurde einstimmig entsprochen.

Die Termine für das laufende Jahr werden auf der Website www.singverein.de in Kürze zu lesen sein.
2007
23.12.2007
Konzert zur Weihnacht
Erstmals in der Geschichte unseres Vereins gestalteten drei eigene Chöre ein Konzert.
In der schon Tage vorher ausverkauften katholischen Kirche in Laudenbach präsentierten sich die "drei" in hervorragender Form beim Konzert zur Weihnacht.

Maßgeblich zu dem Erfolg beigetragen hatte auch Maria Karb, die Sopranistin aus Lampertheim und Andrew Connor, der mehrere Lieder am Klavier begleitete.

Die Chorleiter, Dipl. Kapellmeister Tobias Freidhof, der den Jungsängerchor und den Frauenchor leitet, und Gerhard Wind, Musikdirektor FDB der den Männerchor dirigiert und auch die Gesamtleitung des Konzerts innehatte, hatten im Vorfeld sehr gute Arbeit geleistet.

Die Presse lobte das Konzertprogramm mit einem ausführlichen Artikel in den Weinheimer Nachrichten.






Von diesem Konzert gibt es eine Live-Aufnahme, die wieder von "Musikwerk" aufgenommen und auf CD gebrannt wurde. Die CD kann beim Vorstand des Singvereins oder über die Sängerinnen und Sänger käuflich erworben werden.

15.12.2007
Singverein 1870 Laudenbach
Adolf Duttlinger und Willi Seitz sind seit 60 Jahren aktive Sänger
Im Rahmen der Weihnachtsfeier des Singvereins erhielten aus den Händen des Vertreters des Sängerkreises entsprechende Verdienstnadeln und Urkunden vom Deutschen Sängerbund für aktive Sängertätigkeit:
Adolf Duttlinger und Willi Seitz für stolze 60 Jahre,
Horst Jung, Norbert Luber, Wolfgang Menz, Erhard Schmitt und Günter Schmitt für 40 Jahre.
15.12.2007
Singverein hat acht neue Ehrenmitglieder
Willi Seitz erfährt besonderen Dank in der Weihnachtsfeier
(JG) Traditionell werden am Ende eines Jahres beim Singverein 1870 Laudenbach verdiente Mitglieder für ihre Treue und Verbundenheit zum Verein besonders gewürdigt. So war es auch in diesem Jahr in der Bergstraßenhalle am vergangenen Samstag. Der Verein blickte zurück auf ein arbeitsreiches und erfolgreiches Jahr und wollte einstimmen auf die bevorstehenden Weihnachtstage.

So recht wollte eine Weihnachtsstimmung aber nicht auf die zahlreich anwesenden Mitglieder überspringen, obwohl der Organisationsleiter Dieter Geiger mit den Helferinnen und Helfern der drei Chöre eine sehr gelungene Dekoration in die sonst kahl wirkende Bergstraßenhalle brachte und alle drei Chöre wohl klingende weihnachtliche Lieder sangen.

Vielleicht war es, weil noch ein weiterer Höhepunkt des Jahres für den Singverein erst einen Tag vor Heiligabend mit einem Konzert in der Katholischen Kirche folgt und die Sängerinnen und Sänger diesem Konzert die volle Konzentration schenken.

Vorsitzender Karlheinz Bangert konnte während seiner Begrüßungsansprache einige Ehrengäste willkommen heißen. Bürgermeister Hermann Lenz mit Gattin, die anwesenden Gemeinderäte, den Ehrenchorleiter des Singvereins, Gerhard Wind, den Vertreter des Sängerkreises Weinheim, Rudi Neumann, die Ehrenmitglieder und alle, denen an diesem Abend eine besondere Ehre zuteil wurde. Der Chorleiter des Frauenchors und des Jungsängerchors, Tobias Freidhof, kam wegen weiterer Verpflichtungen an diesem Abend später.

Sehr viel Arbeit und Zeit opferte Dieter Hildenbeutel im Vorfeld, damit er an diesem Abend einen Videofilm mit den Aktivitäten der Chöre im abgelaufenen Jahr präsentieren konnte. Mit schöner Musik unterlegt zeigte er in vierzig Minuten Bilder von der Konzertreise nach Weimar, dem Treffen der jungen Chöre in der Sängerscheier, bei dem auch der Frauenchor erstmals in Laudenbach öffentlich auftrat, den Wanderungen und dem Konzert in Hüttenfeld. Das Publikum dankte ihm mit reichlich Applaus.

Den Applaus ernteten auch Karin Hildenbeuten und Heinz Hannemann, die in gewohnt souveräner Weise einen Sketch mit dem Titel „Die Weihnachtskarte“ spielten.

Mittelpunkt des Abends war die Ernennung von acht Mitgliedern zu Ehrenmitgliedern und weitere nicht alltägliche Auszeichnungen, die der Vertreter des Sängerkreises und der Vorsitzende des Singvereins mit den entsprechenden Medaillen und Urkunden übergaben.

Für 60 Jahre Mitgliedschaft und aktiver Sängertätigkeit gebührte Willi Seitz eine besondere Dankesurkunde.
Die Treuemedaille in Gold erhielten für 50 jährige Mitgliedschaft, Richard Größl, Hans Neuthinger und Gottfried Reinelt.
Die neuen Ehrenmitglieder sind Herbert Bangert, Gerd Dember, Dieter Hildenbeutel, Egon Hohrein, Hans Lindmayer, Norbert Luber, Erhard Schmitt und Günter Schmitt. Ihnen wurde vom Vorsitzenden die Vereinsehrennadel in Gold verliehen.
Mit der Vereinsehrennadel in Silber wurden Ute Hartfelder-Sauer und Stefan Schmitt für 25 jährige Mitgliedschaft ausgezeichnet.

Der Vorsitzende dankte zum Abschluss der Weihnachtsfeier dem geschäftsführenden Vorstand, den beiden Chorleitern Gerhard Wind und Tobias Freidhof für die hervorragende Arbeit, ebenso allen Sängerinnen, Sängern und Mitgliedern, die den Verein im abgelaufenen Jahr tatkräftig unterstützten.

Für das Konzert am kommenden Sonntag können übrigens keine Karten mehr an der Abendlkasse erworben werden, es ist bereits ausverkauft.
Wegen der vielen Teilnehmer fand die Weihnachtsfeier in der Bergstraßenhalle von Laudenbach statt.



14 Mitglieder des Singvereins wurden wegen langjähriger Mitgliedschaft ausgezeichnet.
Karin Hildenbeutel und Heinz Hannemann bei ihrem Sketch.


17.11.2007
„Bei Moos viel los"
Männerchor und Jungsänger bereichern Konzert in Hüttenfeld
Der Laudenbacher Einwohner Willi Moos begeht in diesem Jahr sein 30-jähriges Chorleiterjubiläum beim Sängerbund Hüttenfeld, das am Samstag, 17.11.2007, im Bürgerhaus von Hüttenfeld mit einem großen Chorkonzert gefeiert wurde.

Neben den Hüttenfelder Chören und dem Liederkranz Heidelberg-Rohrbach waren auch wir aus Laudenbach mit den Jungsängern und dem Männerchor eingeladen, das Konzert mit unseren gesanglichen Vorträgen zu bereichern.

Das Festkonzert wurde zu einer Werbung für den Chorgesang. Rund drei Stunden konnten die Zuhörer festliche, heitere und beschwingte Musik genießen.
Der Jungsängerchor des Singvereins.
Dazu trugen die Jungsänger unter der Leitung von Tobias Freidhof vortrefflich bei. Die Lieder „for the longest time" von Billy Joel, mit dem glänzend aufgelegten Solisten Dominik Moos –jüngster Spross des Jubilars-, das toll interpretierte „Wolgalied", „Tebe Poem" und „Sloop John B." ließ das Publikum erstmals an diesem Abend nach einer Zugabe rufen, die gern mit dem „Abendfrieden" gewährt wurde.

Es wurde sehr erfreulich festgestellt, dass die Jungsänger sich nicht nur auf der „Popschiene" bewegen, sondern auch gern gehörte Chorlieder in deutscher Sprache zu Gehör bringen.
Der Männerchor des Singvereins.


Der Männerchor war an diesem Abend ebenso gut „drauf" wie die Jungsänger. Unter Leitung von Musikdirektor Gerhard Wind betrat der Chor zweimal die Bühne.

Beim ersten Auftritt schenkte man dem Publikum mit dem „ Soave fia il morir" von Palestrina und dem erstmals vom Chor gesungenen „ Die Ruine" von Zoltan Kodaly zwei großartige Chorwerke, die nicht von vielen Chören gelernt werden. „Die Nacht" von Franz Schubert dürfte das Glanzstück des Männerchors an diesem Abend gewesen sein.

Unser Männerchor setzte auch den Schlusspunkt des Abends mit einigen Stücken, die alle von den Zuhörern mit großem Beifall bedacht wurden.
Edmund Schmitt beeindruckte als Solist in dem Hans Lingerhand Stück „Wo die roten Rosen blühn" und Stefan Moos überzeugte bei „Guten Abend, gut Nacht" in einer Bearbeitung von Gerhard Wind.
Der "Südhessen Morgen" schrieb dazu in seiner Ausgabe vom Montag: „ Stefan Moos – ältester Sohn des Jubilars- erzeugte mit seiner leicht falsettierenden Tenorstimme Gänsehaut".
Auch das „Trinklied aus Ernani", das „Rheinische Fuhrmannslied", „Der Jäger aus Kurpfalz", „Kumbaya my Lord" und „Es klingt ein Lied" wurden von den Zuhörern begeistert aufgenommen. Die geforderte Zugabe wurde auch vom Männerchor gern erfüllt.

Dem Jubilar Willi Moos sah man am Ende des Konzerts die Freude über das Gelingen an und man konnte auch einen gewissen „Vaterstolz" erkennen, denn seine beiden Söhne Domenik und Stefan zeigten mit ihren Solos, wie viel Musikalität in ihnen steckt, die sie wohl vom Vater erbten.

Viel Applaus gab es für das sehr gelungene Konzert.
13.10.2007
Herbstwanderung
Die von Organisationsleiter Dieter Geiger initiierte und von Hans Neuthinger "geführte" Wanderung war sehr schön, aber für manche Mitglieder etwas anstrengend. Es ging von Laudenbach über die Arnold-Eiche zur Juhöhe und von dort nach Oberlaudenbach.
Der Ausklang der Herbstwanderung fand bei unserem Vereinsmitglied in der Gaststätte "Zum Kaiserwirt" in Oberlaudenbach statt. Dort fanden sich auch einige Nichtwanderer zur gemütlichen Runde ein.
Gut gestärkt ging es am späteren Nachmittag nur noch bergab zurück ins Heimatdorf.
31.08.2007
Junge Chöre in der Scheier

Die Jungsänger des Singvereins 1870 Laudenbach veranstalteten am Freitag, den 31. August 2007, unter dem Titel – Junge Chöre in der Scheier - einen Liederabend der etwas anderen Art.
Im rustikalen Flair der Sängerscheier, gepaart mit moderner Chorliteratur, zeigte sich, dass Singen im Chor durchaus zeitgemäß ist und vor allem viel Freude macht.

Die Sängerscheier war voll besetzt. Die etwa 400 anwesenden ließen sich von den ausgezeichneten Liedvorträgen mitreissen und spendeten den Chören begeisterten Beifall.

Neben den Jungsängern aus Laudenbach traten die Chöre , "Total Vokal" aus Leutershausen und ‚ "Amiche Cantus" aus Oberflockenbach (zu dt: Freundinnen des Liedes) auf; zwei junge Chöre mit jeder Menge Schwung.
Zudem präsentierte sich der neu gegründete Frauenchor des Singvereins zum ersten Mal öffentlich in Laudenbach. Wenn die Frauen weiterhin mit dem Eifer und dem Spass am Chorgesang bei der Sache sind, kann der Chor neben den Jungsängern und dem Männerchor ein weiteres Aushängeschild des Vereins werden. Die Ansätze dazu waren an diesem Abend deutlich zu hören.

Es war ein rundum gelungener Abend. Wir sind schon auf die nächste Veranstaltung dieser Art gespannt.
In der Scheier ist kein freier Platz mehr; einige müssen stehen.
Christian Schmitt moderiert den Abend.
Der erste öffentliche Auftritt des neu gegründeten Frauenchors des Singvereins in Laudenbach unter der Leitung von Tobias Freidhof begeistert die Zuhörer.
Die Zuhörer forderten vehement eine Zugabe.



Auch der Chor "Total Vokal" aus Leutershauen zeigt unter der Leitung von Tobias Freidhof sein Können.


Als letzter Gastchor begeistert "Amiche Cantus" (zu deutsch: Freundinnen des Liedes) vom Sängerbund Oberflockenbach unter der Leitung von Hans-Joachim Karl die Zuhörer.
Der Jungsängerchor des Singvereins, der den Abend mit seinen ausgezeichneten Liedvorträgen unter der Leitung von Tobias Freidhof eröffnete, zeigt auch bei seinen Vorträgen zum Abschluss des Abends, was in ihnen steckt.
06.07.2007
Außerordentliche Generalversammlung
In der gut besuchten außerordentlichen Generalversammlung wurde neben anderem einstimmig die Neufassung der Vereinssatzung beschlossen.

Auch die offizielle Gründung eines Frauenchores fand das einstimmige Votum der anwesenden Mitglieder.

Die Überarbeitung der Vereinssatzung war notwendig geworden, weil die im Jahr 1983 beschlossene Satzung nur männliche Personen als aktive Vereinsmitglieder zugelassen hatte.
Die Satzung wurde sowohl inhaltlich als auch redaktionell den neuen Gegebenheiten angepasst.

Das Projekt "Frauenchor" wurde im September vorigen Jahres ins Leben gerufen. Der "Frauenchor" hat sich seit dieser Zeit sehr positiv entwickelt.

Mit der einstimmigen Annahme des Vorschlages des Gesamtvorstandes ist nun der Frauenchor gegründet; nach 137 Jahren ein Novum in der Vereinsgeschichte.

Wir wünschen der neuen zarten Pflanze "Frauenchor" bestes Gedeihen, gutes Wachstum, viel Harmonie und Erfolg bei der Ausübung des schönen Hobbys "Singen im Chor".
15.bis
19.06.2007
Höhepunkt im Vereinsjahr - die Konzertreise nach Weimar
Dr. Waldemar Danowski, aktiver Sänger und Initiator hatte unseren Vorsitzenden angerufen und gefragt.

Für den Vorstand war es überhaupt keine Frage, den "Philharmonischer Chor Weimar" bei einem Konzert anlässlich des 30-jährigen Bestehens zu unterstützen und die Mitwirkung zuzusagen.
Gibt es doch seit 1990 sehr freundschaftliche Verbindungen unseres Männerchors mit dem dortigen Philharmonischen Chor.
Die in den Jahren 1990, 1997, 2002 und jetzt 2007 durchgeführten Reisen nach Weimar zählen zu den Konzertreisen, die sehr gern in die Annalen des Vereins aufgenommen wurden.

Der Organisationsleiter, Dieter Geiger erarbeitete und organisierte ein attraktives Beiprogramm für fünf Tage, das von rund 100 Mitreisenden angenommen wurde.
Eine Gruppe Sänger und Mitglieder, Bürgermeister Lenz und Gattin, sowie die Jungsänger hatten sich für die kürzere Tour über zwei Tage entschieden.

Chorleiter Gerhard Wind reiste am Konzerttag mit der Bahn an und musste, wegen weiterer Verpflichtungen am nächsten Tag, schon nach dem Konzert wieder die Heimreise antreten.

Konzert in der Goetheschule:
Die Sänger und Mitglieder erlebten im Konzert in der Goetheschule einen hervorragend aufgelegten Philharmonischen Chor, der Teile aus „Carmina Burana" von Carl Orff unter der Leitung ihres Dirigenten souverän wiedergab.

Auch der Männerchor des Singvereins hatte sich mit Chorleiter Gerhard Wind auf das Konzert gut vorbereitet und wurde vom sachkundigen Publikum für die Vorträge gelobt.

Den Reiseverlauf, das Konzert und das gesellige Beisammensein nach dem Konzert könnt Ihr in Bildern mit Untertiteln nachvollziehen.
Der Philharmonische Chor Weimar bei seiner ausgezeichneten Darbietung.
Auch der Singverein 1870 Laudenbach erhält viel Beifall.


Am Konzertabend lud der Philharmonische Chor zu einem Büffet im Quality-Hotel ein und sorgte für ausgezeichnete Unterhaltung durch drei Damen (Sängerinnen des Weimarer Opernchors).

Oben links:
Unser Vorsitzender Karlheinz Bangert bei seiner Ansprache.
Oben rechts:
Er überreichte Weinpräsente an die Verantwortlichen des Phil. Chors und an Ehrenchorleiter Eduard Lehmstedt (zweiter v.rechts).
Unten links:
Eine tolle Show boten die drei Sängerinnen des Opernchors.
Unten rechts:
Auch unsere Jungsänger waren nach Weimar zum Konzert nachgereist.
Oben:
Dr. Waldemar Danowski, Chorist im Phil. Chor und Initiator der Jubiläumsveranstaltung, führte eine Gruppe Laudenbacher durch Weimar.
Unten links:
Die Thüringer Bratwurst ist Pflicht. Auch für Ehrenmitglied Heinz Giegrich und seiner Frau Krimhilde, die in Florida leben, aber immer gern mit dem Singverein auf Reisen gehen, wenn sie in Deutschland weilen.
Unten rechts:
Einige wählten den bequemeren Weg mit einer Kutsche durch die Stadt.



Oben links:
Das Goethe – Schiller – Denkmal vor dem Nationaltheater.
Oben rechts:
Das Schillerhaus.
Unten links:
Das Rathaus von Weimar.
Unten mitte:
Das Stadtschloss.
Unten rechts:
Häuserfassaden am Marktplatz von Weimar.
Das Schloss Belvedere sollte sich kein Tourist in Weimar entgehen lassen.









Wir besichtigen Erfurt.

Oben links:
Blick auf die Hauptstadt Thüringens.
Oben rechts:
Bei der Stadtführung durch Erfurt.
Unten links:
Die bekannte Krämerbrücke.
Unten rechts:
Nach der Stadtführung wurde die Gelegenheit genutzt, das an diesem Tag stattgefundene Krämerbrückenfest kennen zu lernen.
Tagesausflug nach Saalfeld und durch das Schwarzatal.

Oben links:
Die Feengrotten in Saalfeld werden nur mit Schutzkleidung begangen.
Oben rechts:
Wunderschöne Illumination in den Feengrotten erwartet die Besucher.
Unten:
In der Erlebnisbrauerei „Watzdorf" wurde ein Halt gemacht und ein Imbiss eingenommen.

Auf der Weiterfahrt durch das Schwarzatal besichtigten wir auch die Klosterruine „Paulinzella".


Auf dem Weg zurück nach Laudenbach gab's einen Abstecher nach Oberhof, wo der Rennsteiggarten und die bekannten Sportanlagen besichtigt wurden.
14.04.2007
Wanderung nach Bensheim-Zell
(JG) Erfreulich viele wanderwillige Sängerinnen und Sänger, sowie passive Mitglieder und Freunde des Singvereins fanden sich am Parkplatz Friedhof ein, um an der Frühjahrswanderung teilzunehmen. Organisationsleiter Dieter Geiger hatte den Weg ausgesucht und auch die Lokalität am Ziel reserviert. Von Laudenbach ging die Gruppe den Blütenweg über Heppenheim, Unterhambach nach Bensheim-Zell, wo beim „Götzinger“ im „Freien“ gegessen und getrunken werden konnte. Ein Bus holte die dann doch etwas müden Wanderer aus Zell ab und brachte sie nach Laudenbach zurück. Solche Wanderungen oder Tagestouren werden zukünftig sicher im Frühjahr und Herbst im Terminkalender des Vereins erscheinen.
Die Teilnehmer sind da. Es kann losgehen.
Kurze Rast auf dem Heppenheimer Marktplatz
Nach dem steilen Aufstieg hinter Unterhambach haben wir eine Pause verdient.
In der Weinschenke Götzinger in Bensheim-Zell lassen wir es uns nach der schönen, aber anstrengenden Wanderung gut gehen.
Hier macht das Ausruhen Freude.
Der Nachschub rollt.
2006
16.12.2006
Weihnachtsfeier
Auszeichnung langjähriger Mitglieder des Singvereins durch den Badischen Sängerbund.
Erster Auftritt des Frauenchores.
18.09.2006
Projekt Frauenchor gestartet.
Singverein 1870 Laudenbach begrüßt 38 Sängerinnen.
Die erste Chorprobe.
Herr Freidhof studierte bei der ersten Zusammnenkunft gleich zwei Lieder chorisch ein. Mit einem Glas Prosecco für jede Sängerin endete der hoffnungsvolle Abend.
13.05.2006
Gerhard Wind & Singverein 1870 Laudenbach, 50 Jahre Erfolg
Konzert in Laudenbach in der Bergstraßenhalle.
Der Chor war bei den Liedvorträgen voll konzentriert.
Auch die Jungsänger des Singvereins machten dem Verein alle Ehre.
Die Solistin Maria Karb, begleitet von ihrem Mann Andrew Conner am Klavier, bereicherte das Programm mit ihren ausgezeichneten Liedvorträgen.


Die großartige und sehr erfolgreiche Leistung von Musikdirektor Gerhard Wind während seiner Chorleitertätigkeit honorierte der Vorsitzende Karlheinz Bangert mit der Ernennung von Gerhard Wind zum ersten Ehrenchorleiter des Singvereins.
Auch der Bürgermeister der Gemeinde Laudenbach gratulierte mit einer Goldmünze dem Jubilar und dankte im Namen der Bürgerschaft für das außergewöhnliche Engagement.
Von diesem Konzert gibt es einen Live-Mitschnitt auf 2 CD's. Die beiden CD's können beim geschäftsführenden Vorstand oder über Mail bei juergengeiger1@aol.com für 11 Euro erworben werden.
31.05.bis
07.06.2006
Erfolgreiche Konzertreise durch England und Wales.
"Großer" und "kleiner" Sonnenschein begleiten den Singverein 8 Tage lang.
Das erste Bild zeigt die Route der Rundreise.

Die Konzerte gab der Singverein in Swindon und Llanelli und, gemeinsam mit dem Partnerchor, in Swansea.

Die Reiseteilnehmer verbrachten schöne Tage mit den Freunden in Llanelli.

Während der Rundfahrt wurden die Städte Bath, das älteste Seebad in England, und Chester besichtigt.
Die Route der Konzertreise.


Konzert in der "Anglian Church" in Swindon. Inzwischen sind die Jungsänger auch eingetroffen.
Der "Cor Meibion Llanelli" am Begrüßungsabend bei seinen Liedvorträgen.
Empfang beim Bügermeister der Stadt Llanelli.


Konzert im Theater von Llanelli.
Maria Karb und Eifion Thomas singen im Duett.
Gemeinsames Konzert des Singvereins und
des "Cor Meibion Llanelli" in der Josefs Kathedrale in Swansea.
Herr Musikdirektor Gerhard Wind freut sich über den Taktstock aus Kristallglas; ein Geschenk des "Cor Meibion Llanelli".
Ein Marktschreier in Chester.
2005
04.09.2005
Kerwe in Laudenbach
Auch die Jungsängerband spielt zur Kerwe.
11.06.2005
Jungsängerabend
Die Jungsängerband spielt zum Tanz auf.
17.04.2005
Blütenwanderung
Kleine Rast oberhalb von Schriesheim.
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Gestaltung: Edmund Müller